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Studium mit Arbeitskittel: Werkstudent Dennis Kwarteng (rechts) mit einem Kollegen vor einem Bordnetzsteuergerät der Firma Kostal.
Quelle:  Privat
Studium mit Arbeitskittel: Werkstudent Dennis Kwarteng (rechts) mit einem Kollegen vor einem Bordnetzsteuergerät der Firma Kostal. Quelle: Privat (Download )
Katarina Brück.
Quelle: Privat
Katarina Brück. Quelle: Privat (Download )
06.02.2013

Studium nach Bedarf und Lebensabschnitt

Master-Studiengänge lassen sich flexibel für die berufliche Weiterbildung einsetzen

Meschede. Was schließt man an das Bachelorstudium an: Berufstätigkeit oder Masterstudium? Für Dennis Kwarteng ist die Antwort auf diese Frage einfach: Er verbindet beides miteinander. Als Werkstudent der Firma Kostal aus Lüdenscheid profitiert er vom berufsverträglich gestalteten Angebot des Masterstudiengangs Wirtschaft.

Kwarteng ist bereits seit April 2011 bei Kostal. 20 Stunden pro Woche arbeitet er in der Lieferantenentwicklung mit - beispielsweise für Duftsysteme der Mercedes S-Klasse. Über zwei Drittel der Anlagenbestandteile für die Aromatisierung des Geruchs in Fahrzeuginnenräumen stammt von Vorlieferanten. Dennis Kwarteng arbeitet dabei in der Bemusterung der Zukaufteile. "Hier kann ich im wahrsten Sinne des Wortes in den Beruf reinschnuppern", meint Kwarteng. So lernt er in der Verbindung von Theorie und Praxis und gleichzeitig einen potenziellen Arbeitgeber kennen.

Ganz anders liegt der Fall bei Katarina Brück. Die Diplom-Ingenieurin hat ihr Maschinenbaustudium 1993 in Meschede absolviert. Nach fünfzehn Jahren Berufserfahrung in international tätigen Unternehmen hat sie zusätzlich berufsbegleitend am Wochenende den Master-Studiengang Technische Betriebswirtschaft studiert.

Da sie in ihrem Beruf immer mehr betriebswirtschaftliche Kenntnisse benötigte, konnte sie diese durch ihr Studium gezielt erweitern. "Gleichzeitig wollte ich auf keinen Fall meinen interessanten, hart erkämpften und sehr gut bezahlten Job für ein Vollzeitstudium aufgeben", erklärt Katarina Brück ihre Motivation. Aus ihrer Sicht hat sie für diesen Lebensabschnitt das richtige Studium gewählt. Viele Themen aus dem Studium konnte sie direkt im Beruf verwenden. Auch die Masterarbeit beschäftigte sich unmittelbar mit einem ihrer Projekte und war insofern eine überschaubare Zusatzbelastung. Und weil es ihr so gut gefallen hat, ist die Meschederin für den nächsten Lebensabschnitt gleich an der Hochschule geblieben: als Dozentin mit einem Lehrauftrag im gleichen Studiengang.