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Studienberater Dr. Torsten Pätzold
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26.04.2013

Drei Fragen an

Studienberater Dr. Torsten Pätzold

1. Merken Sie in Ihren Beratungsgesprächen etwas vom doppelten Abiturjahrgang?

Ja, in zweierlei Hinsicht. Zum einen hat sich die Zahl der Beratungsgespräche von Studieninteressierten in der letzten Zeit doch deutlich erhöht. Zum anderen ändern sich die Gesprächsinhalte. Beispielsweise habe ich jetzt mit einer 17-jährigen G8-Abiturientin und ihren Eltern über ein Studium hier in Meschede gesprochen. Wenn die Eltern ihrer Aufsichtspflicht bei Minderjährigen nachkommen wollen, rückt ein heimatnahes Studium in ein anderes Licht.

2. Wie gehen Studieninteressierte mit dem Numerus Clausus um?

Die meisten wissen schon, dass es an unserer Hochschule eine Zulassungsbeschränkung geben wird. Viele wollen natürlich wissen, bei welcher Note der Orts-NC wohl liegen könnte. Häufig fragen interessierte Schüler, ob die Hochschule so überfüllt wird wie andere Unis. Und einige denken schon über einen "Plan B" nach, also beispielweise über einen Auslandsaufenthalt oder ein freiwilliges soziales Jahr.

3. Was empfehlen Sie Bewerbern?
Wir können nichts versprechen. Insofern empfehle ich Bewerbern, sich breit aufzustellen. Also verschiedene Studienangebote anzusehen und sich an mehreren Hochschulen zu bewerben. Fach-Abiturienten rate ich außerdem, statt einem halbjährigen gelenktem Praktikum eine berufliche Ausbildung in Betracht zu ziehen. Sie können im Anschluss noch studieren, brauchen nur ein Jahr länger, haben dann aber schon erste berufliche Erfahrungen. Auf jeden Fall aber gilt: Gut überlegen und nicht verrückt machen lassen!