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Dr. Christiane Ihrig (1. Reihe links) begrüßte ihre Kollegen der NRW-Hochschulen diesmal in Iserlohn
Dr. Christiane Ihrig (1. Reihe links) begrüßte ihre Kollegen der NRW-Hochschulen diesmal in Iserlohn(Download )
10.06.2013

Physik-Dozenten der NRW-Fachhochschulen trafen sich in Iserlohn

Austausch über didaktische Konzepte

Iserlohn. Im Rahmen der hochschuldidaktischen Weiterbildung trafen sich jetzt die Physik-Dozenten der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen zum Erfahrungsaustausch in der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Diskutiert wurde insbesondere die Kooperation mit den Berufskollegs zur Verbesserung der schulischen Vorkenntnisse von Studierenden aus Berufskollegs.

Zwei Mal pro Jahr trifft sich der Arbeitskreis "Physik in den Ingenieurwissenschaften" um über Fragen der Lehre und Lehrmethoden zu diskutieren. In der Fachhochschule Südwestfalen ging es diesmal insbesondere um die Zusammenarbeit mit den Berufskollegs. "Wir stellen fest, dass unsere Studierenden häufig Mathematik-Defizite aufweisen. Teilweise haben sie auch keinen Physikunterricht gehabt" berichtet Dr. Christiane Ihrig von der FH, "dann treten natürlich beim Maschinenbaustudium oder einem anderen Ingenieurstudium Schwierigkeiten auf."

Die Physik-Dozentin steht damit gemeinsam mit ihren anderen FH-Kollegen vor der Herausforderung, die heterogenen Vorkenntnisse, mit denen die Schüler ein Studium aufnehmen, auszugleichen.

An der Fachhochschule Südwestfalen versucht man durch Brückenkurse vor dem Studium Mathedefizite auszugleichen. Darüber hinaus steht eine Vielzahl an Tutoren den Studienanfängern zu Seite, um den in den Veranstaltungen vermittelten Stoff nochmals zu wiederholen und zu üben. Am Standort Hagen startete im letzten Semester das Modelprojekt "Studium flexibel". Hierbei werden die ersten beiden Semester auf vier Semester gestreckt. Die Studierenden haben mehr Zeit, den Stoff zu erlernen und erhalten zudem intensiven Nachhilfeunterricht durch Mathematiklehrer von Gymnasien.