Kunststofftechnik

Konzept des Studiums

Der Studiengang Kunststofftechnik an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn bietet Ihnen eine zukunftsweisende, den Anforderungen der Industrie entsprechende Ausbildung.

NRW zählt mit zu den bedeutenden Industriestandorten in Deutschland. Schwerpunkte sind neben der Kfz-Zulieferindustrie mit einem hohen Anteil an Fertigungstechnikkomponenten insbesondere auch die kunststoffverarbeitende Industrie ("Kunststoffland NRW") und die Automatisierungstechnik. Bei den Unternehmen besteht ein hoher Bedarf an Hochschulabsolventen mit spezifischer Ausrichtung für die überwiegend mittelständisch geprägte Kunststoffindustrie in unserem Raum.

Das Curriculum für diesen Studiengang wird daher unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen der entsprechenden Industriezweige und mit besonderer Ausrichtung auf die regionalen Bedürfnisse entwickelt.

Die praxisorientierte Ausbildung erfolgt unter Einbeziehung des Lüdenscheider-Kunststoff-Institutes (KIMW) als An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen, was unter anderem die Nutzung der exzellenten Ausstattung des KIMW (z. B. Maschinen, Prüflabor / Meß- und Prüfungsgeräte, CAE/CAD – Soft-und Hardware, Oberflächen-Applikationszentrum) für die Studierenden dieses Studiengangs bedeutet.

Wesentliche Elemente des Studiengangs Kunststofftechnik sind die Fertigungsverfahren, Produktgestaltung, Simulation (CAE), Produktionsmanagement, betriebswirtschaftliche Aspekte, Qualitätssicherung.

Aufbau des Studiums

Der Bachelor-Studiengang ist modular aufgebaut. Neben Pflichtmodulen, die für alle Studierenden verbindlich sind und bei denen das theoretische und methodische Fachwissen vermittelt wird, gibt es Wahlpflichtmodule, die aus vorgegebenen Katalogen ausgewählt werden können. In Übungen und Praktika werden analytische Fähigkeiten und Methodenkompetenz trainiert und ausgebaut. Prüfungen werden in allen Pflicht-und Wahlpflichtmodulen abgelegt.

Im 6. Semester ist ein freiwilliges, 22 Wochen andauerndes Praktikum möglich. In diesem Fall verlängert sich die Regelstudienzeit auf sieben Semester. Den Abschluss des Studiums bilden die Bachelorarbeit und eine mündliche Prüfung, das Kolloquium.