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(v.l.n.r.): Helmut Koenigs, Jeannette Boll, Prof. Dr. Michael Rübsam, Prof. Dr. Klaus Stadtlander und Prodekan Prof. Dr. Fritz Mehner bei der Vertragsunterzeichnung.
(v.l.n.r.): Helmut Koenigs, Jeannette Boll, Prof. Dr. Michael Rübsam, Prof. Dr. Klaus Stadtlander und Prodekan Prof. Dr. Fritz Mehner bei der Vertragsunterzeichnung.(Download )
12.04.2013

Kooperation ermöglicht kürzere Studienzeiten für angehende Informatiker

Hönne Berufskolleg und Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn unterzeichnen Vertrag über Zusammenarbeit

Menden/Iserlohn. Der Iserlohner Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften der Fachhochschule Südwestfalen und das Hönne Berufskolleg des Märkischen Kreises in Menden haben am Mittwoch einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Vereinbarung soll Oberstufenschülern des Bildungsganges "Informationstechnischer Assistent" des Berufskollegs ermöglichen, ihr anschließendes Informatik-Studium an der FH Südwestfalen zu verkürzen.

Eine solche Kooperation, die ab Herbst dieses Jahres greifen wird, ist möglich, da Professoren der Fachhochschule und Lehrer des Berufskollegs eine Schnittmenge der jeweiligen Lehrinhalte ausgemacht haben. "Deshalb können unsere Schüler schon während der Schulzeit Zertifikate erwerben, die bei der Aufnahme eines Informatik-Studiums in Iserlohn angerechnet werden", erläuterte Helmut Koenigs, Bildungsgang-Koordinator am Hönne Berufskolleg, die Zielsetzung der Kooperation. Die sieht im Detail vor, dass die Berufsschüler Vertiefungskurse an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn wahrnehmen und dort gemeinsam mit den regulären Informatik-Studierenden der Hochschule geprüft werden.

"Auf diese Weise finden die Schüler frühzeitig heraus, ob sie das Niveau für das Informatik-Studium bei uns mitbringen", erläutert Professor Dr. Michael Rübsam von der FH Südwestfalen, der den Kontakt zum Mendener Berufskolleg hergestellt hatte.

Helmut Koenigs strich im Rahmen der Vertragsunterzeichnung den vielseitigen Nutzen der Kooperation deutlich heraus: "Die Zusammenarbeit verkürzt die Studienzeit, leistet einen fließenden Übergang zur Fachhochschule Südwestfalen, die für unsere Absolventinnen und Absolventen ohnehin die erste Adresse für ein Studium ist, und erhöht zudem die Attraktivität unseres Bildungsgangs." Anschließend richtete sich Professor Rübsam direkt an die anwesenden Schüler: "Sie können bis zu drei Module vorziehen. Das ist fast ein ganzes Semester."