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Eduard Martens (re.) und sein Ausbilder Prof. Dr. Stephan Breide
Quelle: FH Südwestfalen
Eduard Martens (re.) und sein Ausbilder Prof. Dr. Stephan Breide Quelle: FH Südwestfalen (Download )
23.08.2012

Azubi an der Fachhochschule

Eduard Martens geht bei einem Professor in die Lehre

Meschede. Eduard Martens ist 17 Jahre alt und geht jeden Tag zur Fachhochschule in Meschede, studiert aber nicht. Stattdessen macht er hier seit September 2011 eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker.

"Natürlich ist eine Ausbildung an einer Hochschule außergewöhnlich, aber es lohnt sich wirklich", meint Martens. Während der dreijährigen Ausbildung muss er neben dem technischen Wissen auch betriebswirtschaftliche Inhalte lernen. Außerdem bieten Praxisphasen bei der Kooperationsfirma Uniserve in Meschede von Anfang an wichtige Einblicke in das reale Wirtschaftsleben.

Als Auszubildender an der Fachhochschule sammelt Martens somit vielfältige Erfahrungen und erwirbt eine sehr gefragte Berufsqualifikation. Dennoch gibt es nicht genügend Bewerber, berichtet sein Ausbilder Prof. Dr. Stephan Breide.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist ein guter Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife. Insbesondere in den Kernfächern Mathematik, Deutsch, Englisch und Physik sollten ordentliche Noten vorhanden sein. Besonders positiv ist es, wenn der Schüler sich außerschulisch engagiert. "Denn wir sind ein Team hier und suchen offene und integrationsfähige Auszubildende", erklärt Breide. Die Zusatzaufgabe als Ausbildungsbetreuer übernimmt er dabei gerne. "Mich begeistert, dass alle Auszubildenden mit großem Engagement bei der Sache sind. Es macht einfach Spaß das mitzuerleben und es ist schön zu sehen, dass ehemalige Auszubildende einen guten Weg in der Wirtschaft machen."

von Sonja Zolg