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Elektrotechnik ist alles. Außer Mainstream

Warum Elektrotechnik?

Warum Elektrotechnik? Eine einfache Frage, auf die es viele überzeugende Antworten gibt. Wir haben diese Frage Unternehmen in der Region gestellt. Lesen Sie doch mal, welche Antworten man bei HELLA in Lippstadt auf diese Frage für Sie hat. „Man“, das sind in diesem Falle Markus Schmidt, Leiter der Abteilung Personalentwicklung, Aus- und Weiterbildung und Gesundheitsmanagement, sowie Benedict Stratmann, Leiter der kaufmännischen Ausbildung.

Welchen Stellenwert haben gut ausgebildete Studierende der Elektrotechnik, auch mit Blick auf die zukünftige Personalplanung oder die Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens?

Benedict Stratmann: HELLA entwickelt und fertigt für die Automobilindustrie Komponenten und Systeme der Lichttechnik und Elektronik und verfügt weiterhin über eine der größten Handelsorganisationen für Kfz-Teile, Zubehör, Diagnose und Serviceleistungen in Europa.

Unsere Innovationskraft stellt einen entscheidenden Faktor unseres Unternehmenserfolgs dar. Vor diesem Hintergrund arbeiten mehr als 6.000 Kolleginnen und Kollegen weltweit im Bereich Forschung und Entwicklung. Motivierte und sehr gut ausgebildete Nachwuchskräfte für das Unternehmen zu gewinnen ist dabei ein weiterer Schlüsselfaktor.

HELLA arbeitet sehr eng mit den Fach- und Hochschulen der Region zusammen. Auch die Fachhochschule Südwestfalen ermöglicht durch die vielseitige und praxisbezogene Ausbildung der Elektrotechnik-Studenten einen schnellen Einstieg in den Beruf. Die örtliche Nähe der Fach- und Hochschulen und der konstruktive Austausch zwischen Professoren und HELLA Mitarbeitern stellt einen weiteren positiven Faktor in der Zusammenarbeit dar.

Wie kann die Fachhochschule Südwestfalen Sie bei der Erreichung Ihrer Ziele unterstützen?

Markus Schmidt: HELLA bietet den Studenten der Fach- und Hochschulen Praktika, Abschlussarbeiten sowie ein Duales Studienprogramm an. Für uns als international agierendes Unternehmen ist es dabei wichtig, dass die Studierenden eine ausgezeichnete fachliche Ausbildung erhalten mit konkretem Praxisbezug. Schon während des Studiums sollten arbeitsbezogene Fach- und Sozialkompetenzen erworben werden, die es den jungen Leuten ermöglichen, komplexe Fragestellungen im Unternehmen strukturiert zu lösen. Auch eine Lösung professionell und überzeugend vor Kollegen, Vorgesetzten oder auch Kunden zu vertreten oder zu präsentieren, stellt eine ebenso wichtige Fähigkeit dar.

Haben sich die Anforderungen an die Studierenden verändert und wie flexibel reagiert die Hochschule darauf?

Markus Schmidt: Sowohl die Anforderungen an unsere Produkte als auch das allgemeine Arbeitsumfeld werden zunehmend komplexer und dynamischer. Schon während des Studiums sollten angehende Elektrotechnik-Ingenieure auf diese Situation vorbereit werden, um ohne größere Schwierigkeiten in den Job einsteigen zu können. So muss ein Ingenieur heute nicht nur über ausgezeichnete Fachkenntnisse verfügen, sondern auch das Gesamtsystem verstehen. Nur so können Lösungen entwickelt werden, die in puncto Technologie, Qualität und Kosten überzeugen.

Die Fachhochschule Südwestfalen berücksichtigt dies im Studienverlaufsplan durch Vorlesungen wie BWL oder Eingebettete Systeme und bereitet die Studierenden damit sehr gut auf den Einstieg ins Berufsleben vor.

Wie stehen die beruflichen Chancen für Absolventen bzw. wie schätzen Sie den zukünftigen Bedarf ein?

Markus Schmidt: Immer mehr Systeme werden heute automatisiert. Dabei bildet Elektrotechnik die Grundlage, da Software immer eine Hardware benötigt. Vor diesem Hintergrund haben gut ausgebildete Elektrotechnik-Ingenieure gute Perspektiven. Durch Industrie 4.0 wird der Bedarf weiter ansteigen.

* Foto: HELLA

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