Studienvoraussetzungen

Die Qualifikation für das Studium wird durch ein Zeugnis der Fachhochschulreife, der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) oder durch eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung nachgewiesen.

Bei Vorliegen einer Qualifikation als staatlich anerkannte/r Erzieher/-in oder einer gleichwerten Berufsausbildung (z. B. staatliche Anerkennung zum/zur Heilerziehungspfleger/-in), können den Studierenden auf Antrag 40 Credit Points angerechnet werden, sodass sie das Studium im 3. Semester beginnen. Die reguläre Studiendauer verkürzt sich in diesem Fall entsprechend auf 7 Semester (= 3,5 Jahre) einschließlich Bachelor-Thesis. Den notwendigen Antrag finden Sie über den folgenden Link:
Antrag auf Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens erworbene Kompetenzen

Darüber hinaus müssen die Studienbewerberinnen und Studienbewerber eine berufspraktische Tätigkeit in der Form eines Praktikums im Umfang von sechs Wochen nachweisen.

Es wird empfohlen, die berufspraktische Tätigkeit (Praktikum) vor Beginn des Studiums in einer einschlägigen Einrichtung abzuleisten. Das gesamte Praktikum muss spätestens bis zum Beginn des dritten Fachsemesters nachgewiesen werden. Wird der Nachweis nicht bis zu diesem Zeitpunkt erbracht, kann das Studium nicht fortgesetzt werden. Der Nachweis erfolgt über eine qualifizierte Bescheinigung der Einrichtung.

Das Praktikum gilt bei Studienbewerberinnen und Studienbewerbern als erbracht, wenn die Qualifikation für das Studium durch das Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen mit dem fachlichen Schwerpunkt Sozialwesen erworben wurde. Ebenfalls gilt das Praktikum bei Studienbewerberinnen und Studienbewerbern als erbracht, wenn die staatliche Anerkennung zur Erzieherin oder zum Erzieher nachgewiesen wird. Andere einschlägige Ausbildungs- und berufliche Tätigkeiten können auf das Praktikum angerechnet werden. Für die Anrechnung des Praktikums sind Einblicke in pädagogische Tätigkeiten in frühpädagogischen Einrichtungen erforderlich. In Zweifelsfällen obliegt die Entscheidung dem Prüfungsausschuss. Der Verbundstudiengang beinhaltet fünf Praxisprojekte jeweils bestehend aus einem Begleitseminar und einem Praxisanteil, welcher bevorzugt am Arbeitsplatz der Studierenden durchgeführt wird. Ist der Arbeitsplatz keiner einschlägig frühpädagogischen Einrichtung zuzuordnen, so müssen sich die Studierenden eigenständig um eine entsprechende Praktikumsstelle bemühen.

Der Praxisanteil der ersten vier Praxisprojekte beträgt ca. 64 Stunden. Diese sind gleichmäßig auf das Semester zu verteilen. Das letzte Praxisprojekt im 8. Semester beinhaltet den doppelten Praxisanteil.

Dies muss bei der Planung des Studiums berücksichtigt werden. Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig um einen Praktikumsplatz zu bemühen. Hierbei berät und unterstützt Sie das Team des WZF gerne.

Es muss nicht unbedingt ein Verbundstudiengang sein? Dann wäre unser Präsenzstudiengang Frühpädagogik vielleicht genau das Richtige für Sie!