Zugang zum Studium durch berufliche Qualifikation

Beruflich Qualifizierte und fachtreue Bewerber/innen

Zugang zum Studium auf Grund beruflicher Aufstiegsfortbildungen

hat, wer einen der folgenden Abschlüsse einer Aufstiegsfortbildung erlangt hat:

  • Meisterbrief im Handwerk,

  • gleichwertiger Abschluss nach §§ 53, 54 Berufsbildungsgesetz,

  • Abschluss einer Fachschule entsprechend der Rahmenvereinbarungen über Fachschulen der Kultusministerkonferenz (Techniker),

  • Abschluss einer gleichwertigen landesrechtlich geregelten Fortbildung für Berufe im Gesundheitswesen sowie im Bereich der sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Berufe oder

  • Abschluss einer sonstigen gleichwertigen bundes- oder landesrechtlich geregelten Aufstiegsfortbildung.

Die oben genannten Qualifikationen berechtigen zur Aufnahme des Studiums in jedem Bachelorstudiengang der Fachhochschule Südwestfalen. Wichtig: Die studiengangspezifischen Zugangsvoraussetzungen müssen ebenfalls erfüllt werden!

Zugang zum Studium als fachtreue(r) Bewerber/in

(auf Grund fachlich entsprechender Berufsausbildung und beruflicher Tätigkeit) hat, wer die folgenden Voraussetzungen erfüllt:

  • 1. Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung und
  • 2. Eine danach erfolgte mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit in einem im Sinne der Nummer 1 erlernten Ausbildungsberuf oder in einem der Ausbildung fachlich entsprechenden Beruf; für Stipendiaten des Aufstiegsstipendienprogrammes des Bundes sind zwei Jahre ausreichend.

Die unter Nummer 1 und Nummer 2 genannten Qualifikationen berechtigen zur Aufnahme des Studiums in einem der Berufsausbildung und der beruflichen Tätigkeit fachlich entsprechenden Bachelorstudiengang der Fachhochschule Südwestfalen. (Beispiel: Berufsausbildung als Industriekaufmann/-kauffrau, dreijährige kaufmännische Tätigkeit und dann Aufnahme des Studiums im Bachelorstudiengang Wirtschaft.) Wichtig: Die studiengangspezifischen Zugangsvoraussetzungen müssen ebenfalls erfüllt werden!

Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen (mit Orts-NC) wird die Quote der zur Verfügung stehenden Studienplätze für beide Bewerbergruppen in einer Ordnung der Hochschule bestimmt und beträgt 4 Prozent.

Interessierte, die zu einer der oben genannten Personengruppen zählen, haben die Möglichkeit ein Probestudium aufzunehmen, über dessen Erfolg sie selbst entscheiden. Des Weiteren können sie freiwillig an einer Zugangsprüfung teilnehmen.

Weitere Informationen und die notwendigen Anträge zum Probestudium und zur Zugangsprüfung:

Ordnung über den Hochschulzugang für in der beruflichen Bildung Qualifizierte an der Fachhochschule Südwestfalen

Die Verordnung über den Hochschulzugang für in der beruflichen Bildung Qualifizierte (BBHZVO) wurde im Oktober 2016 neu aufgelegt. Daraus ergeben sich - insbesondere bezüglich der Berücksichtigungsfähigkeit beruflicher Tätigkeiten - Änderungen für das Bewerbungsverfahren zum Wintersemester 2017/18. Fachtreue Bewerberinnen und Bewerber können sich eine weitere fachlich verwandte Berufsausbildung als berufliche Tätigkeit anerkennen lassen. Darüber hinaus können Personen, die den Zugang zum Studium auf Grund einer Zugangsprüfung an der Fachhochschule Südwestfalen erwerben, kündtig auch Dienstzeiten (z.B. FSJ, BfD) anrechnen lassen. Die daraus resultierenden Änderungen werden in nächster Zeit in den entsprechenden Ordnungen der Fachhochschule Südwestfalen abgebildet. Die neue BBHZVO ist über folgenden Link abrufbar:

Berufsbildungshochschulzugangsverordnung vom 7. Oktober 2016

Unter folgendem Link finden Sie die entsprechende hochschuleigene Ordnung der Fachhhochschule Südwestfalen:

Ordnung über den Hochschulzugang für in der beruflichen Bildung Qualifizierte und zur Durchführung der Zugangsprüfung für die Studiengänge der Fachhochschule Südwestfalen vom 5. April 2017