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Die Teilnehmer des Europapolitischen Seminars bei der Europäischen Kommission (Foto: privat)
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Prof. Dr. Thomas Knobloch (Foto: Privat)
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30.07.2018

Muss sich die Europäische Union neu erfinden?

Prof. Dr. Thomas Knobloch diskutiert mit Studierenden im Europapolitischen Seminar über europäische Erfolge und Krisen

Aachen/Brüssel/Meschede. Seit 15 Jahren fährt Prof. Dr. Thomas Knobloch mit Studierenden nach Aachen und Brüssel, um dort mit Experten über Europapolitik zu diskutieren. Von Brexit bis Flüchtlingspolitik: In diesem Sommersemester ging es um Erfolge und Krisen der europäischen Integration.

Professor Knobloch, um Ihre Eingangsfrage ins Seminar zu zitieren: Muss sich die Europäische Union angesichts des Brexits neu erfinden?

Knobloch: Ich glaube nicht, obwohl die EU aktuell schon ein fragiles Gebilde ist. Dass sich die Europäische Union auflöst und wir den Euro aufgeben ist zwar ein denkbares Szenario, das ich aber für höchst unrealistisch halte. Ohne Großbritannien sind wir immer noch 27 Mitgliedsstaaten. Europa ist nach wie vor ein Friedenssicherungs- und Wohlstandsprozess – da sind sich alle einig. Die Idee ist nicht ein ökonomisches Wünsch-Dir-Was. Die Frage ist, wollen wir mehr, weniger oder ein differenzierteres Europa?

Was würde das bedeuten?

Was wir beobachten ist, dass sich für verschiedene Staaten ein differenziertes Integrationsbild abzeichnet. Dieser Aspekt ist schwierig und interessant zugleich. Die Mitgliedstaaten müssen entscheiden, welche Kompetenzen sie an die Europäische Union abgeben und welche nicht. Dass die Mitgliedstaaten dabei von der EU profitieren, zeigt sich aktuell bei der Handelspolitik. Hier bietet die Union eine gewaltige Kompetenz und Marktmacht auf, die den Briten nach dem Brexit möglicherweise nicht mehr zur Verfügung steht.

Was wollen Sie mit dem Europapolitischen Seminar bezwecken?

Zunächst bin ich der Meinung, dass jeder Wirtschaftsstudierende die ökonomisch-rechtlichen Rahmenbedingungen der EU kennen und verstehen sollte. Ein großer Teil unserer nationalen Gesetze wird heute schließlich über die EU eingespeist. Zudem ging es in einem Simulationsspiel zur Migrationspolitik auch um Verhandlungsführung. Um sich eine eigene Meinung zur EU zu bilden, sollte nicht zuletzt jeder ein hinreichendes Grundverständnis für die Ziele und Funktionsweise des europäischen Integrationsprozesses entwickeln.

Was ist Ihre persönliche Meinung zur Europäischen Union?
Ich bin davon überzeugt, ein einiges Europa ist für unsere Zukunft wichtiger denn je. Und ich wünsche mir von Studierenden wie auch generell jungen Europäern ein entsprechendes europapolitisches Engagement. Damit sie nicht eines Tages wie die jungen Menschen in Großbritannien mit einer Katerstimmung aufwachen, weil sie es versäumt haben, sich mit der Europäischen Union auseinanderzusetzen und darüber abzustimmen, das heißt Verantwortung zu übernehmen.

Hintergrund Europapolitisches Seminar

Kern des Seminars in diesem Sommersemester bildete eine fünftägige Exkursion über die Konrad-Adenauer-Stiftung nach Aachen und Brüssel. Auf dem Programm standen aktuelle Aspekte der Europapolitik: vom Brexit über Cyber-Terrorismus, internationalen Freihandel Islamismus und die Entwicklung der Türkei bis hin zur Migrationspolitik.

22 Studierende hatten das Wahlpflichtfach bei Prof. Dr. Thomas Knobloch belegt – zehn vom Standort Meschede, weitere zwölf vom Bildungspartner España-Deutschland University Studies in Barcelona.

Wie die Mitgliedsstaaten und Organe der EU zusammenarbeiten, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Simulationsspiel zur europäischen Migrationspolitik selbst erfahren. Dabei mussten sie in die Rolle von Mitgliedern der Europäischen Kommission, des Ministerrates und des Europäischen Parlamentes schlüpfen. Internationalität als Programm: Unter anderem vertraten deutsche Studierende die Position Spaniens, spanische Studierende übernahmen die Rolle Deutschlands.     

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

20.07.2018

Wenn Jugendliche Robotern das Denken beibringen

Ferienkurs von Fachhochschule Südwestfalen und zdi-Netzwerk technik-mark erwies sich als Volltreffer

Hagen. Naja, der klassische Start in die Sommerferien ist das jetzt vielleicht nicht unbedingt. Gerade bei diesem Wetter. Denn statt im Urlaub oder im Freibad verbrachten 14 Jugendliche die erste Ferienwoche an der Fachhochschule Südwestfalen. Beim Robotik-Kurs, den die Hochschule in Zusammenarbeit mit dem zdi-Netzwerk technik_mark des Vereins Technikförderung Südwestfalen e.V. angeboten hatte.

16.07.2018

Noch Studienplätze in Südwestfalen frei

Fachhochschule Südwestfalen verlängert die Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2018/19 für zahlreiche Studiengänge

Iserlohn. Die Fachhochschule Südwestfalen hat die Bewerbungsfrist für zahlreiche Bachelor-Studiengänge an ihren Standorten Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid Meschede und Soest verlängert. Je nach Studiengang ist eine Bewerbung zum Wintersemester 2018/19 jetzt noch bis zum 15. oder 31. August möglich.

16.07.2018

Das Audimax als Raketenstartgelände

Beim Finale von „Physik Aktiv“ in der Fachhochschule Südwestfalen siegt mit dem Albrecht-Dürer-Gymnasium erstmals eine Hagener Schule

Hagen. Über hundert Raketeningenieure an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen, das gibt es nur beim Finale der Aktion „Physik Aktiv“. Im Audimax tüftelten Schülerinnen und Schüler stundenlang an federleichten und doch belastbaren Papierbauten um die Wette. Gewinnen sollte das Team, dessen Rakete schließlich am meisten Fracht fassen konnte.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

03.08.2018

Kunstkopfmesssystem ermöglicht Sound Design Untersuchungen

Masterstudent entwickelt binaurales Messsystem in seiner Abschlussarbeit

Iserlohn. Mit dem Produkt seiner Masterarbeit hinterlässt Henning Koch im Labor für Fahrwerktechnik der Fachhochschule Südwestfalen einen Teil von sich selbst. Konkret von seinem Ohr, das als Modell für das von ihm gebaute Kunstkopfmesssystem diente und nun als Silikonvariante Messungen im Bereich Sound Design für Lehrzwecke ermöglicht.

23.07.2018

Experte für Cloud Computing berufen

Prof. Giefers neu im Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften

Iserlohn. Seit diesem Semester verstärkt Prof. Dr. Heiner Giefers das Informatik-Team der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn als neuer Professor für Cloud Computing im Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften.

20.07.2018

SIHK-Regionalausschuss Märkischer Kreis Süd informierte sich über aktuelle Entwicklungen in der Fachhochschule Südwestfalen und im Bereich individueller Mobilität

Prof. Dr.-Ing. Claus Schuster, Rektor der Fachhochschule Südwestfalen sowie Prof. Dr.-Ing. Andreas Nevoigt, Prorektor für Forschung und Technologietransfer und gleichzeitig auch Leiter des Labors für Fahrwerktechnik der Fachhochschule Südwestfalen, konnten jüngst Mitglieder des Regionalausschusses MK Süd der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen am FH-Standort in Iserlohn begrüßen.

16.07.2018

Noch Studienplätze in Südwestfalen frei

Fachhochschule Südwestfalen verlängert die Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2018/19 für zahlreiche Studiengänge

Iserlohn. Die Fachhochschule Südwestfalen hat die Bewerbungsfrist für zahlreiche Bachelor-Studiengänge an ihren Standorten Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid Meschede und Soest verlängert. Je nach Studiengang ist eine Bewerbung zum Wintersemester 2018/19 jetzt noch bis zum 15. oder 31. August möglich.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

30.07.2018

Viel Zitate, viel Ehr?

Prof. Dr. Rüdiger Waldkirch untersucht die Eignung von Zitation für die Leistungsmessung bei Forschern

Meschede. Ist die Tatsache, dass eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler viel oder wenig von anderen Wissenschaftlern zitiert wird, ein Maß für die wissenschaftliche Leistung? Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Rüdiger Waldkirch seit 2011 und jüngst in seiner neuesten Veröffentlichung „Drivers of citations“ im Journal „Critical Perspectives on Accounting“.

30.07.2018

Business Breakfast im Seminarraum

Zwangloses Karriere-Event für Mescheder Studierende und Unternehmen

Meschede. Wenn am Montagmorgen um acht Uhr Studierende zielstrebig in einen Seminarraum strömen, dann gibt es entweder Klausurtipps oder – wer hätte das gedacht – ein Frühstück. Unter dem Motto „Business Breakfast“ hatten im Juni der Verein der Freunde und Förderer der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede und der Career Service Meschede eingeladen. Auf der Gästeliste standen 15 ausgewählte Studierende und 13 Unternehmensvertreter.

30.07.2018

Muss sich die Europäische Union neu erfinden?

Prof. Dr. Thomas Knobloch diskutiert mit Studierenden im Europapolitischen Seminar über europäische Erfolge und Krisen

Aachen/Brüssel/Meschede. Seit 15 Jahren fährt Prof. Dr. Thomas Knobloch mit Studierenden nach Aachen und Brüssel, um dort mit Experten über Europapolitik zu diskutieren. Von Brexit bis Flüchtlingspolitik: In diesem Sommersemester ging es um Erfolge und Krisen der europäischen Integration.

26.07.2018

Familienworkshop 3-D-Druck

Fachhochschule Südwestfalen lädt Kinder und Eltern zum spielerischen Kennenlernen von 3-D-Druck-Verfahren am 28. August ins Labor ein

Meschede. Murmelbahnen, Spielfiguren, ein funktionsfähiges Segelflugzeug oder ein Bumerang – all das lässt sich mit einem 3-D-Drucker drucken. Wer gerne seine eigene Idee realisieren möchte, ist herzlich am 28. August zum Familienworkshop 3-D-Druck der Fachhochschule Südwestfalen eingeladen.

17.07.2018

Kleine Forscher in Niedersfeld

Katholische Grundschule St. Christophorus Niedersfeld erhält zweite Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“

Niedersfeld. Die Katholische Grundschule St. Christophorus in Niedersfeld ist am 10. Juli zum zweiten Mal als Haus der kleinen Forscher zertifiziert worden. Mit Ehrengästen feierten die Schülerinnen und Schüler die Bestätigung des Engagements der Schule durch die Stiftung Haus der kleinen Forscher.

16.07.2018

Noch Studienplätze in Südwestfalen frei

Fachhochschule Südwestfalen verlängert die Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2018/19 für zahlreiche Studiengänge

Iserlohn. Die Fachhochschule Südwestfalen hat die Bewerbungsfrist für zahlreiche Bachelor-Studiengänge an ihren Standorten Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid Meschede und Soest verlängert. Je nach Studiengang ist eine Bewerbung zum Wintersemester 2018/19 jetzt noch bis zum 15. oder 31. August möglich.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

31.07.2018

FH-Absolvent leistet ausgezeichnete Arbeit

VDE würdigt gesellschaftliche Bedeutung von Ingenieuren mit Studienpreis

Soest. Die Fachhochschule Südwestfalen setzt auf ein intensives Netzwerk zu Mitwirkenden aus der regionalen Wirtschaft. Sei es im Rahmen von Forschungsaufträgen, Bachelor-Arbeiten oder in Form eines kooperativen Studienmodells. Der Fachbereich Elektrische Energietechnik arbeitet u.a. seit Jahren erfolgreich mit der Delta Energy Systems GmbH in Soest zusammen. Über die Auszeichnung eines Studenten für seine Abschlussarbeit mit dem VDE-Preis freuten sich jetzt beide Partner.

26.07.2018

Zusammenspiel von Technik und Natur

Bionik-Pfad von Fachhochschule und Zweckverband Naturpark Diemelsee

Soest. Blätter, von denen Regentropfen nahezu rückstandslos abperlen, Pflanzen, die wie Klett fest aneinanderhaften – die Natur ist eine unerschöpfliche Schatzkammer verblüffender Phänomene und zugleich Vorbild für technische Raffinesse, die sich in Gegenständen des Alltags vielfach wiederfindet. Die Adaption dieser „grünen Tricks“ liegt auch einem Projekt von Fachhochschule Südwestfalen in Soest und Zweckverband Naturpark Diemelsee zugrunde. Gemeinsam schaffen die Partner einen öffentlichen Bionik-Lehrpfad in Marsberg-Giershagen.

26.07.2018

Frühpädagogik studieren ohne Erzieherausbildung

FH SWF bietet Chancen der beruflichen Weiterbildung oder Umorientierung

Soest. Die Fachhochschule Südwestfalen bietet 59 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Immer mehr liegt der Fokus darauf, auf die sich verändernden beruflichen Arbeitsfelder sowie die verlängerte Lebensarbeitszeit zu reagieren. Aus diesem Grund wurden beispielsweise die Zugangsmöglichkeiten für den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Frühpädagogik am Standort Soest erweitert. Der praxisorientierte Verbundstudiengang Frühpädagogik ist seit dem letzten Wintersemester auch für Studieninteressierte ohne Erzieherausbildung geöffnet. Für das Wintersemester 2018/2019 ist eine Bewerbung noch bis zum 31. August 2018 möglich.

16.07.2018

Noch Studienplätze in Südwestfalen frei

Fachhochschule Südwestfalen verlängert die Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2018/19 für zahlreiche Studiengänge

Iserlohn. Die Fachhochschule Südwestfalen hat die Bewerbungsfrist für zahlreiche Bachelor-Studiengänge an ihren Standorten Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid Meschede und Soest verlängert. Je nach Studiengang ist eine Bewerbung zum Wintersemester 2018/19 jetzt noch bis zum 15. oder 31. August möglich.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

16.07.2018

Noch Studienplätze in Südwestfalen frei

Fachhochschule Südwestfalen verlängert die Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2018/19 für zahlreiche Studiengänge

Iserlohn. Die Fachhochschule Südwestfalen hat die Bewerbungsfrist für zahlreiche Bachelor-Studiengänge an ihren Standorten Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid Meschede und Soest verlängert. Je nach Studiengang ist eine Bewerbung zum Wintersemester 2018/19 jetzt noch bis zum 15. oder 31. August möglich.