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1.)	Das Team der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen beim 17. internationalen Workshop in Finnland um Organsiator Christoph Glatz (vorne) und Prof. Gerald Lange (r.)
1.) Das Team der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen beim 17. internationalen Workshop in Finnland um Organsiator Christoph Glatz (vorne) und Prof. Gerald Lange (r.)(Download )
Alle Teilnehmer des 17. Internationalen Workshops des Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen
Alle Teilnehmer des 17. Internationalen Workshops des Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen (Download )
20.05.2014

Ein Spiel, das die Welt an einen Tisch holt

Hagener Studierende und Lehrende organisierten 17. internationalen Workshop in Finnland

Hagen. Vor ein paar Jahren fand er in Indonesien statt. In China hat es auch schon einen gegeben. In Portugal ebenso. In den USA sowieso. Sogar in Jordanien. Der internationale Workshop des Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen ist ein echter Weltenbummler. Einmal im Jahr bezieht er in einer Hochschule irgendwo auf dem Erdball Quartier und verbindet Studenten verschiedener Nationen. Mit einem Unternehmensplanspiel. Der Workshop dieses Jahres fand jetzt in Finnland statt.

Wahrscheinlich ist noch nie jemand in das finnische Städchen Nurmes gereist, um dort zu erfahren, dass Wirtschaft inzwischen global funktioniert. Und deswegen waren die 63 Studenten aus elf Ländern auch gar nicht nach Nurmes gekommen. Vielmehr wollten sie dort hautnah erleben, wie anspruchsvoll, wie komplex, wie spannend es für ein Unternehmen sein kann, wenn gelungene internationale Kommunikation einen Stützpfeiler des wirtschaftlichen Erfolgs darstellt. Und genau diese Möglichkeit bietet seit inzwischen 17 Jahren der internationale Workshop des Hagener Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft. Er bietet Hagener Studenten der Fachhochschule Südwestfalen und den Studenten der Partnerhochschulen weltweit die Möglichkeit internationale Wirtschaftskommunikation zu üben. 

Genau hier sieht Christoph Glatz, Organisator des Workshops und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachbereichs, den zentralen Wert des Zusammentreffens. „Wir möchten unsere Studenten auf den internationalen Arbeitsmarkt  vorbereiten. Und da ist interkulturelle Kommunikation ganz maßgeblich“, erläutert Glatz. „Der Workshop ist letztlich nur ein Vehikel, das junge Menschen aus aller Welt an einen Tisch bringt, um dort wirtschaftlich zielführend miteinander zu kommunizieren“, so Glatz weiter.

Im Prinzip ist der Workshop  nur ein Spiel. Genauer: Ein Unternehmensplanspiel. Die Regeln: Zehn Teams mit je sechs oder sieben Teilnehmern gründen je ein virtuelles Unternehmen aus derselben Branche. Ganz wichtig: Die Mitglieder eines Teams haben allesamt unterschiedliche Nationalitäten und damit unterschiedliche Muttersprachen. Siegreich ist das Team, das nach gut einer Woche den größten virtuellen Gewinn erzielt hat.

Doch eigentlich ist der Workshop viel mehr als dieses Spiel. Er ist für die Studenten immer auch eine Reise in ein zumeist fremdes Land. Eine Reise, die den Horizont erweitert und einen echten Meilenstein bedeuten kann. Das weiß auch Christoph Glatz. „ich bemühe mich immer um ein attraktives Rahmenprogramm“, sagt Glatz und meint damit beispielsweise „Abstecher“ nach Stockholm und Sankt Petersburg.

Und damit hat er auch in diesem Jahr wieder den Geschmack der Teilnehmer getroffen. „Die Eindrücke des Workshops sind derart zahlreich und bunt, dass es noch lange brauchen wird, um sie zu verarbeiten. Eine unbezahlbare Reise, die ich nicht vergessen werde“, sagte Jannis Elm nach der Rückkehr. Er ist einer von sieben Hagener Studenten der Fachhochschule Südwestfalen, die nach Nurmes gereist waren, um internationale Wirtschaftskommunikation zu üben. Der nächste Workshop findet übrigens in Indonesien statt.