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Christoph Glatz und Prof. Karsten Fleischer (stehend v. li.) betreuen die russischen Studenten während ihres Aufenthalts in Hagen.
Christoph Glatz und Prof. Karsten Fleischer (stehend v. li.) betreuen die russischen Studenten während ihres Aufenthalts in Hagen.(Download )
15.04.2014

Aus Partnerschaft soll langfristig eine Forschungskooperation werden

Studenten der Universität Nowotscherkassk zu Gast an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

Hagen. „Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums ist eine wertvolle Qualifikation“, sagt Denis Chumakov, „er kann bei der Berufswahl ein entscheidender Vorteil sein.“ Denis Chumakov ist einer von fünf russischen Studierenden der Universität Nowotscherkassk, die derzeit an der Hagener Fachhochschule diese wichtige Auslandserfahrung sammeln.

Die Fachhochschule Südwestfalen in Hagen und die Südrussische Staatliche Technische Universität Nowotscherkassk verbindet seit vielen Jahren eine Partnerschaft. „Wir möchten diese Partnerschaft intensivieren“, erklärt Professor Dr. Karsten Fleischer von der Fachhochschule. „Es gibt im Fachgebiet Qualitäts- und Umweltmanagement einem Schnittpunkt beider Hochschulen. Hier möchten wir eine Forschungskooperation etablieren“, gibt Fleischer ein Ziel aus.

Um diesem Ziel einen weiteren Schritt näher zu kommen, sind nun zum zweiten Mal nach 2012 Studierende aus Nowotscherkassk Gäste des Hagener Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft. Sie arbeiten derzeit an ihren Abschlussarbeiten, stellen ihre Themen vor und erhoffen sich ihrerseits neue wissenschaftliche Anregungen.

Doch wie Denis Chumakov erhoffen sich auch Anastasia Karpova, Maria Semenycheva, Wasiliy Saprykin und Evgeny Kuznetsow eigentlich viel mehr von ihrem vierwöchigen Aufenthalt in Hagen. „Wir möchten unseren Horizont erweitern, neue Leute kennenlernen und sehen, wie das Studium in Deutschland funktioniert“, sagt Wasiliy Saprykin. Und auch wenn sie erst seit einigen Tagen in Hagen sind, haben sie sich schon einen ersten Eindruck verschafft. „Das ist ein schöner Ort zum Leben“, sagt Denis Chumakov. „Perfekt ist auch die Lage. Von hier aus kann man viele interessante Städte schnell erreichen“, ergänzt Anastasia Karpova.

Einig sind sich die russischen Gäste auch in ihrem Urteil über die Gastfreundschaft in Hagen und an der Fachhochschule. „Alle sind sehr nett und helfen uns“, lobt Denis Chumakov. Neben Karsten Fleischer und Christoph Glatz, die den Aufenthalt seitens des Fachbereichs betreuen, denkt er dabei auch an das Akademische Auslandsamt und besonders an den Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen (e.V.).

Bei einem Problem waren dann aber alle helfenden Hände gebunden. „Am Sonntag wollten wir einkaufen“, erzählt Wasiliy Sapyrkin, „aber zu unserer Überraschung waren alle Geschäfte geschlossen.“