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Freuten sich über die große Resonanz bei der Vernissage: (v.l.n.r.) Vizepräsident Heinz Joachim Henkemeier, Angelika Ebbinghaus und Andreas Thiemann
Freuten sich über die große Resonanz bei der Vernissage: (v.l.n.r.) Vizepräsident Heinz Joachim Henkemeier, Angelika Ebbinghaus und Andreas Thiemann(Download )
29.10.2012

Schöne Dinge und Formen

Ausstellung "Kaleidoskop" mit Angelika Ebbinghaus wurde am Sonntag in der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn eröffnet.

Kaleidoskop, das bedeutet, aus dem Griechischen übersetzt, so viel wie "schöne Dinge und Formen". Angelika Ebbinghaus hat ihre Ausstellung so betitelt, um die Vielfalt ihrer Maltechniken und -stile zum Ausdruck zu bringen. Am Sonntag (28.10.2012) wurde die Ausstellung am Frauenstuhlweg eröffnet.

Vizepräsident Heinz Joachim Henkemeier begrüßte die rund 60 Kunstfreunde und begründete das Engagement der Hochschule im künstlerischen und musikalischen Bereich damit, dass sich der Bildungsauftrag einer Hochschule nicht nur auf die Vermittlung von Fachwissen beschränkt. "Wir sehen unseren Bildungsauftrag weiter, unsere Studierenden sollen auch über den Tellerrand schauen und sich mit politischen, gesellschaftlichen und auch kulturellen Dingen auseinandersetzen." Andreas Thiemann, Kulturredakteur der Westfalenpost, führte in das Werk der Künstlerin ein und griff den Faden auf: "Die Künstlerin Angelika Ebbinghaus liebt es, geradeso wie die Naturwissenschaftler, in und mit ihrer Arbeit zu experimentieren. Dabei stößt sie allerdings nicht zu neuen Ufern der Forschung weiter vor, wohl aber kann auch sie mit ihrer Arbeit die Erweiterung des geistigen Horizonts für sich in Anspruch nehmen. Denn auch in der Kunst, jedenfalls in der ernst zu nehmenden, geht es um die Suche nach Erkenntnis, nur eben auf eine etwas andere Art."

Angelika Ebbinghaus arbeitet mit verschiedensten Stilmitteln und Techniken. Weisen einige Arbeiten die Zeitspuren der Veränderung in Form von rostigen Partikeln auf, so finden sich auf anderen elektronische Teile, aber auch Stecknadeln oder Fundstücke von ihren zahlreichen Urlaubsreisen. Sand, Tee, Muscheln, Palmwedel oder Seidenpapier aus China: alles wird in die Bilder eingearbeitet und findet dort eine neue Verwendung. Aber auch reine Acrylbilder haben in ihrem Werk einen festen Platz. Waren es in den früheren Jahren eher kräftige Farben, die Angelika Ebbinghaus verwendete, so finden sich in ihren aktuellen Werken auch Pastelltöne.

Die rund 60 Bilder von Angelika Ebbinghaus sind noch bis Anfang Januar im Flurbereich in der ersten Etage der Fachhochschule zu sehen. Öffnungszeiten am Frauenstuhlweg 31 sind von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr.