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Cemile Giousouf (li.) unterstützte die Girls‘-Day-Teilnehmerinnen beim Bau eines Roboters.
Cemile Giousouf (li.) unterstützte die Girls‘-Day-Teilnehmerinnen beim Bau eines Roboters.(Download )
Ob der Roboter schon laufen kann? Professorin Meike Barfuß (2. v. re.) und Cemile Giousouf (3. v. re.) beobachten die Fortschritte beim Roboter-Bau
Ob der Roboter schon laufen kann? Professorin Meike Barfuß (2. v. re.) und Cemile Giousouf (3. v. re.) beobachten die Fortschritte beim Roboter-Bau(Download )
27.03.2014

Girls‘ Day und ein ganz besonderer Gast

Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf zum ersten Kennenlernen an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

Wenn Mädchen der Schulklassen 8 bis 10 in Hochschullaboren Roboter bauen, Apps programmieren oder eine eigene Creme herstellen, ist das ja schon ziemlich spannend. Wenn ihnen dabei eine Abgeordnete des Deutschen Bundestags interessiert über die Schulter schaut und auch noch richtig viele Fragen stellt, ist klar: Der Girls‘ Day an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen wird den Teilnehmerinnen noch lange in Erinnerung bleiben.

Eigentlich  war es ein Zufall. Als die Hagener Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf vor einigen Wochen einen Informationstermin an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen verabredete, ahnte sie nicht, welchen Tag sie sich da ausgewählt hatte. „Ich wusste damals nicht, dass Girls‘ Day ist, aber das ist doch eine tolle Sache“, freute sich Cemile Giousouf. Und so nutzte sie am Donnerstagmorgen die Chance, den Mädchen bei den Experimenten in den Laboren zuzusehen und mit ihnen über Zukunftschancen in technischen  Berufen zu sprechen. „Eigentlich ist es schade, dass wir den Girls‘ Day brauchen, denn das zeigt, dass es noch immer schwer fällt, junge Frauen für bestimmte Berufe zu begeistern“, so Giousouf, „aber wenn ich sehe, mit welcher Motivation die Mädchen hier dabei sind, wird klar, wie wichtig ein solcher Tag ist. Er macht richtig Spaß.“

Spaß am Girls’Day hatten auch Lisa und Nicole. Aber nicht nur. Die beiden Gymnasiastinnen stellten in ihrem Workshop eine Hautcreme her und nahmen anschließend je eine Probe mit nach Hause. „Wir haben nicht nur gelernt, wie man Creme herstellt, wir haben sie selber hergestellt, das ist ein großer Unterschied“, war Nicole vom praktischen Charakter des Girls‘ Days überzeugt. „Das ist mal was anderes als die Theorie in der Schule“, stimmte ihr Lisa zu.

Weitere ganz praktische Erfahrungen machte im weiteren Tagesverlauf auch Cemile Giousouf. Als Mitglied des Bildungsausschusses des Bundestages informierte sie sich über die Studienmöglichkeiten und –bedingungen an der Hochschule und führte zudem zahlreiche Gespräche mit Professoren und Studierenden. „Es war mir wichtig, die Fachhochschule in Hagen kennenzulernen. Ich bin beeindruckt, wie breit sie aufgestellt ist und wie gut die Zusammenarbeit mit den Firmen in der Region funktioniert“, stellte Giousouf anschließend fest.