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(v.l.n.r.) Prof. Dr. Helmut Fobbe, Georgy Tokmakov vom Akademischen Auslandsamt und Prof. Dr. Wladimir I. Balakay möchten im Bereich der Bio- und Nanotechnologien stärker kooperieren.
(v.l.n.r.) Prof. Dr. Helmut Fobbe, Georgy Tokmakov vom Akademischen Auslandsamt und Prof. Dr. Wladimir I. Balakay möchten im Bereich der Bio- und Nanotechnologien stärker kooperieren.(Download )
05.06.2013

Lehr- und Forschungskooperation mit Nowotscherkassk soll ausgebaut werden

Prof. Dr. Helmut Fobbe besuchte russische Partnerhochschule

Iserlohn. Der Kontakt zwischen dem Studiengang Bio- und Nanotechnologien der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn und der Staatlichen Technischen Universität in Nowotscherkassk soll ausgebaut werden. Darüber hinaus soll es eine intensivere Zusammenarbeit im Forschungsbereich geben. Mit diesen Ergebnissen kehrte Prof. Dr. Helmut Fobbe von seiner Reise aus Russland zurück.

Auch an der russischen Hochschule wird ein ähnlicher, mehr chemisch ausgerichteter, Studiengang angeboten. Grund genug, die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet zu vertiefen. Fobbe informierte die Kollegen in Nowotscherkassk über die Iserlohner Hochschule und die Studieninhalte des Studiengangs "Bio- und Nanotechnologien". Darüber hinaus stellte er seine Arbeitsgebiete Elektrotauchlacke und -lackierungen sowie Chemische Nanotechnologie, insbesondere Sol-Gel-Technik, vor und informierte über seine Forschungsaktivitäten.

Gemeinsam mit dem Dekan der Fakultät für chemische Technologie, Prof. Dr. Wladimir I. Balakay, verabredete Fobbe mögliche Bausteine für eine Kooperation. Im Ausbildungsbereich planen beide Hochschulen einen Austausch von Lehrplänen in ähnlichen Studiengängen, gemeinsame Konferenzen über die pädagogische Arbeit und das Training von Studierenden. Im Forschungsbereich soll es zukünftig ebenfalls gegenseitige Einladungen zu Konferenzen, Tagungen und Kolloquien geben. Forschungsprojekte sollen gemeinsam durchgeführt werden und auch bei Laboreinrichtungen und Geräten wird an eine gemeinsame Nutzung gedacht. Weiterhin möchten beide Partner die gegenseitigen Aufenthalte von Studierenden und Professoren an den Hochschulen fortsetzen.

"Bei den Studierenden beider Hochschulen besteht ein starkes Interesse an einem Austausch und wir haben festgestellt, dass insbesondere auf dem Gebiet der Beschichtungstechnologie/Oberflächentechnik Gemeinsamkeiten im Forschungsbereich bestehen", berichtet Fobbe, verhehlt aber nicht, dass "das größte Problem in diesem Zusammenhang weiterhin das Sprachproblem ist".