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Robin Ahlers und André Ruegenberg erklären das Prinzip der Datenmodellierung mit einem „Datenwürfel“: Welche Daten benötige ich, welche Muster sind zu erkennen?   Foto: Christian Klett, FH Südwestfalen
Robin Ahlers und André Ruegenberg erklären das Prinzip der Datenmodellierung mit einem „Datenwürfel“: Welche Daten benötige ich, welche Muster sind zu erkennen? Foto: Christian Klett, FH Südwestfalen(Download )
Prof. Dr. Ali-Reza Samanpour   Foto: Christina Brüschke, FH Südwestfalen
Prof. Dr. Ali-Reza Samanpour Foto: Christina Brüschke, FH Südwestfalen(Download )
14.03.2017

Datenwürfler und Informationsflutstopper

Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik startet zum Wintersemester 2017/18

Meschede. „Business Intelligence“ steht auf dem Türschild und: „Labor für Wirtschaftsinformatik“. Hinter der Tür bilden Prof. Dr. Ali-Reza Samanpour und seine Mitarbeiter Robin Ahlers und André Ruegenberg Studierende aus. Bislang in Pflichtfächern und Wahlpflichtmodulen in den Wirtschaftsstudiengängen der Fachhochschule Südwestfalen, ab dem Wintersemester 2017/18 auch im eigenständigen Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik.

„Business Intelligence bedeutet systematisches Sammeln, Aufbereiten und Analysieren von entscheidungsrelevanten Daten“, erklärt Professor Samanpour. An Daten gibt es in Unternehmen eher zu viel als zu wenig. Im Zeitalter von „Big Data“ hantieren Unternehmen mit Datenbeständen in der Größenordnung von Gigabyte bis Petabyte. Ein Petabyte, das ist eine Eins mit 15 Nullen. „Als Wirtschaftsinformatiker geht man gegen die Informationsflut an“, sagt Samanpour. Es gehe darum, Informationen auf die Bedürfnisse von Anwendern im Unternehmen zuzuschneiden. Also beispielsweise dem Management relevante Kennzahlen in einer Übersicht zusammenzustellen, damit dieses die Unternehmensentwicklung steuern kann. Oder Daten aus Warenwirtschaft und Logistik so aufzubereiten, dass Transportwege optimiert werden, aber die Lager nicht leerlaufen. Oder die Messwerte von Produktionsanlagen so zu interpretieren, dass Instandhaltungen rechtzeitig und möglichst in Produktionspausen stattfinden, um Stillstände der Maschinen zu vermeiden.

„Customizing“ nennt man das in der Fachsprache. Dazu müssen Wirtschaftsinformatiker erst einmal verstehen, welche Informationsbedürfnisse ihre „Kunden“ im Unternehmen haben. Zu diesem Zweck lernen Studierende Geschäftsprozesse kennen und verstehen, um sie später informationstechnisch abbilden zu können. So passen Wirtschaftsinformatiker Standard-Unternehmenssoftware wie SAP durch Bedienung entsprechender Werkzeuge an. Oder sie extrahieren mit „Data Mining“ Muster und Zusammenhänge aus Datenbeständen. Zum Beispiel ließe sich in einem Supermarkt ein Zusammenhang zwischen dem Verkauf von Bier und Chips durch Analyse der Kassendaten feststellen und entsprechende Verkaufsaktionen ableiten.

Zum Studium gehört auch das Programmieren in verschiedenen Sprachen, beispielsweise Java oder C++. „Ein Wirtschaftsinformatiker lernt aber keine Hardcore-Programmierung“, meint Samanpour. Der Fokus im Studium liege im Verständnis der Prozesse und auf der Modellierung der Anwendungen und Datenbestände. „Dafür muss man kein Informatik-Freak sein, Interesse für Mathematik und logische Zusammenhänge reichen völlig aus.“ 

Hintergrund:

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik qualifiziert in sechs Semestern zum „Bachelor of Science“. Studierende können freiwillig ein weiteres Praxissemester absolvieren.

Die Wirtschaftsinformatik liegt im Spannungsfeld zwischen der Informatik und den Wirtschaftswissenschaften. Wirtschaftsinformatiker haben in der Regel im Unternehmen eine wichtige Schnittstellenfunktion inne und müssen daher fundiertes Wissen in beiden Gebieten aufweisen.

Absolventen werden in allen Bereichen der Wirtschaft benötigt. Einsatzmöglichkeiten gibt es in der IT-Branche, aber auch in Banken, Beratungs- oder Dienstleistungsunternehmen sowie im produzierenden Gewerbe. Typische Anwendungsbereiche sind E -Business und E-Commerce, Industrie 4.0, Wissensmanagement und vieles mehr.

Mehr Informationen zum Studiengang: www.fh-swf.de

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

01.08.2017

Optimierungen im Sinne der Studierenden

Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen nimmt Änderungen bei Bachelor-Studiengängen vor

Hagen. Der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen hat grundlegende Optimierungen bei seinen Bachelor-Studiengängen Technische Informatik, Elektrotechnik und Medizintechnik vorgenommen. Damit reagiert der Fachbereich auf Evaluationsergebnisse.

27.07.2017

Fasziniert vom Roboter

Ferienkurs an der Fachhochschule Südwestfalen gleich beim ersten Mal ausgebucht

Hagen. Was spricht eigentlich dagegen, auch in den Sommerferien etwas zu lernen? Nichts. Gar nichts. Das jedenfalls dachten sich die 14 Hagener Schülerinnen und Schüler, die sich für den damit restlos ausgebuchten Roboterkurs an der Fachhochschule Südwestfalen angemeldet hatten.

26.07.2017

In den Schulferien ins Studium hineinschnuppern

Iserlohner Gymnasiast absolviert freiwilliges Schülerpraktikum an der Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn/Hagen. Unter seinen Mitschülerinnen und Mitschülern ist Felix König ganz gewiss die große Ausnahme. Während diese die schul- und lernfreie Zeit in den Ferien genießen, stürzt sich Felix freiwillig ins Studium und verbringt zwei Wochen seiner Ferienzeit an der Fachhochschule Südwestfalen. Dort absolviert der Schüler des Iserlohner Stenner Gymnasiums zurzeit ein freiwilliges Schülerpraktikum.

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18.08.2017

Neues Verfahren zur Inprozesskontrolle: Entscheidender Schritt auf dem Weg zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung

740.000 Euro für gemeinsames Forschungsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn mit zwei Industriepartnern

Iserlohn. Paradigmenwechsel in der Warmumformung: Anfang März startete an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ein neues Forschungs- und Entwicklungsprojekt für ein völlig neuartiges Inprozess-Kontrollverfahren. Durch die Entwicklung sollen bis zu 1250°C heiße Teile sofort nach dem Umformprozess dem Förderband entnommen, geometrisch gemessen und geprüft werden. Das macht den Produktionsprozess insgesamt effizienter, minimiert den Ausschuss und ist ein entscheidender Schritt zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung.

07.08.2017

FH beteiligt sich am Programm NRWege ins Studium

Lehrkräfte für Deutschkurse für Menschen mit Flüchtlingshintergrund werden noch gesucht

Iserlohn. Mit knapp 400.000 Euro fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst aus Mitteln des Landeswissenschaftsministeriums Deutschkurse für Menschen mit Flüchtlingshintergrund an der Fachhochschule Südwestfalen. Die Sprachkurse sollen die jungen Menschen auf das Studium vorbereiten.

02.08.2017

Bundeswirtschaftsministerium fördert Entwicklung von innovativen Werkzeugkernen

Gemeinschaftsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen und Lüdenscheider Unternehmen

Iserlohn. Mit knapp 190.000 Euro fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein neues Forschungsprojekt an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. In den kommenden zwei Jahren möchte das FH-Team um Prof. Dr. Ulrich Lichius gemeinsam mit den Lüdenscheider Unternehmen CANTO Ing. GmbH und Heite & Krause Werkzeugbau GbR ein neues Metallsinterverfahren des Werkzeugbauinstitut Südwestfalen GmbH (WI.SWF) für Spritzgießwerkzeuge weiterentwickeln. Das WI.SWF ist ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

03.08.2017

Minister Pinkwart informiert sich über Gründungsaktivitäten an der Fachhochschule Südwestfalen

Studierende stellten ihre Geschäftsideen vor

Meschede. Eine neue Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen mit innovativen Start-Ups und einer lebendigen Gründerszene zu etablieren ist Ziel der neuen Landesregierung. Dass diese Szene auch im Südwestfalen zu Hause ist, davon überzeugte sich NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart gestern auf seiner Sommertour beim Besuch der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede. Er informierte sich dort über die Entrepreneurship-Aktivitäten der Hochschule.

26.07.2017

Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

Fachhochschule Südwestfalen in Meschede lädt am 13. September zum Forum über Industrie 4.0-Innovationen

Meschede. Am 13. September lädt die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede zum Forum „Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0“. Die Veranstaltung dreht sich um Industrie 4.0-Innovationen in Form von Technologie- und Markttrends und richtet sich in erster Linie an Unternehmensvertreter.

21.07.2017

MINT-Sommer in der Hochschule: Noch Plätze frei

Schüler der achten bis zehnten Klasse können sich noch für „Coding Camp“ und „Summer School Elektrotechnik“ anmelden

Meschede. Die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede hat in ihren MINT-Sommerferienangeboten noch Restplätze frei. Schüler der achten bis zehnten Klasse können vom 31. Juli bis 4. August ins „Coding Camp“ kommen. Vom 21. bis 25. August findet die Summer School Elektrotechnik statt.

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