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(v.l.) Prof. Dr. Wolf Lorleberg, Prof. Dr. Martin Ziron, Prof. Dr. Gerald Reiner, Dr. Jürgen Harlizius, Dr. Friedrich Delbeck, Dr. Jasmin Mischok, Sebastian Kleiner und Prof. Dr. Isabel Hennig-Pauka
(v.l.) Prof. Dr. Wolf Lorleberg, Prof. Dr. Martin Ziron, Prof. Dr. Gerald Reiner, Dr. Jürgen Harlizius, Dr. Friedrich Delbeck, Dr. Jasmin Mischok, Sebastian Kleiner und Prof. Dr. Isabel Hennig-Pauka (Download )
13.04.2017

Tiergesundheit in der Schweineproduktion

Landwirte-Akademie an der FH – Einfache Lösungen gibt es nicht

Soest. Wie den hohen Anforderungen an die landwirtschaftliche Tierhaltung gerecht werden und wie den Konflikten, die sich daraus ergeben, begegnen? Mit Fragen wie diesen müssen sich tierhaltende Betriebe täglich auseinandersetzen. Antworten aus Wissenschaft und Forschung darauf sowie praktische Handlungsempfehlungen standen im Fokus der 4. Landwirte-Akademie an der Fachhochschule Südwestfalen in Soest. Gut 80 Landwirte, landwirtschaftliche Berater und Wissenschaftler aus NRW und den angrenzenden Bundesländern nutzten das Informationsangebot.

Die Landwirte-Akademie ist eine gemeinsame Initiative von Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Fachhochschule Südwestfalen und dem Unternehmen MSD Tiergesundheit, mit dem Ziel, zu neuesten Entwicklungen und Möglichkeiten im Bereich der Tierproduktion zu informieren. Der Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule war bereits zum vierten Mal Gastgeber.

„Jeder zweite Euro Warenwert in der Landwirtschaft wird auf der Weide oder im Stall produziert“, machte Prof. Dr. Wolf Lorleberg, Dekan des Fachbereichs, zu Beginn die wirtschaftliche Dimension der Tierproduktion in Nordrhein-Westfalen deutlich. Das Thema Tierwohl spiele in dem Zusammenhang eine große Rolle. Tiergesundheit in der Schweineproduktion war demzufolge das Schwerpunktthema der folgenden Vorträge. Nach Einschätzung von Prof. Dr. Gerald Reiner habe Tierwohl in der gesellschaftlichen Diskussion einen hohen Stellenwert erreicht. Problematisch sei jedoch, dass Konsumenten nicht bereit seien, für mehr Tierwohl auch höhere Preise zu zahlen. Er stellte heraus, dass die Gesundheit bei Schweinen ein hochkomplexes Thema sei. Um beispielsweise Folgeinfektionen durch Schwanzbeißen vorzubeugen, gelte es, auf ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten, sauberes Futter und Wasser und die Vermeidung von Stress zu sorgen. Reiner gab aber zu bedenken, dass Entzündungen und Nekrosen auch „innere“, also stoffwechselbedingte oder organische Ursachen haben können. Der Problematik mit einfachen Lösungen begegnen zu können, sei also ein Trugschluss.

Ein innovativer Kombinationsimpfstoff gegen die Krankheiten Rotlauf, Parvovirose und Leptospirose sowie die Bedeutung von Befinden und Wahrnehmung für die Fruchtbarkeit der Sau bildeten einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt der Vorträge. Referentinnen waren hier Dr. Jasmin Mischok von der MSD Tiergesundheit sowie Prof. Dr. Isabel Hennig-Pauka von der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Dr. Friedrich Delbeck von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen stellte einen Leitfaden zur Feststellung und Bewertung der Transport- und Schlachtfähigkeit von Schlachtschweinen unter Einbeziehung der Tierschutzindikatoren vor. Abschließend lieferte Professor Dr. Martin Ziron von der Planungssicherheit für Landwirte und den Erwartungsdruck verursacht durch  Entwicklungen in der Gesetzgebung, der Politik, der Gesellschaft und dem Tierschutz. In den Forderungen nach mehr Platz, mehr Spielraum und mehr Betreuung würden durchaus auch Risiken für die Gesundheit der Tiere lauern. Bei Neu- oder Umbauten von Ställen für mehr Tierwohl forderte der Professor, dass Mehrinvestitionen nicht allein auf den Tierhalter abgewälzt werden dürfen. Stattdessen bedürfe es politischer Fördermaßnahmen und mehr Bereitschaft der Konsumenten, für ein qualitativ hochwertiges Produkt auch einen angemessenen Preis zu zahlen. Durch die Veranstaltung führten Dr. Jürgen Harlizius von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sowie Sebastian Kleiner von der MSD Tiergesundheit.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

01.08.2017

Optimierungen im Sinne der Studierenden

Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen nimmt Änderungen bei Bachelor-Studiengängen vor

Hagen. Der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen hat grundlegende Optimierungen bei seinen Bachelor-Studiengängen Technische Informatik, Elektrotechnik und Medizintechnik vorgenommen. Damit reagiert der Fachbereich auf Evaluationsergebnisse.

27.07.2017

Fasziniert vom Roboter

Ferienkurs an der Fachhochschule Südwestfalen gleich beim ersten Mal ausgebucht

Hagen. Was spricht eigentlich dagegen, auch in den Sommerferien etwas zu lernen? Nichts. Gar nichts. Das jedenfalls dachten sich die 14 Hagener Schülerinnen und Schüler, die sich für den damit restlos ausgebuchten Roboterkurs an der Fachhochschule Südwestfalen angemeldet hatten.

26.07.2017

In den Schulferien ins Studium hineinschnuppern

Iserlohner Gymnasiast absolviert freiwilliges Schülerpraktikum an der Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn/Hagen. Unter seinen Mitschülerinnen und Mitschülern ist Felix König ganz gewiss die große Ausnahme. Während diese die schul- und lernfreie Zeit in den Ferien genießen, stürzt sich Felix freiwillig ins Studium und verbringt zwei Wochen seiner Ferienzeit an der Fachhochschule Südwestfalen. Dort absolviert der Schüler des Iserlohner Stenner Gymnasiums zurzeit ein freiwilliges Schülerpraktikum.

20.07.2017

Berufsbegleitend zum Masterabschluss

Informationsveranstaltung zum Master Verbundstudiengang Elektronische Systeme am 29. Juli

Hagen. Eine Informationsveranstaltung zum Verbundstudiengang Elektronische Systeme bietet die Fachhochschule Südwestfalen am 29. Juli 2017 in Hagen an. Der Studiengang richtet sich an Berufstätige aus (elektro)technischen Berufsfeldern, die sich zum Master of Engineering weiterqualifizieren möchten und darüber hinaus eine höhere Führungsposition anstreben oder ausbauen wollen.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

18.08.2017

Neues Verfahren zur Inprozesskontrolle: Entscheidender Schritt auf dem Weg zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung

740.000 Euro für gemeinsames Forschungsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn mit zwei Industriepartnern

Iserlohn. Paradigmenwechsel in der Warmumformung: Anfang März startete an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ein neues Forschungs- und Entwicklungsprojekt für ein völlig neuartiges Inprozess-Kontrollverfahren. Durch die Entwicklung sollen bis zu 1250°C heiße Teile sofort nach dem Umformprozess dem Förderband entnommen, geometrisch gemessen und geprüft werden. Das macht den Produktionsprozess insgesamt effizienter, minimiert den Ausschuss und ist ein entscheidender Schritt zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung.

07.08.2017

FH beteiligt sich am Programm NRWege ins Studium

Lehrkräfte für Deutschkurse für Menschen mit Flüchtlingshintergrund werden noch gesucht

Iserlohn. Mit knapp 400.000 Euro fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst aus Mitteln des Landeswissenschaftsministeriums Deutschkurse für Menschen mit Flüchtlingshintergrund an der Fachhochschule Südwestfalen. Die Sprachkurse sollen die jungen Menschen auf das Studium vorbereiten.

02.08.2017

Bundeswirtschaftsministerium fördert Entwicklung von innovativen Werkzeugkernen

Gemeinschaftsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen und Lüdenscheider Unternehmen

Iserlohn. Mit knapp 190.000 Euro fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein neues Forschungsprojekt an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. In den kommenden zwei Jahren möchte das FH-Team um Prof. Dr. Ulrich Lichius gemeinsam mit den Lüdenscheider Unternehmen CANTO Ing. GmbH und Heite & Krause Werkzeugbau GbR ein neues Metallsinterverfahren des Werkzeugbauinstitut Südwestfalen GmbH (WI.SWF) für Spritzgießwerkzeuge weiterentwickeln. Das WI.SWF ist ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

03.08.2017

Minister Pinkwart informiert sich über Gründungsaktivitäten an der Fachhochschule Südwestfalen

Studierende stellten ihre Geschäftsideen vor

Meschede. Eine neue Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen mit innovativen Start-Ups und einer lebendigen Gründerszene zu etablieren ist Ziel der neuen Landesregierung. Dass diese Szene auch im Südwestfalen zu Hause ist, davon überzeugte sich NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart gestern auf seiner Sommertour beim Besuch der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede. Er informierte sich dort über die Entrepreneurship-Aktivitäten der Hochschule.

26.07.2017

Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

Fachhochschule Südwestfalen in Meschede lädt am 13. September zum Forum über Industrie 4.0-Innovationen

Meschede. Am 13. September lädt die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede zum Forum „Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0“. Die Veranstaltung dreht sich um Industrie 4.0-Innovationen in Form von Technologie- und Markttrends und richtet sich in erster Linie an Unternehmensvertreter.

21.07.2017

MINT-Sommer in der Hochschule: Noch Plätze frei

Schüler der achten bis zehnten Klasse können sich noch für „Coding Camp“ und „Summer School Elektrotechnik“ anmelden

Meschede. Die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede hat in ihren MINT-Sommerferienangeboten noch Restplätze frei. Schüler der achten bis zehnten Klasse können vom 31. Juli bis 4. August ins „Coding Camp“ kommen. Vom 21. bis 25. August findet die Summer School Elektrotechnik statt.

20.07.2017

Gelungen Stimme und Sprache einsetzen

Im Wahlpflichtfach „Ihr Auftritt“ moderieren Studierende Radiodiskussionen als Rhetorikschulung

Meschede. Radiomoderator Jan Siegmund sitzt am Mikrofon und versucht, eine peinliche Gesprächspause in einer Live-Sendung zu überbrücken. Einer seiner vier Gesprächspartner hat sich gerade unerwartet aus einer Diskussion verabschiedet: Nach der Aussage „Vielen Dank, dass Sie diese Frage gestellt haben“ schweigt der Studiogast. Siegmund versucht das Problem zu lösen, indem er eine elegante Überleitung zur nächsten Frage und zum nächsten Partner formuliert.

20.07.2017

Mit Gesten Maschinen steuern

Prof. Dr. Thomas Kopinski vertritt das Lehrgebiet Ingenieurinformatik

Meschede. Prof. Dr. Thomas Kopinski unterrichtet seit dem Sommersemester an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede. Sein Lehrgebiet ist die Ingenieurinformatik, seine Spezialität die Mensch-Maschine-Interaktion durch Gestik im dreidimensionalen Raum. Kopinski stellt sich zum Beispiel die Frage, wie ein Arzt im Operationssaal einen Monitor bedienen kann, wenn er diesen mit sterilen Handschuhen nicht berühren darf. Oder wie ein Mensch in einem Schutzanzug einen Roboterarm steuert. „Das funktioniert, indem der Roboter die gleichen Bewegungen ausführt, wie sein Benutzer“, erklärt der Professor. „Hierfür muss man 3D-Sensor-Datenverarbeitung und moderne Interaktionssysteme verknüpfen.“

20.07.2017

Zwischen Akkusativ und Dativ

Flüchtlinge absolvieren ersten Deutschkurs an der Fachhochschule Südwestfalen

Meschede. Mohamed Abdeen, Mohamed Al Husin und Heba Adwan haben mehrere Dinge gemeinsam: Sie sind als Flüchtlinge aus Syrien gekommen, sie haben dort schon studiert und sie möchten in Deutschland weiter studieren. Was ihnen fehlt, ist ein Sprachnachweis auf dem sogenannten „C1-Niveau“, den sie für die Zulassung an einer deutschen Hochschule benötigen. Im Juni bestanden sie im ersten Schritt dorthin mit fünf weiteren Teilnehmern eines Deutschkurses an der Fachhochschule Südwestfalen die Prüfung für das Niveau „B1“.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

20.07.2017

Exkursion nach Schottland

FH SWF pflegt Partnerschaften zu schottischen Universitäten in Edinburgh

Soest. Der internationale Austausch in Forschung und Lehre ist wertvoll für die Entwicklung der Fachhochschule Südwestfalen. So pflegt die FH unter anderem zahlreiche Kooperationen mit Hochschulen aus aller Welt und bietet Exkursionen in viele Länder an. Im Rahmen einer Studienreise nach Schottland besuchten elf Studierende aus Soest und Hagen zwei Partner-Universitäten in Edinburgh. Soest. Der internationale Austausch in Forschung und Lehre ist wertvoll für die Entwicklung der Fachhochschule Südwestfalen. So pflegt die FH unter anderem zahlreiche Kooperationen mit Hochschulen aus aller Welt und bietet Exkursionen in viele Länder an. Im Rahmen einer Studienreise nach Schottland besuchten elf Studierende aus Soest und Hagen zwei Partner-Universitäten in Edinburgh.

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