Werkstoffe und Oberflächen (B.Sc.)

Aufbau des Studiums

In den ersten drei Semestern stehen insbesondere mathematische, naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen auf dem Programm. Neben Modulen mit chemischer und physikalischer Ausrichtung sind beispielsweise auch Lehrinhalte aus dem Bereich der Technischen Mechanik und der Werkstoffkunde in breitem Umfang vertreten. Ferner werden über Module wie z.B. Industriebetriebslehre/Kostenrechnung und Fertigungsverfahren Grundlagen wichtige überfachliche Qualifikationen vermittelt.

Im weiteren Verlauf des Studiums werden die auf den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen aufbauenden Anwendungen vermittelt. Dies erfolgt nicht nur über Querschnittsmodule wie Fertigungsverfahren Kunststoffe, Nanomaterialien und verschiedene Module zur Oberflächentechnik, sondern auch über einen Wahlpflichtmodulbereich mit drei im 4. und 5. Semester anwählbaren Wahlpflichtmodulen.

Im sechsten Semester werden eine Projektarbeit und die Bachelorarbeit durchgeführt, die zusammen mit einer mündlichen Prüfung (Kolloquium) den Abschluss des Studiums bilden.

Empfehlenswert ist die Durchführung eines fakultativen (d.h. nicht zwingend vorgeschriebenen) Praxissemesters bei einem Industriebetrieb oder einer Forschungseinrichtung im In- oder Ausland. Dadurch verlängert sich die Studiendauer zwar auf sieben Semester, jedoch werden zusätzliche praktische Erfahrungen und überfachliche Qualifikationen erworben, die sich bei der Stellensuche als vorteilhaft erweisen können. Ein Praxissemester im Ausland wird vom Akademischen Auslandsamt der Fachhochschule Südwestfalen begleitet und unterstützt.