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Erstklassige Haltung und ausgeprägten Gleichgewichtssinn bewies Mareike Theis als Pilotin von Team A.
Erstklassige Haltung und ausgeprägten Gleichgewichtssinn bewies Mareike Theis als Pilotin von Team A. (Download )
Glückliche Sieger nach Punkten waren am Ende aber die Studierenden von Team B mit ihrem „Dead Wave“. Fotos (2): FH/Wendlandt
Glückliche Sieger nach Punkten waren am Ende aber die Studierenden von Team B mit ihrem „Dead Wave“. Fotos (2): FH/Wendlandt(Download )
11.07.2017

„Dead Wave“ um eine Nasenlänge vorn

Interdisziplinäres Projekt: Studierende bauten Stand-up-Paddler mit E-Antrieb

Soest. Ein neues Produkt in drei Monaten wettbewerbsfähig zu machen – dass diese Aufgabe lösbar ist, haben jetzt wieder 60 Studierende der Fachhochschule Südwestfalen bewiesen. Mit unermüdlichem Einsatz haben zwei studentische Teams an ihren Stand-up-Paddlern gebaut. Beim finalen Showdown am Möhnesee hatte das Team B mit seinem „Dead Wave“ die Nase vorn.

Zur Auftaktveranstaltung Ende April hatte Prof. Dr. Andreas Brenke, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau-Automatisierungstechnik, nicht zu viel versprochen: „Eine Menge Arbeit liegt vor Ihnen, aber auch ebenso viel Spaß.“ 60 Studierende der Studiengänge Design- und Projektmanagement, Technische Redaktion und Medienmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau arbeiteten in zwei Teams an dem Konzept für ein E-Sup-Board, also ein durch einen Akku betriebenes Elektrosurfbrett, steuerbar über eine Funkfernbedienung, mit dem das Surfen auch ohne Wind und Wellen möglich ist.

Das richtige Material musste ausgewählt, die möglichst perfekte Form gefunden und ein ansprechendes Design entworfen werden. Als besonders knifflig stellte sich die Integration des Elektromotors, der mit 15 kW auf dem Wasser für Schub sorgen sollte, heraus. Ein übergeordnetes Marketing-Team kümmerte sich unter anderem um die Vermarktung und um die Sponsoren-Suche. Für besonderen Nervenkitzel sorgten unerwartete technische Probleme kurz vor der Abschlusspräsentation. So musste an beiden Paddlern vier Tage zuvor noch eine „OP am offenen Herzen durchgeführt werden“, so Projektleiter Prof. Dr. Christian Stumpf. Für eine Testfahrt vor dem eigentlichen Rennen, war es da in beiden Fällen zu spät. Bereits zum fünften Mal hatten sich der Professor und sein Team eine Battle als praktisches Projekt für die Vorlesung Angewandte Produktentwicklung ausgedacht und erneut damit alle Beteiligten an die „physischen und psychischen Belastungsgrenzen getrieben“.

Team A hatte sein Produkt „Tahansa“ getauft und großen Wert auf Stabilität, optimale Oberflächenbeschaffenheit und sichere Anwendung gelegt. Den Motorkasten hatte diese Gruppe auf der Unterseite des Boards montiert. Team B stellte sein „Dead Wave“ in einem außergewöhnlichen Design vor. Sie hatten Streben aus Vulkanfiber zur Verstärkung eingebaut, drei kleine Finnen in das Material gefräst und sich mit ihrer Präsentation hervorgehoben. Eine achtköpfige Jury bewertete beide Produkte in den Kategorien Präsentation, Konzept, Design und Konstruktion. Extra-Punkte konnten sich die Teams im anschließenden Rennen verdienen, bei dem es rein um Schnelligkeit ging. Die Entscheidung fiel extrem knapp aus: Nach gewonnenem Rennen auf dem Möhnesee, siegte Team B mit 374 Punkten vor Team A mit 357 Punkten. „Trotzdem sind alle Gewinner heute.“, besänftigte Dekan Brenke. Denn schließlich sei ein Wettbewerb wie dieser mit den täglichen Herausforderungen des späteren Arbeitslebens  vergleichbar. Für die Studierenden sei das Projekt eine hervorragende Möglichkeit gewesen, den Ernstfall „im Kleinen“ zu proben.

Zum zweiten Mal lobte die Firma Ferchau Engineering aus Oelde den Ferchau- Förderpreis in Höhe von 1500 Euro. Äußerst sportlich wollen sich beide Teams den Gewinn teilen. Einen Teil wollen die Studierenden für das Projekt „Luftpost für Afrika“ spenden und damit den Aufbau eines beruflichen Ausbildungszentrums in Uganda unterstützen. Prof. Dr. Mark Schülke vom Fachbereich Maschinenbau- Automatisierungstechnik hatte im Rahmen der Abschlusspräsentation mit einer Luftballon-Aktion für das Hilfsprojekt geworben. Weitere Unterstützer des Projekts „Stand-up-Paddler“ sind neben Ferchau Engineering GmbH, Volksbank Hellweg eG, Gemeinde Möhnesee, Ruhrverband, Gesundheitspartner TK, DLRG OG Soest, ASF-Anker, Speed Part GmbH, Altenberg Landhotel & Gasthaus, Werbetechnik Grimm, Wolff Mitarbeiter auf Zeit GmbH, La Vita Fitness für Frauen, Ice Blanks und Stadt Soest.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

01.08.2017

Optimierungen im Sinne der Studierenden

Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen nimmt Änderungen bei Bachelor-Studiengängen vor

Hagen. Der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen hat grundlegende Optimierungen bei seinen Bachelor-Studiengängen Technische Informatik, Elektrotechnik und Medizintechnik vorgenommen. Damit reagiert der Fachbereich auf Evaluationsergebnisse.

27.07.2017

Fasziniert vom Roboter

Ferienkurs an der Fachhochschule Südwestfalen gleich beim ersten Mal ausgebucht

Hagen. Was spricht eigentlich dagegen, auch in den Sommerferien etwas zu lernen? Nichts. Gar nichts. Das jedenfalls dachten sich die 14 Hagener Schülerinnen und Schüler, die sich für den damit restlos ausgebuchten Roboterkurs an der Fachhochschule Südwestfalen angemeldet hatten.

26.07.2017

In den Schulferien ins Studium hineinschnuppern

Iserlohner Gymnasiast absolviert freiwilliges Schülerpraktikum an der Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn/Hagen. Unter seinen Mitschülerinnen und Mitschülern ist Felix König ganz gewiss die große Ausnahme. Während diese die schul- und lernfreie Zeit in den Ferien genießen, stürzt sich Felix freiwillig ins Studium und verbringt zwei Wochen seiner Ferienzeit an der Fachhochschule Südwestfalen. Dort absolviert der Schüler des Iserlohner Stenner Gymnasiums zurzeit ein freiwilliges Schülerpraktikum.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

18.08.2017

Neues Verfahren zur Inprozesskontrolle: Entscheidender Schritt auf dem Weg zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung

740.000 Euro für gemeinsames Forschungsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn mit zwei Industriepartnern

Iserlohn. Paradigmenwechsel in der Warmumformung: Anfang März startete an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ein neues Forschungs- und Entwicklungsprojekt für ein völlig neuartiges Inprozess-Kontrollverfahren. Durch die Entwicklung sollen bis zu 1250°C heiße Teile sofort nach dem Umformprozess dem Förderband entnommen, geometrisch gemessen und geprüft werden. Das macht den Produktionsprozess insgesamt effizienter, minimiert den Ausschuss und ist ein entscheidender Schritt zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung.

07.08.2017

FH beteiligt sich am Programm NRWege ins Studium

Lehrkräfte für Deutschkurse für Menschen mit Flüchtlingshintergrund werden noch gesucht

Iserlohn. Mit knapp 400.000 Euro fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst aus Mitteln des Landeswissenschaftsministeriums Deutschkurse für Menschen mit Flüchtlingshintergrund an der Fachhochschule Südwestfalen. Die Sprachkurse sollen die jungen Menschen auf das Studium vorbereiten.

02.08.2017

Bundeswirtschaftsministerium fördert Entwicklung von innovativen Werkzeugkernen

Gemeinschaftsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen und Lüdenscheider Unternehmen

Iserlohn. Mit knapp 190.000 Euro fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein neues Forschungsprojekt an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. In den kommenden zwei Jahren möchte das FH-Team um Prof. Dr. Ulrich Lichius gemeinsam mit den Lüdenscheider Unternehmen CANTO Ing. GmbH und Heite & Krause Werkzeugbau GbR ein neues Metallsinterverfahren des Werkzeugbauinstitut Südwestfalen GmbH (WI.SWF) für Spritzgießwerkzeuge weiterentwickeln. Das WI.SWF ist ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

03.08.2017

Minister Pinkwart informiert sich über Gründungsaktivitäten an der Fachhochschule Südwestfalen

Studierende stellten ihre Geschäftsideen vor

Meschede. Eine neue Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen mit innovativen Start-Ups und einer lebendigen Gründerszene zu etablieren ist Ziel der neuen Landesregierung. Dass diese Szene auch im Südwestfalen zu Hause ist, davon überzeugte sich NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart gestern auf seiner Sommertour beim Besuch der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede. Er informierte sich dort über die Entrepreneurship-Aktivitäten der Hochschule.

26.07.2017

Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

Fachhochschule Südwestfalen in Meschede lädt am 13. September zum Forum über Industrie 4.0-Innovationen

Meschede. Am 13. September lädt die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede zum Forum „Neue Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0“. Die Veranstaltung dreht sich um Industrie 4.0-Innovationen in Form von Technologie- und Markttrends und richtet sich in erster Linie an Unternehmensvertreter.

21.07.2017

MINT-Sommer in der Hochschule: Noch Plätze frei

Schüler der achten bis zehnten Klasse können sich noch für „Coding Camp“ und „Summer School Elektrotechnik“ anmelden

Meschede. Die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede hat in ihren MINT-Sommerferienangeboten noch Restplätze frei. Schüler der achten bis zehnten Klasse können vom 31. Juli bis 4. August ins „Coding Camp“ kommen. Vom 21. bis 25. August findet die Summer School Elektrotechnik statt.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

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