Wir erklären die Hochschulwelt

Wie sind Studiengänge eigentlich aufgebaut?

Gut organisiert ist halb studiert – es hilft bei der Wahl des Studiengangs, sich genau darüber zu informieren, was einem im Studium erwartet. So lassen sich Fehlentscheidungen vermeiden und die Studiendauer verkürzen.

Ablauf eines (Bachelor-)Studiums

Der Begriff „Studiengang“ bezeichnet die Form, in der man eine Fachrichtung oder Wissenschaft studieren kann, zum Beispiel „Bachelor of Arts“. Ein Studiengang schließt die Gesamtheit der Lehrinhalte eines wissenschaftlichen Studienfachs an der Hochschule ein. Ein Studium besteht in der Regel aus Pflichtmodulen, die erstes Grundlagenwissen in verschiedenen Veranstaltungen vermitteln. Dazu gehören Vorlesungen, Seminare, Übungen, Praktika und Tutorien. In sogenannten Wahlpflichtmodulen kann man eigene thematische Schwerpunkte setzen.

Den Abschluss des Studiums bildet in der Regel die Bachelorarbeit und bei einigen Studiengängen zusätzlich das Kolloquium, eine mündliche Prüfung zur Abschlussarbeit.

Studienverlaufsplan, Prüfungsordnung: Das Studium beginnt bereits vor der Einschreibung

Und wo steht das alles? Das Curriculum, also der Stunden- oder Lehrplan, der den Inhalt und die Abfolge eines Studiengangs festlegt, ist durch den Studienverlaufsplan vorgegeben. Durchläuft man einen Studiengang mit Erfolg, so erhält man den entsprechenden Studienabschluss. Die zu erbringenden Prüfungsleistungen wie auch den entsprechenden Studienabschluss schreibt die Prüfungsordnung vor.

Es lohnt sich also, Studien- und Prüfungsordnung zu lesen, wenn man sich für einen bestimmten Studiengang interessiert.

Tipp:

Sie finden ihr Wunschfach an einer bestimmten Hochschule nicht sofort? Dann lohnt sich eine Nachfrage bei der Studienberatung oder ein genauerer Blick auf die Website. Es kann sein, dass das Studienfach als Schwerpunkt eines breiteren, übergeordneten Studiengangs angeboten wird.

Wie lange dauert ein Studium eigentlich?

Bachelorstudiengänge dauern in der Regel sechs bis acht, Masterstudiengänge zwei bis vier Semester. Auch die Regelstudienzeit steht in der Prüfungsordnung des jeweiligen Studiengangs.

Lange Studienzeiten vermeiden

Es lohnt sich, die Regelstudienzeit einzuhalten – schon wegen der Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Doch auch die kürzest möglichst Studiendauer ist nicht immer von Vorteil. Ein Praktikum mit einem interessanten Projekt, ein Auslandsaufenthalt oder ein persönliches Engagement machen sich gut im Lebenslauf.

Übrigens – wenn man sich bei der Wahl des Studienfachs vergriffen haben sollte …

Ein Wechsel des Studienfachs und / oder Hochschulorts ist nicht schlimm und macht sich auch nicht schlecht im Lebenslauf. Im Gegenteil: Wenn der Wechsel frühzeitig und gut begründet erfolgt, ist das nur positiv. Wenn Sie im Studium über einen Wechsel nachdenken, kontaktieren Sie frühzeitig die Studienberatung und lassen Sie sich bei der Suche nach Alternativen helfen.

Kontakt

FH SWF Hochschulschriften

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Allgemeine Studienberatung

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