Ph.D.-Seminar

Das Seminar wurde eingerichtet um:

  • einen kontinuierlichen Weiterbildungs- und Informationsaustausch innerhalb der Forschungsgebiete Computer Science, Computer Vision und Computational Intelligence zu sichern,
  • die Forschungsarbeiten über Instituts- und Fakultätsgrenzen hinweg koordinieren zu können und
  • die Zusammenarbeit der Doktoranden zu fördern sowie
  • die Scientific Community in Südwestfalen zu stärken.



Name: Prof. Dr. Günter Rudolph Prof. Dr. Günter Rudolph

Institut: Technische Universität Dortmund, Fakultät für Informatik, Lehrstuhl für Algorithm Engineering (Ls11), Fachgebiet Computational Intelligence

Zeit: Mittwoch, der 30.06.2010 um 15.30 Uhr

Ort: Frauenstuhlweg 31, Raum: P 106

Titel: Promotion für Absolventen des Master CV&CI in Kooperation mit der TU Dortmund in der Fakultät Informatik

Abstract:Prof. Rudolph ist nicht nur ein ausgewiesener Forscher auf dem Gebiet der Computational Intelligence, Sonderforschungsbereich 512 an der TU Dortmund, sondern er kann auch sehr gut erklären. Aus erster Hand erfahren Sie vom Vorsitzenden des Promotionsausschusses wichtige Eckpunkte der neuen Promotionsordnung, die noch in der ersten Hälfte dieses Jahres an der TU DO in Kraft treten wird, so die Gremien dies beschließen.


Name: Prof. Dr.-Ing. habil. (em.) Peter Langbein

Institut: Fachhochschule Südwestfalen

Zeit: nach Vereinbarung

Ort: Frauenstuhlweg 31, Raum: nach Vereinbarung "nur für Doktoranden mit Zustimmung der Fakultät"

Titel: Wie schreibe ich meine Dissertation?!

Abstract:Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Langbein ist einer der kreativsten Köpfe an der FH Südwestfalen. Er kennt alle Facetten des wissenschaftlichen Schreibens auf allen Ebenen. Er hält zahlreiche Patente, alleine, mit Kollegen, aber auch mit Studierenden (!). Er ist eine Vaterfigur, der sich jeder Doktorand, aber auch Kollege, anvertrauen kann - mit all seinen Problemen, die er vielleicht seinen Kollegen im FB nicht, seinem Betreuer an der FH nicht so gerne und dem Betreuer an der kooperierenden Uni schon gar nicht mitteilen möchte. Sein wissenschaftlicher Werdegang an der TU Ilmenau, an Forschungsinstituten und der Fa. Carl Zeiss Jena und an der FH Südwestfalen spricht für sich. Prof. Langbein war an zahlreichen Forschungsprojekten, auch in der Informatik (Neuro-Fuzzy-Systeme), beteiligt.


Name: Dr. Tanja Hilmer

Institut: Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach, Institut für Automation und Industrial IT

Zeit: Mittwoch, der 22. April 2009, 15.00 Uhr

Ort: Frauenstuhlweg 31, Raum P-308

Titel: Promotion „Water in Society“ an der Open Universiteit Nederland

Abstract:Tanja Hilmer arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin an der Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach am Institut „Automation & Industrial IT“. Ihrer Promotion vorangegangen sind die erfolgreichen Abschlüsse als Diplomingenieurin der Industrie-Elektronik, als Diplom-Wirtschaftsingenieurin sowie als Master of Science in Medieninformatik. Zwischendurch sammelte sie praktische Berufserfahrung als Projektleiterin bei L&C Steinmüller in Gummersbach. „Water in Society“, so lautete kurz und bündig der Titel einer hochkomplexen Doktorarbeit, mit der Diplom-Ingenieurin Tanja Hilmer kürzlich an der „Open University of Netherlands“ in Heerlen promoviert hat. Frau Hilmer ist die erste Mitarbeiterin der Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach, die im Rahmen eines Forschungsprojektes ihren Doktortitel erlangte. Die Doktorarbeit basiert auf dem Forschungsprojekt „KANNST“ und ist ein Gemeinschaftsprojekt des regionalen Wasser- und Abwasserversorgers Aggerverband und der Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach. Die Abkürzung KANNST steht für KANalNetz-Steuerung. Gefördert wurde das Projekt durch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen mit ca. 1,7 Millionen Euro. Davon gingen rund 800.000 Euro an das Institut „Automation & Industrial IT“ der Fachhochschule. Forschungsleiter war der Regelungsspezialist Prof. Dr. Michael Bongards, die Projektleitung übernahm Tanja Hilmer. Der Vortrag wird eine Übersicht der Forschungsarbeiten und darüber hinaus einen Einblick in das Promotionsverfahren an der Open Universiteit Nederland geben.


Name: Dipl.-Inform. (FH) Aleksander Lodwich, M.Sc.

Institut: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligence (DFKI) Kaiserslautern

Zeit: Freitag, der 19. Dezember 2008, 15.00 Uhr

Ort: Frauenstuhlweg 31, Raum P-106

Titel: Promotionsverfahren an einem universitären Forschungsinstitut im Bereich CV&CI

Abstract:

Aleksander Lodwich M.Sc. hat an der FH Südwestfalen Angewandte Informatik mit Abschluss Diplom und Computer Vision and Computational Intelligence mit Abschluss Master of Science studiert. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFKI und berichtet über das DFKI allgemein mit seinen Standorten, Forschungsschwerpunkten, welche Lehrstühle sind eingebunden und welche Besonderheiten hat die Rechtsform als gGmbH. Das DFKI ist eng an die Universität angebunden. Daher sollen die Auswirkungen einer solchen engen Beziehungen auf die Arbeit und die Freizeitmöglichkeiten am DFKI dargestellt werden. Die Arbeit am DFKI gehört zu den angenehmen Erfahrungen, zu denen auch der interkulturelle Austausch und zumindest am IUPR (Image Understanding and Pattern Recognition) ein familiärer Habitus herrscht. Die Hauptaufgabe des IUPR ist es Forschungsergebnisse zu generieren. Industrieprojekte spielen jedoch auch eine wichtige Rolle. Nach der Vorstellung des IUPR und seiner Personalstruktur wird über das Zusammenspiel aus Forschung und Wissenstransfer berichtet. Zum Abschluss des Vortrags werde ich über mein Tätigkeitsfeld berichten und welche Kenntnisse und Werkzeuge in meinem Umfeld benötigt werden. Zu den interessanten Aspekten meiner Arbeit gehört, dass mein Arbeitsumfeld durchweg durch Google geprägt ist. Den Vortrag werde ich mit einer persönlichen Reflexion meiner Arbeit und meiner Promotion beenden.


Name: Dipl.-Ing. (TU) Michael Schneider, M.Sc.

Institut: Computer Science, Vision und Computational Intelligence, FH Südwestfalen

Zeit: Mittwoch, der 12.12.2007, 15.00 Uhr

Ort: Frauenstuhlweg 31, Raum P-106

Titel: Wie erstelle ich eine wissenschaftliche Veröffentlichung

Abstract:Am Beispiel einer englischsprachigen Veröffentlichung über die Optimierung der Architektur von künstlichen Neuronalen Netzen bei begrenzter Trainingsdatenmenge wird der Aufbau von Abtract und "Paper" sowie die Bewerbung um die Platzierung des Beitrages auf einem Fachsymposium an einer Universität in Deutschland mit Abdruck des Papers in einem Berichtsband mit ISBN-Nr. beschrieben. Abstract für die Bewerbung um Annahme: Die Erhebung des Standes der Technik (Wissenschaft) zum Thema anhand von Literaturangaben von verwandten Papers oder Vorläufern. Die zielgerichtete Suche nach Vorläufern. Beschreibung einer interessanten und sinnvollen Anwendung für das vorzustellende, neuartige Verfahren. Bewertung der erzielten Ergebnisse anhand von anerkannten statistischen Methoden. Erstellung des Papers: Strukturierte Ausformulierung des Abstract nach Formatvorlage des Veranstalters. Einbindung der Coautoren für ein erstes internes Review vor Einsendung des Beitrages. Review-Verfahren mit Einbindung der Coautoren: nach Annahme bzw. Bekanntgabe der Voten der Gutachter aus dem Komitee des Fachsymposiums. Fertigstellung des Papers und termingerechte Abgabe an den Veranstalter. Erzeugung einer Power-Point-Präsentation für den Vortrag.


Name: Dr.-Ing. Michael Licht

Institut: ISAS - Institute for Analytical Sciences in Dortmund

und Forschungsschwerpunkt

"Life Science Analytics" in der Fachhochschule Südwestfalen, Iserlohn

Zeit: Mittwoch, der 24.10.2007, 15.00 Uhr

Ort: Frauenstuhlweg 31, Raum P-106

Titel: Promotion über ein Teilgebiet der Diabetis-Früherkennung

Abstract:Die kooperative Promotion wurde an der Universität Halle mit dem ISAS in Dortmund und dem Forschungsschwerpunkt "Life Science Analytics" an der FH Südwestfalen durchgeführt. Untersuchungen von Hautoberflächen mit unterschiedlicher Tiefendiagnostik wurden zusammen mit dem ISAS 2002 begonnen (Gewinner des BMBF-Innovationswettbewerbs zur Förderung der Medizintechnik 2001, Laufzeit voraussichtlich bis September 2004). Ziel ist die Entwicklung eines Gerätes zum Diabetes-Screening, das nichtinvasiv hohe und niedrige Blutzuckerwerte und/oder durch erhöhten Blutzucker vermehrt auftretende Glyco-Proteine in der Haut nachweisen kann. Als Messprinzip dient die diffuse Reflexion im nahen-infraroten Spektralbereich. Als Erwartungen sind hieran geknüpft, dass eine Verringerung von Schäden durch das diabetische Spätsyndrom durch frühzeitige Diagnose sowie problemlose Kontrollmessungen im Therapieverlauf erfolgen kann. Ein weiterer Aspekt unserer Untersuchungen mit dem Zusammentragen eines solch großen und sicherlich absolut wertvollen Datensatzes an IR-Spektren und medizinischen Referenzwerten ist, dass hier verwertbare Informationen zur stofflichen in-vivo Charakterisierung von unterschiedlichen Hautschichten vorliegen, die auch für die Dermatologie, insbesondere für die Diagnostik und Therapie von Hautkrankheiten, oder für die Entwicklung nicht-invasiver spektroskopischer Messtechniken zur Blutglucosebestimmung bei z.B. Diabetikern herangezogen werden können.