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Zum ersten Mal mit fünf R4s am Start: Das R4 Team Westfalen der Fachhochschule Südwestfalen. Foto: FH/Pösentrup
Zum ersten Mal mit fünf R4s am Start: Das R4 Team Westfalen der Fachhochschule Südwestfalen. Foto: FH/Pösentrup(Download )
06.07.2017

Benzingeruch und Wüstensand

4L Trophy: Zehn Studierende bringen Hilfsgüter zu marokkanischen Kindern

Soest. Etwas Praktisches fürs Studium lernen, Abenteuer pur erleben und dabei auch noch Gutes tun – das Projekt „4L Trophy“ hat es in sich. Zum neunten Mal gehen Studierende der Fachhochschule Südwestfalen bei der Rallye von Biarritz nach Marrakesch an den Start. Auf Fahrkomfort und Geschwindigkeit verzichten sie freiwillig, denn sie fahren in gut 30 Jahre alten R4s durch die Wüste.

Tourstart in Biarritz ist am 15. Februar 2018. Mit Hin- und Rückfahrt von Soest über Paris, Madrid, durch die Sahara bis in den Südwesten Marokkos, müssen die Studierenden also mehr als insgesamt 7.700 Kilometer bezwingen. „Das ist eine echte Herausforderung. Vor allem fahren die Autos mit ihren 34 PS ja grade mal 100 Stundenkilometer.“, begründet Maschinenbau-Student Christian Krause, warum er unbedingt bei der Tour dabei sein will. Geschwindigkeit ist ohnehin sekundär bei dem ehrgeizigen Projekt. Die Tour geht auf die Idee sechs französischer Studenten zurück und ist 21 Jahre alt. Seitdem findet die Rallye im einstigen Kultmobil der französischen Studentenbewegung jedes Jahr statt. An Bord der Fahrzeuge sind jeweils 50 Kilogramm Schulmaterial und Lebensmittel für marokkanische Kinder. Bei der Rallye geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Teamgeist, Durchhaltevermögen, sportliches Verhalten, das Gemeinschaftserlebnis und – den guten Zweck. In diesem Jahr rechnen die Veranstalter wieder mit mehr als 1.000 studentischen Teams aus ganz Europa, eins davon, das „R4 Team Westfalen“.

Erstmals starten vom Soester Campus aus fünf R4s. Das bedeutet: fünf Autos, die technisch fit für den Wüsteneinsatz gemacht werden müssen. Außerdem müssen Sponsoren gefunden werden, um die Startgebühr sowie die Rechnungen für Benzin, Ersatzteile, TÜV und Reparaturen bezahlen zu können. Jedes Jahr übernimmt das neu gegründete Team jeweils die Fahrzeuge vom Vorjahresteam. Gut 9.500 Euro werden pro Auto fällig.

Während der Tour werden die Teams im Fall einer Panne von Service-Technikern unterstützt. Kleinere Reparaturen müssen sie aber selbst erledigen können. „Das Ziel ist, dass pro Auto mindestens einer in der Vorbereitung mal am Auto geschraubt hat.“, so Prof. Dr. Jens Bechthold, Professor im Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik, der das Projekt von Anfang an begleitet. Rahmenbruch, defekte Beleuchtung, im Sandloch stecken bleiben – auf der Tour kann mit gut 30 Jahre alten Autos alles passieren. Kein Problem, wenn alle zusammenhalten, findet Lisa Naumann, die Technische Redaktion und Projektmanagement studiert: „Das ist eine tolle Chance, Teamgeist zu entwickeln. Und dann fahren wir natürlich auch mit, weil es ein Charity-Projekt ist.“ Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dem R4 Team Westfalen eine Mail schreiben an info@r4teamwestfalen.de.

Foto:  (v.l)

Ann-Christin Kielau, Design- und Projektmanagement, Menden
Jonas Krellmann, Maschinenbau, Hamm
Oliver Werther, Wirtschaftsingenieurwesen, Unna Lisa Breitner, Wirtschaftsingenieurwesen, Soest Prof. Dr. Jens Bechthold
Lena Schulte, Design- und Projektmanagement, Köln
Marco Dienwiebel, International Management & Information Systems, Lippstadt
Lisa Naumann, Technische Redaktion und Projektmanagement, Soest
Christian Krause, Maschinenbau, Soest
Jennifer Schmidt, Design- und Projektmanagement, Gütersloh
Linda Garcon, Design- und Projektmanagement, Koblenz

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

01.08.2017

Optimierungen im Sinne der Studierenden

Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen nimmt Änderungen bei Bachelor-Studiengängen vor

Hagen. Der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen hat grundlegende Optimierungen bei seinen Bachelor-Studiengängen Technische Informatik, Elektrotechnik und Medizintechnik vorgenommen. Damit reagiert der Fachbereich auf Evaluationsergebnisse.

27.07.2017

Fasziniert vom Roboter

Ferienkurs an der Fachhochschule Südwestfalen gleich beim ersten Mal ausgebucht

Hagen. Was spricht eigentlich dagegen, auch in den Sommerferien etwas zu lernen? Nichts. Gar nichts. Das jedenfalls dachten sich die 14 Hagener Schülerinnen und Schüler, die sich für den damit restlos ausgebuchten Roboterkurs an der Fachhochschule Südwestfalen angemeldet hatten.

26.07.2017

In den Schulferien ins Studium hineinschnuppern

Iserlohner Gymnasiast absolviert freiwilliges Schülerpraktikum an der Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn/Hagen. Unter seinen Mitschülerinnen und Mitschülern ist Felix König ganz gewiss die große Ausnahme. Während diese die schul- und lernfreie Zeit in den Ferien genießen, stürzt sich Felix freiwillig ins Studium und verbringt zwei Wochen seiner Ferienzeit an der Fachhochschule Südwestfalen. Dort absolviert der Schüler des Iserlohner Stenner Gymnasiums zurzeit ein freiwilliges Schülerpraktikum.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

18.08.2017

Neues Verfahren zur Inprozesskontrolle: Entscheidender Schritt auf dem Weg zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung

740.000 Euro für gemeinsames Forschungsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn mit zwei Industriepartnern

Iserlohn. Paradigmenwechsel in der Warmumformung: Anfang März startete an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ein neues Forschungs- und Entwicklungsprojekt für ein völlig neuartiges Inprozess-Kontrollverfahren. Durch die Entwicklung sollen bis zu 1250°C heiße Teile sofort nach dem Umformprozess dem Förderband entnommen, geometrisch gemessen und geprüft werden. Das macht den Produktionsprozess insgesamt effizienter, minimiert den Ausschuss und ist ein entscheidender Schritt zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung.

07.08.2017

FH beteiligt sich am Programm NRWege ins Studium

Lehrkräfte für Deutschkurse für Menschen mit Flüchtlingshintergrund werden noch gesucht

Iserlohn. Mit knapp 400.000 Euro fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst aus Mitteln des Landeswissenschaftsministeriums Deutschkurse für Menschen mit Flüchtlingshintergrund an der Fachhochschule Südwestfalen. Die Sprachkurse sollen die jungen Menschen auf das Studium vorbereiten.

02.08.2017

Bundeswirtschaftsministerium fördert Entwicklung von innovativen Werkzeugkernen

Gemeinschaftsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen und Lüdenscheider Unternehmen

Iserlohn. Mit knapp 190.000 Euro fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein neues Forschungsprojekt an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. In den kommenden zwei Jahren möchte das FH-Team um Prof. Dr. Ulrich Lichius gemeinsam mit den Lüdenscheider Unternehmen CANTO Ing. GmbH und Heite & Krause Werkzeugbau GbR ein neues Metallsinterverfahren des Werkzeugbauinstitut Südwestfalen GmbH (WI.SWF) für Spritzgießwerkzeuge weiterentwickeln. Das WI.SWF ist ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

03.08.2017

Minister Pinkwart informiert sich über Gründungsaktivitäten an der Fachhochschule Südwestfalen

Studierende stellten ihre Geschäftsideen vor

Meschede. Eine neue Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen mit innovativen Start-Ups und einer lebendigen Gründerszene zu etablieren ist Ziel der neuen Landesregierung. Dass diese Szene auch im Südwestfalen zu Hause ist, davon überzeugte sich NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart gestern auf seiner Sommertour beim Besuch der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede. Er informierte sich dort über die Entrepreneurship-Aktivitäten der Hochschule.

26.07.2017

Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

Fachhochschule Südwestfalen in Meschede lädt am 13. September zum Forum über Industrie 4.0-Innovationen

Meschede. Am 13. September lädt die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede zum Forum „Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0“. Die Veranstaltung dreht sich um Industrie 4.0-Innovationen in Form von Technologie- und Markttrends und richtet sich in erster Linie an Unternehmensvertreter.

21.07.2017

MINT-Sommer in der Hochschule: Noch Plätze frei

Schüler der achten bis zehnten Klasse können sich noch für „Coding Camp“ und „Summer School Elektrotechnik“ anmelden

Meschede. Die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede hat in ihren MINT-Sommerferienangeboten noch Restplätze frei. Schüler der achten bis zehnten Klasse können vom 31. Juli bis 4. August ins „Coding Camp“ kommen. Vom 21. bis 25. August findet die Summer School Elektrotechnik statt.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

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