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Blau trifft orange: Die Präsentation der Soester KulturTasche im Hörsaal
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17.09.2013

350 KulturTaschen an Erstsemester verteilt

Konstant hoher Andrang: Technische Fachbereiche begrüßten die neuen Studierenden. Verbundstudiengang Frühpädagogik begann bereits am Samstag.

Soest. Die stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Mackensen und die beiden Dekane der Fachbereiche Elektrische Energietechnik und Maschinenbau-Automatisierungstechnik begrüßten heute knapp 350 Erstsemester und damit rund die Hälfte der Neustudierenden in Soest.

Die endgültigen Zahlen stehen noch nicht fest: "Da ist in diesem Jahr noch
besonders viel Bewegung drin", berichtet Prof. Dr. Hermann Josef Elias. "Wir
halten den erreicht hohen Stand und liegen daher mit unserer diesjährigen
Einschreibequote wieder deutlich über der Kapazität", stellt der Dekan des
Fachbereichs Maschinenbau-Automatisierungstechnik fest.

Die andere Hälfte der diesjährigen Soester Erstsemester wird dezentral in
sechs kleineren Veranstaltungen begrüßt. So eilte Prof. Dr. Werner Krybus,
Dekan des Fachbereichs Elektrische Energietechnik direkt von der heutigen
zentralen Begrüßung im Audimax ins Gebäude 4, um die 18 neuen
internationalen Master-Studenten auf Englisch willkommen zu heißen. Bereits
am Samstag begannen 64 Studierende des berufsbegleitenden
Verbundstudiengangs Frühpädagogik.

Alle Soester Erstsemester bekommen vom Verein der Freunde des Soester
Hochschulcampus (VDF) und dem Verband Soester Ingenieure (VSI) als
Willkommensgruß die KulturTasche überreicht. Die Volksbank Hellweg stiftet
als Hauptsponsor eine LKW-Planentasche mit Hochschulemblem, die von
verschiedenen Soester Unternehmen prall aufgefüllt wurde mit Gutscheinen,
kleinen Geschenken und Informationen zu Gastronomie, Kultur, Wirtschaft,
Sport und Region. Auch die Fachhochschule Südwestfalen verteilte in diesem
Jahr eine umfassende Infobroschüre an die neuen Studierenden.

Doppelter Abiturjahrgang

Am Rande der Erstsemester-Begrüßungsveranstaltung kam das Thema "Doppelter
Abiturjahrgang" zur Sprache: "Wir hatten mit einer halbwegs konstanten
Bewerberlage gerechnet und daher auch keinen Numerus Clausus beantragt",
fühlt sich Prof. Krybus bestätigt. Gespräche mit Schulabgängern hätten
gezeigt, dass sich viele Studierwillige nach einem Überbrückungsjahr
umgeschaut haben. "Mit der konstant hohen Zahl an Studierenden sind
weiterhin gut ausgelastet und können zugleich die Qualität des Studiums
halten und optimale Studienbedingungen bieten", so der Dekan weiter.

Die Erfahrung, dass viele Abiturienten ins Ausland gehen, machte Christiane
Mackensen ganz praktisch in ihrem Hauptberuf als Apothekerin: "Wir hatten in
diesem Jahr ein stark erhöhtes Maß an Abiturienten, die sich für das
außereuropäische Ausland impfen ließen." Zahlenmäßig habe die Anzahl ein
Vielfaches von der üblichen Menge betragen. Ganz oben auf der Liste standen
work&travel-Aufenthalte in Australien und Neuseeland, aber auch Südamerika
und der asiatische Raum gehörten zum Ziel der frisch gebackenen
Abiturienten.