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Prof. Dr.Stefan Böcker (li.) und Prof Dr. Andreas de Vries haben auf dem Schirm, womit jedes Navi arbeitet: einen Graph.
Prof. Dr.Stefan Böcker (li.) und Prof Dr. Andreas de Vries haben auf dem Schirm, womit jedes Navi arbeitet: einen Graph.(Download )
09.03.2017

Was haben Graphen im Navigationssystem zu suchen?

Heute Nachmittag (14.3.) startet die letzte Kinder-Uni-Vorlesung dieses Semesters

Hagen. Keine Hagener Kinder-Uni ohne Prof. Dr. Andreas de Vries und Prof. Dr. Stefan Böcker. Diesmal geht es mit den beiden Informatik-Experten auf die Autobahn. Um da in der richtigen Spur zu bleiben, kann ein Navigationsgerät sicher nicht schaden. Oder doch? Denn hilfreich ist es nur, wenn es auch wirklich die beste Strecke ausspuckt. Dazu braucht es einen Haufen Ameisen und einen nicht zu alten Graphen.

Schon mal was vom Ameisen-Algorithmus gehört? Nein? Und trotzdem hat wahrscheinlich genau dieser Algorithmus die Allermeisten schon irgendwann einmal an irgendein Ziel geführt. Denn mit dem Ameisen-Algorithmus arbeiten Navigationssysteme. Bevor jetzt jemand auf die Idee kommt, dass im Auto nun Ameisenstraßen drohen würden, gibt Prof. Dr. Andreas de Vries lieber gleich Entwarnung. „Natürlich sind in Navis keine echten Ameisen“, so der Professor. Aber? „Aber man kann mit den Ameisen die Funktionsweise von Navigationsgeräten gut erklären. Na dann: „Vom Startpunkt aus laufen Ameisen genau gleich schnell in alle denkbaren Richtungen bis zur nächsten Kreuzung. Von dieser Kreuzung aus dann wieder. Und von der nächsten Kreuzung auch wieder. Und so weiter“, sagt Prof. Dr. Stefan Böcker. Dadurch werden dann Informationen über die Zeit gewonnen, die für eine Strecke gebraucht wird. Und daraus lässt sich dann irgendwann die günstigste Route errechnen.

Das war jetzt natürlich nur die vereinfachte Version. Die viel Genauere gibt es dann bei der letzten Kinder-Uni-Vorlesung dieses Semesters heute Nachmittag (14.3.) um 16 Uhr im Audimax der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Dann wird es aber nicht nur um Ameisen, sondern auch um Graphen gehen. Auch dazu gibt es eine erste Erkläung von Prof. Dr. Böcker: „Der Graph ist zunächst einmal die Abbildung der Wirklichkeit, die alle wichtigen Informationen für das Navi bereithält.“ Also irgendwie so eine Art Straßenkarte. Und über diese Straßenkarte lässt das Navi dann die Ameisen krabbeln. Die wiederum besorgen mit ihrem Algorithmus die gewünschten Infos über die kürzeste oder schnellste Strecke, und fertig ist die Route. „Die Route ist dann nichts anderes mehr als der ausgedünnte Graph“, weiß Prof. Dr. de Vries.

Alles verstanden? Nein? Gut! Denn wie das mit den Ameisen, den Navis und den Graphen genau ist, werden Prof. Dr. Böcker und Prof. Dr. de Vries heute Nachmittag (14.3.) nochmal ganz genau erklären.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

01.08.2017

Optimierungen im Sinne der Studierenden

Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen nimmt Änderungen bei Bachelor-Studiengängen vor

Hagen. Der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen hat grundlegende Optimierungen bei seinen Bachelor-Studiengängen Technische Informatik, Elektrotechnik und Medizintechnik vorgenommen. Damit reagiert der Fachbereich auf Evaluationsergebnisse.

27.07.2017

Fasziniert vom Roboter

Ferienkurs an der Fachhochschule Südwestfalen gleich beim ersten Mal ausgebucht

Hagen. Was spricht eigentlich dagegen, auch in den Sommerferien etwas zu lernen? Nichts. Gar nichts. Das jedenfalls dachten sich die 14 Hagener Schülerinnen und Schüler, die sich für den damit restlos ausgebuchten Roboterkurs an der Fachhochschule Südwestfalen angemeldet hatten.

26.07.2017

In den Schulferien ins Studium hineinschnuppern

Iserlohner Gymnasiast absolviert freiwilliges Schülerpraktikum an der Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn/Hagen. Unter seinen Mitschülerinnen und Mitschülern ist Felix König ganz gewiss die große Ausnahme. Während diese die schul- und lernfreie Zeit in den Ferien genießen, stürzt sich Felix freiwillig ins Studium und verbringt zwei Wochen seiner Ferienzeit an der Fachhochschule Südwestfalen. Dort absolviert der Schüler des Iserlohner Stenner Gymnasiums zurzeit ein freiwilliges Schülerpraktikum.

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18.08.2017

Neues Verfahren zur Inprozesskontrolle: Entscheidender Schritt auf dem Weg zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung

740.000 Euro für gemeinsames Forschungsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn mit zwei Industriepartnern

Iserlohn. Paradigmenwechsel in der Warmumformung: Anfang März startete an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ein neues Forschungs- und Entwicklungsprojekt für ein völlig neuartiges Inprozess-Kontrollverfahren. Durch die Entwicklung sollen bis zu 1250°C heiße Teile sofort nach dem Umformprozess dem Förderband entnommen, geometrisch gemessen und geprüft werden. Das macht den Produktionsprozess insgesamt effizienter, minimiert den Ausschuss und ist ein entscheidender Schritt zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung.

07.08.2017

FH beteiligt sich am Programm NRWege ins Studium

Lehrkräfte für Deutschkurse für Menschen mit Flüchtlingshintergrund werden noch gesucht

Iserlohn. Mit knapp 400.000 Euro fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst aus Mitteln des Landeswissenschaftsministeriums Deutschkurse für Menschen mit Flüchtlingshintergrund an der Fachhochschule Südwestfalen. Die Sprachkurse sollen die jungen Menschen auf das Studium vorbereiten.

02.08.2017

Bundeswirtschaftsministerium fördert Entwicklung von innovativen Werkzeugkernen

Gemeinschaftsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen und Lüdenscheider Unternehmen

Iserlohn. Mit knapp 190.000 Euro fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein neues Forschungsprojekt an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. In den kommenden zwei Jahren möchte das FH-Team um Prof. Dr. Ulrich Lichius gemeinsam mit den Lüdenscheider Unternehmen CANTO Ing. GmbH und Heite & Krause Werkzeugbau GbR ein neues Metallsinterverfahren des Werkzeugbauinstitut Südwestfalen GmbH (WI.SWF) für Spritzgießwerkzeuge weiterentwickeln. Das WI.SWF ist ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen.

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03.08.2017

Minister Pinkwart informiert sich über Gründungsaktivitäten an der Fachhochschule Südwestfalen

Studierende stellten ihre Geschäftsideen vor

Meschede. Eine neue Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen mit innovativen Start-Ups und einer lebendigen Gründerszene zu etablieren ist Ziel der neuen Landesregierung. Dass diese Szene auch im Südwestfalen zu Hause ist, davon überzeugte sich NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart gestern auf seiner Sommertour beim Besuch der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede. Er informierte sich dort über die Entrepreneurship-Aktivitäten der Hochschule.

26.07.2017

Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

Fachhochschule Südwestfalen in Meschede lädt am 13. September zum Forum über Industrie 4.0-Innovationen

Meschede. Am 13. September lädt die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede zum Forum „Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0“. Die Veranstaltung dreht sich um Industrie 4.0-Innovationen in Form von Technologie- und Markttrends und richtet sich in erster Linie an Unternehmensvertreter.

21.07.2017

MINT-Sommer in der Hochschule: Noch Plätze frei

Schüler der achten bis zehnten Klasse können sich noch für „Coding Camp“ und „Summer School Elektrotechnik“ anmelden

Meschede. Die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede hat in ihren MINT-Sommerferienangeboten noch Restplätze frei. Schüler der achten bis zehnten Klasse können vom 31. Juli bis 4. August ins „Coding Camp“ kommen. Vom 21. bis 25. August findet die Summer School Elektrotechnik statt.

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