Kooperatives Studienmodell

Schwarzes Brett

Studium trifft Praxis am 21.06.2017

Erfahrungen

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dörthe Knefelkamp M.Sc., Absolventin

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dörthe Knefelkamp M.Sc.,
Absolventin Kooperatives Modell, 
Bachelor „Wirtschaftsingenieurwesen-Elektrotechnik“

Ich habe als eine der Ersten an der FH SWF im Kooperativen Studienmodell studiert. Mein Partnerunternehmen war WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG in Minden. Dort habe ich von 2001 bis 2005 gearbeitet und in Meschede den Bachelor „Wirtschaftsingenieurwesen-Elektrotechnik“ absolviert. Bei mir hat sich das Studium quasi ergeben: Ich habe zuerst meine Ausbildung als Industriekauffrau bei WAGO abgeschlossen und wollte dann studieren.

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Deshalb hat mir das Unternehmen vorgeschlagen, im Kooperativen Modell in Meschede zu studieren. Da ich damals die erste Mitarbeiterin von WAGO war, die gleichzeitig Vollzeit in Meschede studierte, mussten viele Strukturen noch entwickelt werden, um die theoretischen Inhalte aus dem Studium praktisch bei WAGO umzusetzen.

Das Kooperative Studienmodell habe ich als sehr positiv empfunden, auch wenn ich weniger Freizeit als meine Kommilitonen hatte. Im Großen und Ganzen hatte ich nur etwa zwei Wochen im Jahr „Urlaub“. Dafür hatte ich eine monatliche Vergütung zur Verfügung und konnte meine Studieninhalte direkt in der Praxis anwenden. Außerdem bin ich schon während des Studiums in meine späteren Aufgabenbereiche hineingewachsen, ich habe das Unternehmen sehr gut kennen gelernt und brauchte so keine lange Einarbeitungszeit mehr.

Die Entscheidung, in Kooperation mit einem Unternehmen in Meschede zu studieren, sehe ich rückblickend äußerst positiv. Ich merke immer häufiger, dass Unternehmen sowohl einen guten Studienabschluss, als auch möglichst viel Berufserfahrung von den Bewerbern wünschen. Deshalb haben Studenten, die nebenbei Praxiserfahrungen und vielleicht auch noch Erfahrungen im Ausland sammeln, deutlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig festigen sich Lehrinhalte durch die Praxisphasen sehr gut. Ich rate allen, die eine Ausbildung gemacht haben und studieren möchten, das Unternehmen auf dieses Modell anzusprechen. Wenn der Betrieb noch keine Erfahrungen mit dem Modell gemacht hat, sollte der Ablauf, zu welchem Zeitpunkt welche Stationen im Unternehmen sinnvoll sind, in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule abgesprochen werden.


Katharina Tajndel, Master-Studentin der Wirtschaftswissenschaften an der FH SWF in Meschede

Katharina Tajndel, Studentin Master Wirtschaftswissenschaften an der FH SWF in Meschede

Derzeit arbeite ich 19 Stunden pro Woche, also halbtags, als Werkstudentin im Bereich Controlling bei DBS (Delta Business Service) in Warstein. In diesem Unternehmen lässt sich das Kooperative Studienmodell sehr gut mit dem Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaften in Meschede kombinieren, weil die Lehrveranstaltungen sehr gut zu meinen Arbeitszeiten passen. Da die Vorlesungen erst um 17:30 Uhr beginnen, kann ich vormittags im Betrieb arbeiten und am späten Nachmittag die Vorlesungen besuchen.

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Nach der Arbeit und vor der FH bleiben so noch ein paar Stunden Freizeit und die Möglichkeit für Recherchen in der Bibliothek sowie für die Vor- oder Nachbereitung der Seminare. Besonders gut gefällt mir, dass ich durch das Kooperative Modell schon während des Studiums praktische Erfahrungen sammeln kann. Ich denke, dass mir dadurch der Berufseinstieg nach dem Studium sehr erleichtert wird. Theoretische Inhalte, die ich an der Hochschule lerne, werden durch praktische Kenntnisse eher hinterfragt und kritisch betrachtet. Ein weiterer Vorteil ist für mich, dass ich eine praktische Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben kann, welche dann auch tatsächlich in der Praxis angewendet wird. Die monatliche Vergütung hilft mir zudem, mich während meines Studiums finanziell abzusichern.


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Kooperatives Studienmodell

230 Eingang Lindenstraße FH SWF Meschede

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