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Prof. Dr. Erwin Schwab und Dr. Bärbel Naderer bei der Informationsveranstaltung
Prof. Dr. Erwin Schwab und Dr. Bärbel Naderer bei der Informationsveranstaltung "Fördermittel von Land, Bund und EU richtig nutzen" in der Fachhochschule Südwestfalen in Lüdenscheid(Download )
23.11.2012

"Im Förderdschungel zurechtfinden"

Fachhochschule Südwestfalen und Cluster Kunststoff.NRW informierten in Lüdenscheid Vertreter nordrhein-westfälischer Kunststoff-Firmen über Fördermöglichkeiten und ihr Angebot zur erfolgreichen Nutzung.

Lüdenscheid. "Fördermittel von Land, Bund und EU richtig nutzen" – diesen Titel trug eine Informationsveranstaltung, zu der die Fachhochschule Südwestfalen am Mittwochnachmittag gemeinsam mit dem Cluster Kunststoff.NRW in das Hochschulgebäude an der Bahnhofsallee eingeladen hatte.

Etwa 50 Gäste, die Mehrzahl von ihnen Vertreter nordrhein-westfälischer Kunststoff-Firmen, waren der Einladung gefolgt. "Wir möchten Ihnen helfen, sich im Förderdschungel zurechtzufinden", erklärte Dr. Bärbel Naderer, Leiterin des Clusters Kunststoff.NRW und zugleich Geschäftsführerin des Vereins Kunsttoffland NRW, das Ziel der Informationsveranstaltung. "Wir haben außerdem als Landescluster Möglichkeiten, die Förderpolitik zu beeinflussen", so Naderer weiter.

Die Fachhochschule Südwestfalen verfügt in Form des Projekts "Center for Plastics Science and Engineering", kurz CPSE, über Beratungskompetenzen auf diesem Gebiet. Die Hochschule hat als eine von neun Mitgliedsinstitutionen innerhalb des CPSE-Projekts eine wichtige Position inne. "Wir führen dieses Projekt durch", erklärt Prof. Dr. Erwin Schwab, CPSE-Projektleiter und Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer der Fachhochschule Südwestfalen.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung wurde anhand zweier Erfahrungsberichte dargestellt, wie das CPSE konkret tätig werden kann. Prof. Dr. Schwab erklärt: "Firmen können mit einem Projekt, das sie für förderungswürdig halten, auf uns zukommen. Wir schauen dann beispielsweise, welcher Partner aus unserem Netzwerk zu einer Realisierung nötig sein könnte. Anschließend schreiben wir den Antrag."

Und so rechnet Prof. Dr. Schwab auch im Nachgang der Informationsveranstaltung mit entsprechender Nachfrage: „Die Veranstaltung war gut. Wir haben Aufklärungsarbeit geleistet, was über CPSE angestoßen werden kann. Ich gehe davon aus, dass sich daraus Aufträge ergeben.“