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Mike Feische vor einem Stausee zur Energieerzeugung im Nordosten Kolumbiens  Foto: Privat
Mike Feische vor einem Stausee zur Energieerzeugung im Nordosten Kolumbiens Foto: Privat(Download )
Mike Feische Foto: Christian Klett, FH Südwestfalen
Mike Feische Foto: Christian Klett, FH Südwestfalen (Download )
26.02.2018

Maschinenbaustudent forscht in Kolumbien

Mike Feische sucht als Mitglied einer Forschungsgruppe nach alternativen Energien für Südamerika

Bogota. Der 30-jährige Student Mike Feische aus Sundern hat in seinem Auslandspraktikum in Bogota an Forschungen zum Trocknungsverhalten verschiedener Materialien mitgearbeitet. Ziel war es, neue Erkenntnisse für die südamerikanische Energiewirtschaft und Nahrungsmittelindustrie zu gewinnen.

„Kolumbien steht vor großen Veränderungen in der Energieversorgung“, meint Mike Feische, der im Juli 2018 sein Praktikum an der Nationaluniversität von Kolumbien begann. Feische arbeitete als Mitglied einer Forschungsgruppe, seine Arbeit könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Das Forscherteam versucht mit modernen Trocknungsverfahren effektivere Brennstoffe zu entwickeln. Durch die weitverbreitete Landwirtschaft entstehen riesige Mengen an Biomasse. Konkret hat der Maschinenbaustudent an der Entwicklung einer betriebsfähigen Trocknungsanlage für Biomasse mitgewirkt. Mit der Anlage soll beispielsweise das Trocknungsverhalten von Palmölschalen in verschiedenen Klimazonen erforscht werden. Neben der Energieversorgung können die Ergebnisse auch in der Nahrungsmittelindustrie genutzt werden. Eine Forschungsreihe beschäftigt sich beispielweise mit den Trockeneigenschaften von Minze. „Lebensmittel noch länger haltbar zu machen, wäre eine sinnvolle Sache“, meint Feische.

Über einen Hochschulkurs wurde ihm die Praktikumsstelle in Kolumbien angeboten. Bereuen tut Feische die Entscheidung nicht. Er vermisste manchmal die Struktur und Ordnung bei der Arbeit. Diese hat in Kolumbien einen anderen Stellenwert als in Deutschland. In der Anfangszeit gab es bürokratische Hürden. Die Aktivierung eines einfachen Mailaccounts der Universität dauerte mehrere Wochen. Grundstoffe wie destilliertes Wasser waren Mangelware. Teilweise fehlten Ersatzteile für Maschinen und Feische musste improvisieren, um Ergebnisse zu bekommen. Abschließend arbeitete er an einer Bediensoftware, damit die Experimente nach seinem Abflug weitergeführt werden. Das Leben an der Universität erlebte Feische als bunt und vielfältig: von einer Feier bei der Auffrischung des Che Guevara-Gemäldes am Hauptplatz über aufständische Studierende bis hin zu einem Skateboard-fahrenden Hund.

Neben der Arbeit nutzte Mike Feische jede Gelegenheit, das Land zu erkunden. Kolumbien besitzt ein ausgezeichnetes Fernbusnetz. An Wochenenden oder freien Tagen ging er auf Abenteuerreisen, badete im Schlammvulkan oder wanderte an kühlen Tagen bei „nur“ 28 Grad in den Bergen. Feische bewundert die Freundlichkeit und Offenheit der Kolumbianer. Seine Spanischkenntnisse waren zu Beginn eher schlecht, trotzdem hatten alle sehr viel Geduld bei Gesprächen. „Wir haben uns gemeinsam gefreut, wenn wir uns gegenseitig verstanden haben“, berichtet der Student. Untergekommen ist er bei einem privaten Vermieter nahe dem Regierungsviertel. Ihm wurde gesagt, dass diese Gegend besonders sicher sei.

Am Ende der drei Monate wollte der gebürtige Sauerländer erst einmal nach Hause: „Ich bin ein Familienmensch und habe besonders meine beiden Neffen vermisst.“ Er könnte sich jedoch vorstellen, für seine Bachelor-Arbeit wieder nach Kolumbien zu reisen.

Hintergrund:

Die östlichen Landesteile Kolumbiens sind noch nicht an das zentrale Stromnetz angeschlossen. Um diese Gebiete anschließen zu können, werden umweltfreundliche Energiequellen gesucht.

Kontakte der Fachhochschule Südwestfalen zur Nationaluniversität von Kolumbien bestehen über Prof. Dr. Wolfgang Wiest und das Labor für Thermische Energietechnik in Meschede.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

18.09.2018

Erstsemesterbegrüßung an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

In der kommenden Woche starten wieder über 500 Erstsemester in Hagen in ihr Studium. Vorab wurden sie herzlich an der Fachhochschule Südwestfalen begrüßt.

Hagen. Auch in diesem Wintersemester starten an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen wieder über 500 Erstsemester-Studierende in ihr Studium. In der kommenden Woche geht es für sie endlich los. Zuvor jedoch gibt es die Einführungswoche. Und die ist eigentlich eine klassische Kennenlernphase. Für viele ist fast alles neu. Aber nicht für alle.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

21.09.2018

Children Big Band Rostow on Don zu Gast beim Jazz-Campus

Jazz-Veranstaltung in der Fachhochschule Südwestfalen am 12. Oktober

Iserlohn. 20 Kinder in einer klassischen Jazz Big Band? Richtig! Und eines steht fest: Diese jungen Musikerinnen und Musiker müssen sich nicht hinter ihren älteren professionellen Kollegen verstecken. Trompeten, Saxofone, Posaunen, eine Rhythmusgruppe mit Klavier, Kontrabass, Bassgitarre, Schlagzeug und zwei Vokalstimmen sorgen unter Leitung von Andrej Machnev am 12. Oktober in der Fachhochschule Südwestfalen für eine Menge Furore.

21.09.2018

Neuer Masterverbundstudiengang Life Science Engineering erfolgreich gestartet

Studiengang verbindet Ingenieurwissenschaften und Lebenswissenschaften

Iserlohn. Dass man nur in Iserlohn an der Fachhochschule Südwestfalen berufsbegleitend den Masterabschluss Life Science Engineering studieren kann, hat sich herumgesprochen. Der zum Wintersemester erstmals angebotene neue Studiengang startete am Samstag mit 30 Studierenden in die erste Präsenzveranstaltung.

19.09.2018

Studienkontakte halten bis heute

Zum 50-jährigen Studienabschluss-Jubiläum besuchte ehemalige Maschinenbaustudenten die Hochschule

Iserlohn. Seit mehr als 50 Jahren kennen sie sich und halten immer noch den Kontakt untereinander. Aus dem Kreis ehemaliger Studienkollegen des Studiengangs Fertigungstechnik wurde ein berufliches Netzwerk und heute im Rentenalter trifft man sich immer noch einmal im Jahr. Zum 50-jährigen Jubiläum ihres Studienabschlusses an der damaligen Ingenieurschule in Iserlohn trafen sich jetzt einige Ehemalige des Abschlussjahrgangs 1968 in der Fachhochschule Südwestfalen.

10.09.2018

Neuer Hochschulrat der Fachhochschule Südwestfalen bestellt

Hochschulrat begleitet die Fachhochschule für die nächsten fünf Jahre

Iserlohn. Die Fachhochschule Südwestfalen hat einen neuen Hochschulrat. Die Mitglieder erhielten jetzt vom Parlamentarischen Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (MKW), Klaus Kaiser, und Regierungsdirektorin Claudia Determann die Bestellungsurkunden. Der Hochschulrat wird die für die nächsten fünf Jahre die Hochschule begleiten.

05.09.2018

Geballte Informationen zum Studium

Impulsvorträge für Studieninteressierte auf der Börse Karriere im MK

Iserlohn. 11 Hochschulen, 9 Vorträge und viele weitere Organisationen: Die Ausbildungs- und Studienbörse Karriere im MK baut ihr Angebot für Studieninteressierte in diesem Jahr weiter aus. In den Zelten des Campus Symposiums in Iserlohn können sich am 18. September Studieninteressierte über die vielfältigen Angebote der regionalen und überregionalen Hochschulen informieren und entdecken, was sich hinter Themen wie Work&Travel, GAP-Year oder dem Freiwilligen Sozialen Jahr verbirgt.

03.09.2018

GWS und Fachhochschule Südwestfalen erhalten Zuwendungsbescheid für Projekt „NRW.Innovationspartner“

Förderung von Transferaktivitäten im Bereich Digitalisierung

Iserlohn. Für den Aufbau eines Dienstleistungsangebotes Digitalisierung und für den verbesserten Zugang zu den Transferangeboten der heimischen Hochschulen und Institute hat jetzt der Transferverbund Südwestfalen einen Zuwendungsbescheid über rund 360.000 Euro erhalten. Damit unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen die Region Südwestfalen zukünftig dabei, den Wandel zu einer digitalisierten Wirtschaft weiter voranzutreiben.

24.08.2018

High-Tech für die Werkstoff- und Oberflächenanalyse

Fachhochschule erhält neues Rasterelektronenmikroskop

Iserlohn. Über ein neues Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop (REM) mit variabler Druckeinstellung und Röntgenanalysesystem verfügt jetzt das Labor für Mikro-und Nanoanalytik an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Das rund 500.000 Euro teure Gerät wird in Lehre und Forschung der Studiengänge Werkstoffe und Oberflächen sowie Bio- und Nanotechnologien eingesetzt.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

29.08.2018

Ferienkurs Robotik

Jugendliche bauen und programmieren in den Sommerferien LEGO-Mindstorm-Roboter

Meschede. Roboter, die auf zwei Rädern fahren können, autonom arbeitende Greifarme oder Schneeraupen – alles kein Problem für die Kinder im Ferienkurs Robotik. Elf Jungen und ein Mädchen zwischen zehn und 13 Jahren verbrachten die Woche vom 16. bis 20. Juli in der Fachhochschule Südwestfalen damit, Roboter zu bauen und zu programmieren. Betreut haben die Kinder die beiden 17-jährigen Florian Breide und Rigon Recica vom Gymnasium der Benediktiner in Meschede.

29.08.2018

Kompakt

Termine zum Studienbeginn

Meschede. Am 3. September startet an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede das Mentorenprogramm sowie die vierwöchige Vorkursphase Mathematik zum Studienstart im Wintersemester 2018/19. Im Mentoren-Programm werden Studienanfängerinnen und Studienanfänger durch erfahrene Studierende unterstützt. In Gruppen begleiten die Mentoren die Erstsemester als Ansprechpartner für den Studienstart.

29.08.2018

Unterwegs in Sachen Glücksforschung

Gastdozentin Jaleh Pourmansour unterrichtet Positive Psychologie in der Unternehmensführung

Meschede. Probier‘s mal mit Gemütlichkeit – wenn Ende des Sommersemesters Balu der Bär aus dem Dschungelbuch im Mescheder Hörsaal singt, dann ist das eine angenehme Botschaft für die prüfungs- und hitzegestressten Studierenden. Dozentin Jaleh Pourmansour macht den Inhalt ihres Seminars zum Unterrichtsprinzip: „Positive Psychologie in der Unternehmensführung“ lautete der Titel ihres dreitägigen Blockseminars.

29.08.2018

Die Wissenschaft der Daten

Prof. Dr. Thomas Kopinski zu Beruf und Studium von Data Scientists

Meschede. Prof. Dr. Thomas Kopinski beschäftigt sich gerne mit Zusammenhängen, die man nicht auf den ersten Blick erkennt. Vor allem, wenn diese in Datenbeständen versteckt sind. Wenn der Professor für Ingenieurinformatik und Data Science den Begriff Datenwissenschaft erklärt, klingt es ganz einfach: „Buchstaben an sich sind in den meisten Fällen sinnlos, als Wort ergeben sie einen Sinn. Datenwissenschaft funktioniert in diesem Sinne wie Lesen, nur dass man die Zusammenhänge vorher nicht kennt, sondern herausfinden muss.“

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

19.09.2018

Mit Wasserstoff auf die Campus-Rennstrecke

Studierende rüsten Modell-Trucks auf Wasserstoff-Antrieb um

Soest. Wasserstoff wird als Energieträger in einer nachhaltigen Energiewirtschaft in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, sagen Wissenschaftler der Fachhochschule Südwestfalen, die sich im Zentrum für Wasserstoff-Mobilität „H2 Energy“ mit Fragestellungen rund um diesen Forschungsschwerpunkt befassen. Dazu zählt auch, das Thema ansprechend in die Lehre einzubinden. So haben Maschinenbau-Studierende jetzt ihr Projekt präsentiert: Ferngesteuerte Modell- Offroad-Trucks mit Wasserstoffantrieb.

13.09.2018

Maschinenbauer starten mit Mathe ins Studium

Erstsemester frischen ihr Wissen freiwillig im Mathe-Vorkurs auf

Soest. Allen Unkenrufen zum Trotz zählt Mathematik zu den Lieblingsfächern bei Schülerinnen und Schülern. Ob das bei den Maschinenbau-Studierenden, die jetzt ihr Studium an der Fachhochschule Südwestfalen begonnen haben, auch so ist, wird sich noch zeigen. Für mehr als 80 Erstsemester ist jetzt der Vorkurs gestartet, ein freiwilliges Angebot für Studienanfänger, die ihr Mathewissen auffrischen möchten.

10.09.2018

Herbstnahrung für Bienen, Hummeln und Co.

Wissenschaftler der FH engagieren sich für den Schutz von Insekten

Soest. Im Frühling, wenn Raps und Obst blühen, beginnt die Hauptsaison für Insekten. Ab August bereiten sich die Tiere auf den Winter vor. Da es aber immer weniger naturnahe Flächen gibt und negative Umwelteinflüsse den Honigbienen, Wildbienen, Schmetterlingen und andere Insektenarten zusätzlich zu schaffen machen, werden vor allem im Spätsommer die Nahrungsquellen knapp. Wissenschaftler der Fachhochschule Südwestfalen haben jetzt gemeinsam mit einem Landwirt in der Region eine Bienenweide angelegt, um diesen Mangel wenigstens partiell zu begegnen.

07.09.2018

Secondhand als nachhaltige Alternative zum Neukauf

Fachhochschule und Volksbank Hellweg fördern „E-Mama

Soest. Sich voll und ganz auf die eigene Geschäftsidee konzentrieren zu können – das ist für junge Gründer, die noch studieren, nicht selbstverständlich. Fachhochschule Südwestfalen und die Volksbank Hellweg eG wollen dabei unterstützen, mit einem Stipendienprogramm für Studenten-Start-ups. Nael Alshowaikh ist mit seiner Gründungsidee „E-Mama“ einer der ersten Studierenden, der davon profitiert.

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