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André Münzberg mit dem „Preis für gute Lehre“
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12.02.2014

Mathe ist eine Sprache

André Münzberg erhält den „Preis für gute Lehre“ für seinen Unterricht in Ingenieurmathematik

Meschede. André Münzberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Südwestfalen und unterrichtet Ingenieurmathematik und Physik. Das tut er offenbar gerne und gut. Gleich 30 Studierende haben ihn für den „Preis für gute Lehre 2013“ vorgeschlagen, der ihm am 6. Februar durch den Förderverein der Hochschule verliehen wurde.


André Münzberg kommt aus Thüringen, die Liebe hat ihn nach Meschede verschlagen. Nach einem abgebrochenen Maschinenbau-Studium hat er in Meschede nochmal neu angefangen und ab dem zweiten Semester als Tutor gearbeitet. Nach diesem Einstieg unterrichtet er seit 2011 als wissenschaftlicher  Mitarbeiter. Und das mit großer Freude und viel Engagement.

Mathematik ist für ihn dabei die Grundstruktur, die sich überall durchzieht. Formeln sind überall gleich aufgebaut, egal ob in Physik oder Elektrotechnik. „Wenn man so etwas als Student einsieht, hat man schon gewonnen“, meint Münzberg. Bei Fragen versucht er deshalb immer, mit seiner Antwort das Problem des Studenten zu lösen: „Am liebsten habe ich, wenn die Leute sagen - Ach so geht das!“. 

Mathe ist für ihn eine Sprache, die sich viele nicht zu sprechen trauen. In Mathe kann man sehr viel in sehr kurzer Form sagen oder schreiben. Beispielweise spart ein Summenzeichen viel Zeit gegenüber dem Ausschreiben der Summe.  So etwas ist seiner Ansicht nach aber vielen suspekt. Zudem kommen die Studierenden von unterschiedlichen Schulen, aus Grundkursen oder Leistungskursen und sprechen unterschiedliche „Dialekte“ der Mathematik. Münzberg sorgt dafür, dass alle dann auch das gleiche meinen und verstehen. Wie man sieht, kommt das bei den Studierenden gut an.