Wirtschaftsingenieurwesen-Elektrotechnik (B.Eng.)

Studienvoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist die Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung. Zusätzlich müssen die Studienbewerberinnen und -bewerber eine berufspraktische Tätigkeit (Praktikum) nachweisen. Diese besteht aus einem kaufmännischen Praktikum und einem technischen Praktikum von jeweils mindestens 6 Wochen Dauer. Beide Praktika sollen in Unternehmen durchgeführt werden und müssen durch Praktikumsbescheinigungen (z. B. Zeugnisse) nachgewiesen werden. Diese Praktikumsbescheinigungen müssen die Zeiten der Tätigkeiten in den unten genannten Bereichen enthalten.

Das technische Praktikum muss mindestens zwei der folgenden sechs Tätigkeitsbereiche abdecken, wobei die Tätigkeit pro Bereich zwei Wochen nicht unterschreiten soll:

  • Arbeiten an Computern und elektronischen Geräten
  • Montage und Wartung von elektronischen Geräten, Anlagen und Maschinen
  • Messen, Prüfen, Fehleranalyse sowie Qualitätssicherungsmaßnahmen
  • Steuerungs- und Regelungstechnik fachspezifischer Ausrichtung
  • Prüfung, Optimierung und Entwicklung elektronischer Schaltungen
  • Netzwerkmanagement

Das kaufmännische Praktikum muss mindestens zwei der folgenden sechs Tätigkeitsbereiche abdecken, wobei die Tätigkeit pro Bereich zwei Wochen nicht unterschreiten soll:

  • Arbeitsvorbereitung
  • Datenverarbeitung
  • Einkauf
  • Materialwirtschaft und Logistik
  • Rechnungswesen
  • Verkauf.

ZugangsvoraussetzungPraktikum
Fachhochschulreife einer Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung6 Wochen technisches Praktikum
Fachhochschulreifevermerk der zweijährigen höheren Handelsschule und einschlägiges gelenktes Praktikum oder abgeschlossene Berufsausbildung
Fachhochschulreife einer Fachoberschule für Technik, Fachrichtung Metalltechnik oder Elektrotechnik6 Wochen kaufmännisches Praktikum
Alle übrigen Zugangsvoraussetzungen
6 Wochen technisches und
6 Wochen kaufmännisches Praktikum


Auf die Praktika werden Zeiten einer einschlägigen Berufsausbildung und Berufstätigkeit, einschlägiger Tätigkeiten im Rahmen der Ausbildung der Klasse 11 der Fachoberschule und einschlägiger Tätigkeiten im Rahmen eines einjährig gelenkten Praktikums auf Antrag ganz oder teilweise angerechnet. Über die Anrechnung entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag.

Die Praktika müssen spätestens bis zum Beginn des zweiten Studiensemesters nachgewiesen werden. Dieser Zeitpunkt kann im Ausnahmefall vom Prüfungsausschuss auf Antrag bis höchstens zum Beginn des dritten Studiensemesters verschoben werden. Wird der Nachweis der Praktika nicht bis zu diesem Zeitpunkt erbracht, kann das Studium nicht fortgesetzt werden.