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Firma LINAMAR Seissenschmidt: Warmumformung
Firma LINAMAR Seissenschmidt: Warmumformung(Download )
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18.08.2017

Neues Verfahren zur Inprozesskontrolle: Entscheidender Schritt auf dem Weg zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung

740.000 Euro für gemeinsames Forschungsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn mit zwei Industriepartnern

Iserlohn. Paradigmenwechsel in der Warmumformung: Anfang März startete an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ein neues Forschungs- und Entwicklungsprojekt für ein völlig neuartiges Inprozess-Kontrollverfahren. Durch die Entwicklung sollen bis zu 1250°C heiße Teile sofort nach dem Umformprozess dem Förderband entnommen, geometrisch gemessen und geprüft werden. Das macht den Produktionsprozess insgesamt effizienter, minimiert den Ausschuss und ist ein entscheidender Schritt zu „Predictive Quality“ und Industrie 4.0 in der Warmumformung.

„Wenn die Qualität der Warmumformprodukte regelbar werden soll, dann muss die Qualitätskontrolle möglichst nah an der Produktentstehung erfolgen. Nur so ist es möglich, den produzierten Ausschuss zu minimieren, indem schnell Rückschlüsse über die Bauteil- und die Prozesseigenschaften gezogen und Korrektur-maßnahmen eingeleitet werden können“, erklärt Prof. Dr. Rainer Herbertz, Leiter des Labors für Massivumformung (LFM) am Standort Iserlohn der Fachhochschule Südwestfalen. In Kooperation mit der Firma nokra Optische Prüftechnik und Automation GmbH in Baesweiler und der Firma LINAMAR SEISSENSCHMIDT Forging in Plettenberg entwickelt das LFM seit März 2017 ein solches Messsystem als Demonstrator, der anschließend in einer Mehrstufenpresse am Standort Plettenberg integriert und evaluiert wird. Damit soll es zukünftig möglich sein, bis zu 1250 Grad heiße Bauteile sofort nach dem Umformprozess auf geometrische Genauigkeit und Qualität zu prüfen.

Zum Hintergrund: Automatische Mehrstufenpressen laufen mit bis zu 180 Hüben pro Minute und produzieren mehrere tausend Bauteile in der Stunde. Bisher können die warm umgeformten Teile erst nach dem Abkühlen auf Genauigkeit und Qualität geprüft werden. Der Nachteil hierbei: Fehler können erst 30 bis 60 Minuten nach der Produktion erkannt werden. Im schlimmsten Fall kann das zu einem hohen Ausschuss an nicht verwertbarem Material führen. Das neue Inprozess-Kontrollverfahren ermöglicht es, die Teile unmittelbar hinter der Presse vor dem Abkühlen auf Qualität und Genauigkeit zu prüfen. Auf diese Weise lassen sich Korrekturen schnell umsetzen und der Materialausschuss nachhaltig minimieren.

In diesem Forschungs- und Entwicklungsansatz steckt erhebliches Innovationspotenzial. Daher ist das Projekt auch als Bewerber für den „Leitmarktwettbewerb Produktion.NRW“ angenommen worden und wird vom Land NRW und mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein gesamtes Projektvolumen von rund 740.000 Euro.

„Wir schätzen uns sehr glücklich, dass wir zusammen mit unseren Partnern bei dem Auswahlverfahren berücksichtigt wurden. Aus insgesamt 63 eingereichten Vorschlägen haben die 10 Gutachter aus Industrie und Wissenschaft anhand strenger Auswahlkriterien lediglich 14 Projekte für eine Förderung empfohlen“, so Prof. Herbertz.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

20.09.2017

Das Studium endet, die Karriere startet

Abschlussfeier für die Absolventen der Verbundstudiengänge Betriebswirtschaft / Wirtschaftsrecht der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

Hagen. Gut, dass es das Verbundstudium gibt. Die Absolventen der berufs- oder ausbildungsbegleitenden Studiengänge Betriebswirtschaft /Wirtschaftsrecht der Fachhochschule Südwestfalen würden diesen Satz sicher sofort unterschreiben. Schließlich steht für sie am Ende einer intensiven Studienzeit ein Abschluss, der neue berufliche Perspektiven erschließt. Trotzdem wollte Dekan Prof. Dr. Manfred Heße diesen Satz bei seiner Ansprache nicht einfach so stehen lassen. „Gut, dass es das Verbundstudium gibt“, sagte der Dekan, „denn sonst müsste man es dringend erfinden.“ Seine Begründung: „Es passt perfekt zu vielen Berufskarrieren und nützt andererseits sehr der regionalen Wirtschaft“.

01.09.2017

Ein Abschied, wie er im Buche steht

Nach 33 Jahren übergibt Ingrid Tönges eine intakte, lebendige und viel bewegte Hochschulbibliothek

Hagen. Ein prägendes Kapitel Hochschulgeschichte geht zu Ende: Nach gut 33 Jahren Bibliotheksleitung verlässt Ingrid Tönges die Fachhochschule Südwestfalen. Und das mit einer großen Abschiedsfeier. Und vor allem mit einem richtig guten Gefühl.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

18.09.2017

Hand in Hand für Spitzenleistung

Begabte Studierende erhalten vielfältige Unterstützung an der Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn. Dennis Hoffmann ist einer von 181. So viele Studierende erhielten im letzten Jahr ein Deutschlandstipendium und sind damit Teil der Stipendienkultur an der Fachhochschule Südwestfalen. Das Deutschlandstipendium ist fester Bestandteil des Förderkonzeptes, mit dem die Hochschule begabte Studierende unterstützt. Aber auch andere Maßnahmen und Aktivitäten fördern die jungen Talente in ihrem Leistungsvermögen.

14.09.2017

Fachhochschule Südwestfalen gehört zu den „Recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen“ Deutschlands

Papieratlas 2017 veröffentlicht Ergebnisse

Iserlohn/Berlin. Beim Papieratlas-Hochschulwettbewerb erreichte die Fachhochschule Südwestfalen den sechsten Platz und gehört damit zu den „Recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen“ Deutschlands, wie die Initiative Pro Recyclingpapier jetzt mitteilt. Mit einer Steigerung der Recyclingpapierquote in der Verwaltung innerhalb eines Jahres von 0 auf nunmehr 100 Prozent belegt die Fachhochschule zugleich den zweiten Platz der Kategorie „Aufsteiger des Jahres“.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

15.09.2017

Drehen statt Paddeln

Studierende rüsten im Projektseminar ein Faltboot auf innovativen Windantrieb um

Meschede. Es ist schon ein seltsames Gefährt, welches da am 30. August seine Jungfernfahrt auf dem Hennesee vollzog. Was auf den ersten Blick wie eine schwarze Litfaßsäule auf einem Faltboot anmutet, ist tatsächlich ein innovativer Segelantrieb: ein sogenannter Flettner-Rotor aus Organoblech. Konstruiert haben ihn sechs Maschinenbau-Studierende im Projektlabor von Prof. Dr. Matthias Hermes.

15.09.2017

Die Alumni-Fischerin

Verena Jürgens ist Koordinatorin des Mescheder Alumni-Netzwerks

Meschede. „Alumnus: Substantiv, maskulin - Absolvent einer Schule, Hochschule; Ehemaliger“, sagt der Duden, Mehrzahl „Alumni“. Die würde Verena Jürgens gerne vernetzen, zumindest was die Absolventen des Standorts Meschede der Fachhochschule Südwestfalen angeht. Seit Oktober 2016 arbeitet die Koordinatorin des Alumni-Netzwerks daran, die Ehemaligen in einer Datenbank zu erfassen und über Aktivitäten der Hochschule zu informieren.

15.09.2017

Wem Armut nutzt

Prof. Dr. Falk Strotebeck sprach bei den Sauerländer Tischreden über Armut und ihre Gewinner

Meschede. „Gib der Armut dein Wort“ ist das Motto der Sauerländer Tischreden. Volkswirtschafts-Professor Dr. Falk Strotebeck tat dies am 12. Juli auf Einladung des Arbeitskreises gegen Armut im Hochsauerlandkreis. Sein Thema: „Armut und ihre Gewinner: Wem die Armut nutzt“.

01.09.2017

„Haus der kleinen Forscher“-Fortbildungen 2017/18

Naturwissenschaftlich-technische Fortbildungen für Fachkräfte aus Kitas und Grundschulen / Fachtag Haus der kleinen Forscher am 12. Oktober

Hochsauerlandkreis. Für das kommende Schuljahr hat das zdi Netzwerk Bildungsregion Hochsauerland wieder ein umfassendes Fortbildungsprogramm aus der Reihe „Haus der kleinen Forscher“ erstellt. Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Kitas und Grundschulen.

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19.09.2017

USA-Wissen kompakt für FH-Studierende

Exkursion als Ergänzung zur Vorlesung – 17 Termine in acht Tagen

Soest. Ein weiteres Highlight ihrer Studienzeit haben 48 Studierende der Fachhochschule Südwestfalen erfahren. Bei 17 Terminen in acht Tagen haben sie viele exklusive Einblicke in den USA gewonnen. Der Soester Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik organisiert die Exkursion seit Jahren, um ergänzend zu den Vorlesungen das für die USA typische Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zu veranschaulichen.

18.09.2017

Mathe für Anfänger: Studis lernen mit Erstis

Studienanfänger Maschinenbau frischen ihr Wissen im Mathe-Vorkurs auf

Soest. Nach der vorlesungsfreien Zeit füllt sich der Soester Campus der Fachhochschule wieder mit Leben: Vier Wochen vor dem eigentlichen Semesterstart frischen mehr als 70 Erstsemester im Studiengang Maschinenbau ihre Mathekenntnisse auf. Unterstützt werden sie dabei von Prof. Dr. Mark Schülke, Wissenschaftlichen Mitarbeitern und studentischen Tutoren.

12.09.2017

App-Camp für Schüler in den Herbstferien

Programmieren einer Smartphone-App an der Fachhochschule

Soest. Für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse bietet die Fachhochschule Südwestfalen ein besonderes Ferienangebot: Das Programmieren einer App für das Smartphone. Nach zwei Vorab-Terminen findet das zentrale App-Camp in der ersten Herbstferienwoche statt. Interessierte sollten sich unbedingt den Auftakttermin am kommenden Donnerstag, 14. September, vormerken.

12.09.2017

Bachelor-Abschluss neben dem Beruf

Mehr als 80 Studierende starten mit Verbundstudium Frühpädagogik

Soest. Der Verbundstudiengang Frühpädagogik an der Fachhochschule Südwestfalen geht in diesem Wintersemester ins siebte Jahr. Mehr als 80 Erstsemester – so viele wie nie zuvor – starteten jetzt mit ihrem berufsbegleitenden Studium. Erstmals ist der praxisorientierte Studiengang auch für Studieninteressierte ohne Erzieherausbildung geöffnet.

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