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(v.l.n.r.) Prof. Dr. Andreas Brauers, Natallia Pennartz, Prof. Dr. Ingo Krisch, Andreas Fox, Prof. Dr. Ulrich Sandkühler, Pia Sobotta, Dekanin Prof. Dr. Marie-Theres Roeckerath-Ries
(v.l.n.r.) Prof. Dr. Andreas Brauers, Natallia Pennartz, Prof. Dr. Ingo Krisch, Andreas Fox, Prof. Dr. Ulrich Sandkühler, Pia Sobotta, Dekanin Prof. Dr. Marie-Theres Roeckerath-Ries(Download )
17.05.2013

Die ersten Medizintechnik-Studenten sind fertig

Studium findet in Hagen und Lüdenscheid statt

Lüdenscheid. Die ersten haben es geschafft und dabei auch gleich eine Punktlandung hingelegt. Zum Wintersemester 2009/2010 wurde der neue Studiengang Medizintechnik an der Fachhochschule Südwestfalen eingerichtet - mit Studienorten in Hagen und Lüdenscheid. Nach dreieinhalb Jahren Studium freuen sich jetzt die ersten Absolventen in Lüdenscheid über ihren Bachelor-Abschluss. "Sieben Studierende haben jetzt ihr Studium in Regelstudienzeit beendet. Und in den nächsten Monaten werden weitere folgen", berichten Prof. Dr. Andreas Brauers und Prof. Dr. Ingo Krisch.

Zu den Pionieren des Studiengangs zählen auch Andreas Fox, Natallia Pennartz und Pia Sobotta. Aus ganz unterschiedlichen Gründen haben sie sich 2009 für dieses neue Studienangebot entschieden. Während Andreas vorher bereits eine Berufsausbildung im IT-Bereich absolviert hat und ein elektrotechnisches Studium als logische Höherqualifizierung anstrebte, verließ sich die Weißrussin Natallia auf den Rat ihrer Eltern. Pia hatte in der Wuppertaler Zeitung vom Studiengang erfahren und fand ihn erst einmal "sehr zukunftsorientiert".

Enttäuscht wurde keiner von ihnen. "Auch wenn die ersten Grundlagensemester noch theorielastig waren, so wusste man spätestens im Hauptstudium, wofür man sich durch den ganzen Stoff gelernt hat", bemerkt Pia. Alle schätzen an dem Studiengang die persönliche Studiensituation, das gute Betreuungsverhältnis und, dass viele Interessensgebiete bedient werden. Das zeigt sich auch in ihren Bachelorarbeiten. Da wurde beispielsweise ein kapazitiver Sensor mit Auswerteelektronik entwickelt, der Druckprofile von Bettlägerigen aufnimmt, um dem Wundliegen vorzubeugen. Oder das Gebiet Signalverarbeitung wurde bearbeitet, um EKG - Signale zu filtern. Auch die Wechselwirkung von Laserstrahlung mit Gewebe wurde untersucht. "Die Ausbildung auf fachlichem Level war so gut, dass in den Arbeiten handfeste Ergebnisse herausgekommen sind", freuen sich Absolventen und Professoren.

Der Studiengang Medizintechnik, der 2009 mit 40 Studierenden begonnen hat, boomt mittlerweile: "Im letzten Jahr haben wir bei einer Planzahl von 35, 100 Studierende aufgenommen. Und in diesem Wintersemester wollen wir trotz eines Orts - NC 129 Studienplätze vergeben", verspricht Brauers.

Und wie geht es mit den ersten Absolventen weiter? Natallia, Pia und Andreas bleiben der Hochschule erhalten. Sie haben einen Job im Studiengang als wissenschaftliche Mitarbeiter erhalten und qualifizieren sich berufsbegleitend im Masterstudium weiter. Die Anderen zieht es dagegen in die Berufstätigkeit. Sie fanden sofort ihre Wunschposition, sei es bei regionalen Arbeitgebern oder bei einem Unternehmen in München.