Kleinwindkraftanlagen zur Einzelhausversorgung für dezentrale Energiegewinnung

Foto: bvkw.de

Kontaktpersonen:

Prof. Dr.-Ing. Jens Bechthold
Dr. Ralf Biernatzki

Projektdauer:

01.10.2012 – 30.09.2013

Schlüsselbegriffe:

Kleinwindkraft, dezentrale Stromerzeugung, Eigenversorgung, Netzunabhängigkeit

Projektinfo:

Die Energiewirtschaft setzt im Bereich der regenerativen Energieträger, und hier speziell bei den Windkraftanlagen, auf Anlagen mit wachsenden Leistungsklassen. Während zu Beginn der Windkraftnutzung Anlagen mit Leistungen von wenigen 100 kW üblich waren, sind heute Anlagen mit Leistungen von 6 MW und mehr verfügbar. Die mittlere Größe liegt zur Zeit bei ca. 2,5 MW installierter Leistung. Gleichzeitig wird jedoch auf der einen Seite die schlechte Kalkulierbarkeit des Windstromes, auf der anderen Seite die schwache Netzversorgung angemerkt. In anderen Bereichen der Energieerzeugung wurden und werden Ansätze zur dezentralen Energiegewinnung mittels kleiner Anlagen verfolgt.

Auch im Bereich der Windkraft sind Kleinanlagen auf dem Markt verfügbar, sie haben sich jedoch bislang nicht durchgesetzt. Eine Ursache hierfür kann der schlechtere Wirkungsgrad von Kleinanlagen und der im Vergleich zur Rückfinanzierung hohe Anschaffungspreis sein. Im Rahmen von Studienarbeiten im Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik der FH Südwestfalen am Standort Soest wurden die Ermittlung des Energiebedarfes eines Einfamilienhauses und die damit verbundene notwendige Größe ansatzweise untersucht.

Durch die Machbarkeitsstudie und die Marktanalyse sollte der Grundstein für die Entwicklung einer Kleinwindkraftanlage zur Einzelhausversorgung mit dem Hintergrund der dezentralen Energiegewinnung gelegt werden. Dabei stand nicht die Finanzierung anhand der Stromrückspeisung, sondern durch Eigennutzung der erzeugten elektrischen Energie im Mittelpunkt der Untersuchungen. Das Projekt wurde primär im Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik bearbeitet, i.green unterstützte.

Förderung:

Das Projekt wurde im Rahmen der Richtlinie progres.nrw-Markteinführung durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Projektteam:

Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik:
Prof. Dr.-Ing. Jens Bechthold
i.green:
Dr. Ralf Biernatzki