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Verbundvorhaben "Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993 und 2012"

Kontaktperson:

Dr. Luisa Vogt

Projektdauer:

01.09.2012 – 31.10.2014

Schlüsselbegriffe:

Ländlicher Raum, Lebensverhältnisse, Lebensqualität,
Dörfer, Migration

Projektinfo:

Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen verändern sich fortwährend. Die Prozesse dieses Wandels und die davon ausgehenden Implikationen für die Zukunft werden seit 1952 alle 20 Jahre durch das Forschungsprojekt "Lebensverhältnisse im Wandel" untersucht. Das Besondere an dieser Untersuchungsfolge ist, dass die Veränderungen der Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen und deren Auswirkungen immer an ein und denselben zehn bzw. nach der Wiedervereinigung Deutschlands 14 Untersuchungsdörfern und deren Umland untersucht werden. Die Studie von 2012 bis 2014 wurde vom Thünen-Institut für Ländliche Räume koordiniert und durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) finanziert.

An der Verbundstudie waren insgesamt sieben Projektpartner beteiligt: Das Institut für Green Technology und Ländliche Entwicklung der Fachhochschule Südwestfalen, das Institut für Sozialwissenschaften des Agrarbereichs der Universität Hohenheim, der Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal, die Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida, das Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gemeinnützige GmbH Berlin (IZT) sowie das Thünen-Institut für Ländliche Räume.

Hier finden Sie Kurzinformationen zum Projekt. Ergebnisse des von i.green bearbeiteten Teilprojekts zu Dörfern als Wohnstandorte sind in der Schriftenreihe des Thünen-Instituts als Thünen-Report 32-1 veröffentlicht. Im Webangebot des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft [>>>] finden Sie Ergebnisse des Verbundprojekts zusammengefasst.

Förderung:

Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und abgewickelt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Förderkennzeichen 2812HS005.

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Rückblende:

Von 10. April bis 8. Mai 2013 lief eine Einwohnerbefragung in zwei niedersächsischen Dörfern, für die i.green zuständig war. 15 Interviewerinnen und Interviewer befragten insgesamt rund 520 Einwohner zu verschiedenen Themenfeldern wie beispielsweise Wohnen, Mobilität, Berufstätigkeit oder Mediennutzung. Zwischen 10. und 19. April waren die Interviewer in Elliehausen (Stadt Göttingen) unterwegs; zwischen 29. April und 8. Mai wurden Einwohner in Groß Schneen (Gemeinde Friedland) befragt.

Die Interviewerinnen und Interviewer mit Michael Kriszan und Dr. Luisa Vogt: