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Die Teilnehmer des aktuellen REFA-Kurses fanden sich nach der letzten Klausur zu einem gemeinsamen Gruppenfoto zusammen. Ein Großteil von ihnen absolvierte anschließend die Projektwoche
Die Teilnehmer des aktuellen REFA-Kurses fanden sich nach der letzten Klausur zu einem gemeinsamen Gruppenfoto zusammen. Ein Großteil von ihnen absolvierte anschließend die Projektwoche "General Management" an der Soester Fachhochschule. Foto: Hinrichs |(Download )
28.08.2012

Mit Planspiel zum Doppelabschluss

REFA Bezirksverband und FH Südwestfalen bieten in Soest vierte Projektwoche "General Management" an.

Soest. Geradezu spielerisch bereiteten sich jetzt die Teilnehmer des REFA Qualifizierungskurses auf die Managementtätigkeiten in der Arbeitswelt vor. Die einwöchige Projektwoche wurde bereits zum dritten Mal angeboten und ob der großen Nachfrage haben die Verantwortlichen bereits jetzt einen vierten Durchgang des ganzheitlichen Planspiels terminiert.

"In der Projektwoche wenden wir die Kenntnisse aus Produktionsplanung, Forschung und Entwicklung, sowie aus Rechnungswesen, Marketing, Finanzwirtschaft und Arbeitsrecht aber auch der operativen und strategischen Planung an", erläutert REFA Ingenieur und Konferenzgebietsleiter Franz Müller.

Seit drei Jahren bietet der Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik in Zusammenarbeit mit dem REFA Bezirksverband Westfalen Mitte eine studienbegleitende Fortbildung zum REFA-Ingenieur an. Zur Vollendung dieser vierstufigen Zusatzqualifikation haben die Studierenden die Wahl, entweder ein eigenständiges Projekt in der Industrie zu bearbeiten oder die erworbenen Managementqualifikationen bei einem Planspiel im Praxiseinsatz anzuwenden.

"Die Studierenden haben den Nutzen des Planspiels erkennbar für sich entdeckt, wie die angestiegenen Teilnehmerzahlen belegen", freut sich Prof. Dr. Hermann Josef Elias, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau-Automatisierungstechnik, der zusammen mit Prof. Dr. Franz Stemmer von Hochschulseite aus den gemeinsamen Lehrplan mit dem REFA-Verband entwickelt und abgestimmt hat. Das Planspiel biete den Studierenden die Möglichkeit, ihre im Studium erworbenen Kenntnisse fächerübergreifend zu überprüfen und auch die Team- und Präsentationsfähigkeiten entscheidend zu vertiefen, so der Professor für Betriebswirtschaftlehre und Projektmanagement weiter.

"Die Evaluation bestätigte unseren eingeschlagenen Weg", blickt REFA Ingenieur und Konferenzgebietsleiter Franz Müller nach vorn: Die meisten Teilnehmer loben das spielerische Erlernen und die andersartige Herangehensweise an Stoffinhalte, die im Studium manchmal als "lästige Pflicht" betrachtet wurden. Wie immer bei solchen Planspielen nehme der Wettbewerbsgedanke im lernfördernden Sinne zum Planspielende zu, was ebenfalls positiv gewertet wurde.

Um die schriftliche Ausarbeitung kommen die Teilnehmer allerdings nicht herum: Nach Erlangung des Bachelor-Abschlusses der FH müssen die Absolventen noch ihre REFA Arbeit anfertigen, um die höchste REFA-Urkunde zu erhalten.

Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik | REFA Nordwest e.V.