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Siegfried Fischer und Arnt Reinhard (1. und 2. v.r.) haben wieder ein interessantes Weiterbildungsprogramm für die Studierenden aufgelegt
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03.04.2013

Von Erfahrungen profitieren

Berufspraktiker der Iserlohner Widukind-Verbindung geben FH-Studenten Tipps für die persönliche Entwicklung und den Berufseinstieg

Iserlohn. Die einen sind im Beruf oder haben die Karriere bereits hinter sich, die anderen stehen noch in den Startlöchern. Die einen, das sind gestandene Ingenieure der Iserlohner Studentenverbindung Widukind, die anderen sind Studierende der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Sie alle verbindet, dass sie an der Iserlohner Hochschule studiert haben bzw. noch studieren. Seit letztem Jahr verbindet beide Gruppen noch mehr: Der Wissenstransfer, denn die Ehemaligen geben ihre Erfahrungen aus dem Berufsleben in einer Veranstaltungsreihe an die angehenden Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler weiter und unterstützen deren Weg ins Berufsleben.

Was im letzten Jahr als Pilotprojekt begonnen hat, wird in diesem Jahr aufgrund der großen Nachfrage bei den Studierenden fortgesetzt. Die Widukind-Mitglieder haben wieder ein interessantes Vortrags- und Workshop-Programm entwickelt.

"Erfolg ist planbar" hieß es jetzt bei der Auftaktveranstaltung in der FH. Referent war Dipl.-Ing. Siegfried Fischer, ehemaliger Unternehmer und "FH-Absolvent Maschinenbau von 1966" . Er stellte Faktoren für den beruflichen Erfolg vor und ließ gleichzeitig die Studierenden an seinen eigenen Berufserfahrungen teilhaben: "Bei mir hat sich der berufliche Erfolg eingestellt und ich glaube, dass ich den Studierenden eine Menge Tipps mit auf den Weg geben kann". Erfolg fängt aus seiner Sicht bereits mit dem äußeren Erscheinungsbild an: "Wenn man erfolgreich sein will, muss man auch erfolgreich aussehen". Glück und Zufall können bei der Karriere zwar auch eine Rolle spielen, letztlich sind berufliche Erfolgsfaktoren aber persönlich beeinflussbar. Und Kommunikation, so Fischer, ist das Wichtigste für den Erfolg: "den größten Erfolg in meiner Berufszeit hatte ich durch meine Kommunikationsfähigkeit". Ebenso das Selbstmanagement: "Wer sich selber nicht managen kann, kann auch andere nicht managen".

Viele Anregungen für die eigene Karriereplanung nahmen die Studierenden mit nach Hause. Die Tipps von Siegfried Fischer werden jetzt in einem Workshop vertieft, in dem jeder Studierende persönlich überprüfen kann, ob sie oder er ein Erfolgstyp ist.