Weitere Auslandsstipendien

China Stipendienprogramm

Es ist heute spannender denn je, im Reich der Mitte zu studieren. Hoch qualifizierten Studierenden aller Fächer, außer Sinologie, soll das China Stipendienprogramm frühzeitig ermöglichen, Sprach-, Landes- und Fachkenntnisse zu erwerben und in einem integrierten Praktikum erste Arbeitserfahrungen in China zu sammeln.

BewerberInnen sollten ein ausgeprägtes Interesse an China mitbringen. Vorkenntnisse in Chinesisch sind erwünscht, aber nicht Bedingung, da in den Semesterferien an der Universität Trier eine einjährige Vorbereitung stattfindet. Die chinesischen und deutsche DozentInnen lehren dabei nicht nur das moderne Chinesisch, sondern vermitteln auch landeskundliche Kenntnisse, Kalligraphie- und Taiji-Unterricht. Nach dem Studienjahr in China werden die TeilnehmerInnen weiter durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert.

Finanziert wird das Programm seit 1986 durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Das Erziehungsministerium der Volksrepublik China unterstützt das Programm durch die Übernahme der Studiengebühren in China.

Stipendienprogramm "Metropolen in Osteuropa"

Die Erweiterung der Europäischen Union und die wirtschaftliche Entwicklung haben das Studium an Universitäten in Mittel- und Osteuropa wieder interessant gemacht. Das im Jahr 2004 ins Leben gerufene Stipendienprogramm wendet sich an weltoffene deutsche Studierende, die in einem osteuropäischen Land studieren oder ein wissenschaftliches Vorhaben realisieren wollen.

Bewerben können sich Studierende aller Fächer, die überdurchschnittliche Studienleistungen nachweisen können. Das Programm richtet sich an Studierende bis zum Master, Diplom oder Staatsexamen. In der Regel werden einjährige Auslandsaufenthalte gefördert. Zu Beginn steht der intensive Spracherwerb im Mittelpunkt, später das individuelle Studien- oder Forschungsvorhagen. Ein mehrwöchiges Praktikum kann die Auslandserfahrungen abrunden. Das Vorhaben muss von den BewerberInnen selbst vorbereitet werden.

Neben der finanziellen Unterstützung bei Spracherwerb und Auslandsaufenthalt durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung stellt die Studienstiftung ein Netz von AnsprechpartnerInnen und Kontakten zur Verfügung. Nach Deutschland zurück gekehrt, werden die TeilnehmerInnen weiter durch die Studienstiftung gefördert.

Haniel-Stipendienprogramm

Wer sich schon immer für wirtschaftliche Fragen interessiert hat und sich für den internationalen Arbeitsmarkt zusätzlich qualifizieren möchte, für den ist das Haniel- Stipendienprogramm genau richtig. Voraussetzung ist ein Studienabschluss: die Fachrichtung ist nicht vorgegeben.

Das Haniel-Programm besteht aus einem Aufbaustudium im Ausland und einem mindestens zweimonatigen Praktikum. Beides muss von den BewerberInnen im Vorfeld selbst organisiert werden. Neben klassischen Vorhaben wie MBA- oder LL.M.-Studiengängen sind durchaus auch BewerberInnen mit ganz eigenen Vorstellungen gefragt. So wurde in der Vergangenheit bereits ein Architekt für einen Master in Urban Design an der Harvard University gefördert - oder eine Arabistin, die in Kairo einen Master in Economics in International Development absolviert hat.

Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW)

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) stellt Stipendien zur Durchführung von Forschungsvorhaben (z. B. Bachelorarbeiten), die einen Aufenthalt an einer französischen Hochschule erfordern (max. 5 Monate) oder für studiengebundene Praktika (max. 3 Monate) zur Verfügung.

Die Höhe des Stipendiums beträgt etwa 300 Euro pro Monat zuzüglich einer Reisekostenpauschale. Weitere Informationen sind im Akademischen Auslandsamt erhältlich.