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Einsatz am Flughafen: Coins´n´cash auf dem Smartphone.
Fotomontage: Julian Hageböck, William Markus und Konstantin Teepe
Einsatz am Flughafen: Coins´n´cash auf dem Smartphone. Fotomontage: Julian Hageböck, William Markus und Konstantin Teepe (Download )
Die Dekanin Prof. Dr. Monika Reimpell gratuliert den Siegern Konstantin Teepe und William Markus (v.l.).
Quelle: Julian Hageböck
Die Dekanin Prof. Dr. Monika Reimpell gratuliert den Siegern Konstantin Teepe und William Markus (v.l.). Quelle: Julian Hageböck (Download )
12.07.2013

Spiel, Spaß und Sparen am Flughafen

Mescheder Studenten gewinnen mit Projekt "Coins n cash" die Accenture Campus Innovation Challenge 2013

Kronberg / Meschede. Mit Konstantin Teepe und William Markus haben zwei Studenten der Fachhochschule Südwestfalen bei der Accenture Campus Innovation Challenge den ersten Platz im deutschsprachigen Raum belegt. Das Projekt wurde als Wahlpflichtfach von Dekanin Prof. Dr. Monika Reimpell angeboten und betreut. Beim Finale konnten die beiden Studenten mit der Idee eines innovativen Bonuspunktesystems für Flughäfen die Jury überzeugen. Julian Hageböck hat mit Konstantin Teepe und William Markus über ihr Projekt gesprochen.

Was war die Aufgabe bei der Campus Innovation Challenge?

Die Frage war: "Wie kann man mit Handys, Tablets und Co. das Leben der Fluggäste angenehmer machen?" Die Geschäftsidee sollte die Fluggäste begeistern. Man konnte die Kategorien Business oder IT für sein Projekt wählen. Wir haben die wirtschaftliche Perspektive gewählt und mussten ein tragfähiges, innovatives Geschäftsmodell erarbeiten. Eine genaue Marktanalyse sollte die Geschäftsidee stützen und die Potentiale der Idee aufzeigen.


Was steckt hinter Ihrer Idee?

Jeder kennt die Fragen an Supermarktkassen "Sammeln Sie Punkte? Haben Sie eine Kundenkarte?". Wir wollen mit unserer Idee ein spannendes und interessantes Bonusprogramm auch am Flughafen einführen. Unser Bonussystem soll Geld sparen und Spaß machen. Es ist aber auch für die Geschäfte am Flughafen ein Gewinn. Kaum ein Flughafen bietet bisher ein Bonusprogramm in seinen Geschäften an. Viele haben es ausprobiert, waren mit ihren Ideen aber nicht sonderlich erfolgreich.


Was macht Ihr Bonussystem so besonders?

Wir sind einen ganz neuen Weg gegangen. Im Mittelpunkt steht bei unserem System vor allem der Spaß für den Fluggast, es soll eine sinnvolle Beschäftigung für die oft langen Wartezeiten am Flughafen bieten.
Bei unserem "Coins´n´cash" kann man aber auch außerhalb der Geschäfte Punkte sammeln und sogar erspielen.


Das war aber noch nicht alles, oder?

Nein, die Fluggäste können ihre gesammelten Punkte an der Börse unseres Bonusprogramms untereinander handeln. Alles läuft über eine Internetseite, die man mit jedem Internet-fähigen Handy bedienen kann. Dort kann man mit seinen Punkten bares Geld verdienen oder Rabatte für den Einkauf und den Kaffee am Flughafen bekommen.


Welche Vorteile hat ein Flughafen von Ihrer Idee?

Kaum ein Flughafen macht heute noch Gewinne mit dem Flugbetrieb, seinem eigentlichen Geschäft. Flughäfen setzen deshalb vor allem auf Einzelhandel, Parkangebote und Gewerbeparks, um Geld zu verdienen. Unsere Idee kurbelt den Umsatz in den Geschäften, Restaurants und Zeitschriftenläden an.


Wie lief das Finale bei Accenture in Frankfurt ab?

Wir wurden für drei Tage an den Hauptsitz der Accenture Landesgesellschaft in Kronberg eingeladen. Professionelle Rhetoriktrainer haben uns zwei Tage lang für unsere Projekt-Präsentation fit gemacht. Danach kam der Tag der Entscheidung und wir mussten unsere Idee vor einer Jury vorstellen, die aus Geschäftsleitung, Beratern und Journalisten bestand. Schlussendlich konnten wir uns mit unserer Idee gegen ein Team von der Uni Cottbus durchsetzen.


Was nehmen Sie aus dem Wettbewerb für Ihre Zukunft mit?

Der Wettbewerb war anstrengend, hat aber auch viel Spaß gemacht. Wir konnten einiges mitnehmen und haben gelernt, wie offen Unternehmen gegenüber neuen, innovativen Projekten sind. Man muss neben guten Ideen nur Mut haben, mit den Unternehmen in Kontakt zu treten.