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Prof. Dr. Elmar Holschbach. Quelle: FH Südwestfalen
Prof. Dr. Elmar Holschbach. Quelle: FH Südwestfalen(Download )
18.06.2013

Meschede muss sich nicht verstecken

Promotion in St. Gallen, Professur in Meschede: Prof. Dr. Elmar Holschbach hat sich bewusst für Südwestfalen entschieden

Meschede. Prof. Dr. Elmar Holschbach kennt die Universitäten Oxford und St. Gallen aus eigener Erfahrung. Seit diesem Sommersemester unterrichtet er Unternehmensorganisation und Beschaffung in Meschede. Holschbach hat sich bewusst für Forschung und Lehre an der Fachhochschule Südwestfalen entschieden und scheut nicht den Vergleich: "Meschede muss sich in punkto Studienbedingungen nicht verstecken!"

Nach einem dualen Bachelor-Studium und sechseinhalb Jahren Berufstätigkeit bei der Firma Claas in Ostwestfalen-Lippe absolvierte Holschbach ein Masterstudium in Oxford. Seiner Meinung nach sind die Studienbedingungen in Meschede durchaus vergleichbar. Die wesentliche Voraussetzung hierfür - das Lernen in Kleingruppen - stimmt auch in Meschede. "Die Betreuungsverhältnisse hier sind exzellent", meint jedenfalls Professor Holschbach.
Nach dem Studium arbeitete Holschbach als Berater für die Unternehmensberatung Capgemini und promovierte berufsbegleitend an der Universität von St. Gallen. Was verschlug ihn dann nach Meschede? "Ich bin gebürtig aus Paderborn und wollte wieder heimatnah arbeiten", erklärt der Professor. Sein Schwerpunkt in Forschung und Lehre sind Beschaffungskooperationen und Qualitätsmanagement für zugekaufte Dienstleistungen. "Wann kaufen mittelständische Unternehmen sinnvollerweise gemeinsam ein?" - diese Frage möchte Holschbach gerne mit Studenten und Unternehmensvertretern aus der Region diskutieren. Aus seiner Sicht ein spannendes Thema, besonders in der mittelständisch geprägten Industrieregion Südwestfalen.