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Als Erinnerung bekamen die Jubilare eigens ein
Als Erinnerung bekamen die Jubilare eigens ein "Silberdiplom" überreicht. Foto: Boin | FH SWF (Download )
29.01.2013

Silberdiplom Maschinenbau

Ingenieure kehrten nach 25 Jahren an ihre Hochschule zurück. Regelmäßiges Treffen für Kirmes-Freitag vereinbart.

Soest. Ihr "Silberdiplom" bekamen jetzt neun Soester Maschinenbauer überreicht, die vor 25 Jahren ihren Hochschulabschluss gemacht haben. Besonders freuten sich die Soester Ingenieure, weil mit Prof. Dr. Hans-Georg Hartkamp auch ein damaliger Hochschullehrer an dem Treffen teilnahm.

Beeindruckt waren die ehemaligen Studenten vom Hochschulcampus am Lübecker Ring mit seiner guten Ausstattung und seiner zweckmäßigen Gruppierung. Einhellig bescheinigten die Ingenieure, dass schon zu ihrer Zeit das Studium in Soest eine gute und fundierte Sache gewesen ist. "Alle Kommilitonen haben damals schnell den Einstieg ins Berufsleben geschafft", berichtete Dipl.-Ing. Karl-Josef Müller, der das Treffen organisiert hatte. "Wir konnten sofort im Unternehmen mitreden", schmunzelt der Maschinenbauingenieur.

So hat Dipl.-Ing. Burkhard Michalsky basierend auf seiner Diplomarbeit den Einkauf von Ford in Köln entscheidend umgestaltet. Neben dem Weltkonzern sind gestandenen Ingenieure heute bei Unternehmen wie Daimler, HDO, Hella und Weidmüller, sowie Ohrmann, Trilux, Geringhoff, BHTC tätig.

"Von den damals rund 70 Absolventen trifft sich der "harte Kern" seit Jahren regelmäßig am Kirmesfreitag", berichtet Prof. Dr. Hermann Josef Elias. Der Dekan des Fachbereichs Maschinenbau-Automatisierungstechnik freut sich, dass die Anwesenden das Treffen auf dem Hochschulcampus zur festen Institution machen wollen: "In diesem Jahr werden sicherlich noch mehr Ehemalige auch anderer Abschlussjahrgänge kommen", zeigte sich Elias zuversichtlich. Als Termin wurde Kirmes-Freitag, 8. November 2013 auserkoren.

Studiert hatten die Maschinenbau-Ingenieure damals an der Universität Gesamthochschule Paderborn - Abteilung Soest. Untergebracht war diese im ehemaligen Stadtkrankenhaus innerhalb der Soester Wälle. "Im Steingraben war es schon sehr beengt, dagegen haben die Studierenden heute einen tollen Campus", stellte Prof. Hartkamp im Rückblick fest. Die Mensa und zahlreiche Arbeitsstätten waren im Keller untergebracht. Viele Laboratorien des damaligen Fachbereichs Maschinentechnik hatten zudem noch im Ostenhellweg ihr Domizil.

Bei ihrem Jubiläums-Jahrgangstreffen tauschten sich die Maschinenbau-Ingenieure nicht nur über alte Zeiten aus. So wurde die Diplomarbeit damals noch mit der Schreibmaschine erstellt. Die Korrektur erfolgte mit Tippex. Aber sie berichteten auch von ihren heutigen Tätigkeitsfeldern und diskutierten angeregt aktuelle technische Themen und neue Lehrinhalte.

Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik | Ehemalige