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Lauren Murray berichtete auf dem Soester Hochschulcampus über das Kinderhilfswerk „Children in Distress“. Murray weilte anlässlich der Jahrestagung des Mpumalanga-Forums in Deutschland. Dies nutzte Prof. Dr. Thomas Weyer für eine Einladung nach Soest
Lauren Murray berichtete auf dem Soester Hochschulcampus über das Kinderhilfswerk „Children in Distress“. Murray weilte anlässlich der Jahrestagung des Mpumalanga-Forums in Deutschland. Dies nutzte Prof. Dr. Thomas Weyer für eine Einladung nach Soest(Download )
04.06.2014

Zukunft für Südafrika - Projekt hilft Waisenkindern

Infos aus erster Hand über ein Hilfsprojekt in Südafrika bot Lauren Murray auf dem Soester Hochschulcampus der Fachhochschule Südwestfalen. Vier Soester Agrar-Studenten planen Arbeitsaufenthalt in der Region Mpumalanga.

Soest. Lauren Murray, Geschäftsführerin der Hilfsorganisation „Children in distress“ (CiD), nutzte ihren Deutschlandaufenthalt für einen Abstecher nach Soest, weil in diesem Jahr erneut vier Soester Agrar-Studierende drei Monate lang Entwicklungshilfe vor Ort leisten wollen. Im Hörsaal berichtete Murray nun über die konkrete Hilfsarbeit in der Nordrhein-Westfälischen Partnerregion Mpumalanga.

Alles begann mit einer samstäglichen Suppenküche für 30 verwaiste Kinder. Heute gibt die Einrichtung „Children in distress“ (Cid) jeden Monat rund 24.000 Essen aus und versorgt damit 2.838 Kinder im Alter von 0 – 21 Jahren.

In Ihrem Vortrag beschreibt Lauren Murray, Geschäftsführerin von „Children in distress“, die Arbeit ihrer Organisation und welche Hilfe Studenten der Agrarwirtschaft durch ihre freiwillige Arbeit in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga leisten.

 „Children in distress“ bietet verwaisten und hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen in Mpumalanga Hilfe an. Dazu gehört zunächst die Grundversorgung mit Nahrung und weiteren Grundbedürfnissen. Daneben bietet Cid In dezentralen Anlaufstellen auch Bildungsangebote und bereitet auf sozio-ökonomische und gesellschaftliche Situationen vor.

Murray hofft jedoch, langfristig eigene wirtschaftliche Strukturen schaffen zu können. An dieser Stelle setzt der Arbeitseinsatz der Soester Studierenden der Agrarwirtschaft an: Sie unterstützen aktuell den Aufbau der Anzucht von Gemüse, sodass eine ganzjährige Ernte künftig sichergestellt werden kann.

Spenden für Saatgut und Spenden

Den ersten studentischen Arbeitseinsatz vor zwei Jahren unterstützten Spender mit insgesamt 3.000 Euro. Hierfür wurde Saatgut und weiteres Material für die konkrete Arbeit vor Ort beschafft. „Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unseres Landes“, bedankte Murray sich bei allen Unterstützern.

Damit auch das diesjährige Studenten-Team effektiv arbeiten kann, bittet Initiator Prof. Dr. Thomas Weyer um weitere Spenden. Der Experte für Bodenkunde an der Fachhochschule Südwestfalen arbeitet seit neun Jahren im Mpumalanga Forum NRW mit. Hierin organisieren sich verschiedene Organisationen, um die politische Partnerschaft des Bundeslandes NRW und dem südafrikanischen Provinz mit Leben zu füllen.

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Spendenkonto
Fachhochschule Südwestfalen
Konto Nr. 161 752
Sparkasse Iserlohn | BLZ 445 500 45
Verwendungszweck: 990906099/590010000, Stichwort Mpumalanga

Kontakt:
Fachhochschule Südwestfalen
Fachbereich Agrarwirtschaft
Prof. Dr. Thomas Weyer
Lübecker Ring 2,  59494 Soest