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(v.l.n.r.) Prof. Dr. Werner Krybus, Prof. Dr. Claus Schuster, Svenja Schulze MdL, Prof. Dr. Stefan Schweizer, Dr. Eckhard Ruthemeyer, Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn.
(v.l.n.r.) Prof. Dr. Werner Krybus, Prof. Dr. Claus Schuster, Svenja Schulze MdL, Prof. Dr. Stefan Schweizer, Dr. Eckhard Ruthemeyer, Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn.(Download )
(v.l.n.r.) Dr. Eckhard Ruthemeyer, Prof. Dr. Stefan Schweizer, Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn,  Svenja Schulze MdL, Prof. Dr. Claus Schuster, Eckhard Uhlenberg.
(v.l.n.r.) Dr. Eckhard Ruthemeyer, Prof. Dr. Stefan Schweizer, Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, Svenja Schulze MdL, Prof. Dr. Claus Schuster, Eckhard Uhlenberg. (Download )
20.06.2014

Innovative Leuchten: Fraunhofer-Anwendungszentrum in Soest offiziell eröffnet

Im Beisein von hochrangigen Vertretern aus Politik und Wissenschaft wurde heute das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe in Soest feierlich eingeweiht.

»Ich freue mich, dass wir erneut eine erfolgreiche Kooperation von Fraunhofer mit einer unserer Hochschulen in Form eines Anwendungszentrums stärken und auszeichnen können. Das Zentrum wird Technologien entwickeln, die für die Menschen nützlich sind. Es stärkt damit die Innovationskraft unseres Landes«, so die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen Svenja Schulze zur Eröffnung. Das Land beteiligt sich an der Gründungsphase des Zentrums mit insgesamt 2,5 Millionen Euro über sechs Jahre. Das Zentrum in Soest ist bereits das dritte Anwendungszentrum in NRW. Es befasst sich unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schweizer mit der Entwicklung und Erforschung innovativer Leuchtstoffe für die Licht- und Beleuchtungstechnik, die medizinische Diagnostik und die Photovoltaik. Besonderes Augenmerk legt die Gruppe auf die Steigerung der Effizienz und Lebensdauer von Leuchtdioden.

Fraunhofer-Anwendungszentren sollen an Hochschulen dazu beitragen, das Innovationspotenzial durch Forschung zu stärken und die Kooperation mit mittelständischen Unternehmen zu intensivieren. Finanziert werden sie anteilig von den Ländern und der Fraunhofer-Gesellschaft. Am Standort Soest forschen und arbeiten Fachleute der Fachhochschule Südwestfalen zusammen mit Experten namhafter Unternehmen aus der Region wie dem Leuchtenhersteller Trilux, dem Automobilzulieferer Hella und BJB Lichttechnik. Dabei kann auf die Expertise der 66 Institute des Fraunhofer-Netzwerkes zurückgegriffen werden.
 
Für den Institutsleiter des Mutterinstitutes Fraunhofer IWM, Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, ist der Standort des Zentrums ideal: »Das Anwendungszentrum kann hier gemeinsam mit der Fachhochschule Südwestfalen und den regionalen Industriepartnern sowohl geschäftliches als auch wissenschaftliches Neuland für die Fraunhofer-Gesellschaft erschließen«. Die wissenschaftlichen Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Gerade vor einigen Monaten wurde ein Mitarbeiter des Zentrums, Sebastian Loos, für seine Abschlussarbeit mit dem renommierten Green Photonics Award 2014 ausgezeichnet.
 
Schweizer selber hat vor der Gründung des Zentrums bereits über sechs Jahren am Fraunhofer IWM gearbeitet. Seit seiner Berufung an die Fachhochschule Südwestfalen vor zwei Jahren hat er die Idee eines Anwendungszentrums vorangetrieben. Bereits jetzt verzeichnet er drei große Forschungsprojekte auf Hochschulseite.
 
Als Anerkennung der umfassenden Forschungsaktivitäten an der Fachhochschule Südwestfalen wertete deren Präsident Prof. Dr. Claus Schuster die Einrichtung des Zentrums: »Das Fraunhofer-Anwendungszentrum in Soest dokumentiert unsere Vernetzung sowohl mit der Wissenschaft als auch der Industrie und eröffnet vielversprechende Perspektiven für die Zukunft«.
 
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

Als Forschungspartner der Industrie und öffentlicher Auftraggeber entwickelt das Fraunhofer IWM Lösungen, mit denen der Energieverbrauch und der Materialeinsatz bei der Herstellung sowie im Einsatz von Werkstoffen und Bauteilen reduziert werden kann. Mit den Lösungen des Fraunhofer IWM können zudem die Energieverluste bei der Erzeugung, Umwandlung und Speicherung von Energie gesenkt werden. Sie führen zu längerer Bauteillebensdauer, höheren Standzeiten als auch zu gesteigerter Zuverlässigkeit und Sicherheit von Werkstoffen und Bauteilen. Daraus resultieren wirtschaftlichere Prozesse und Kosteneinsparungen.
 
www.iwm.fraunhofer.de
 
Fachhochschule Südwestfalen

Das Fraunhofer-Anwendungszentrum ist angesiedelt beim Fachbereich Elektrische Energietechnik der Fachhochschule Südwestfalen. Diese ist mit über 12.682 Studierenden in über 50 Studiengängen im Bachelor- und Masterbereich und acht Fachbereichen eine der größeren ihrer Art in Nordrhein-Westfalen.
 
Beim renommierten ZEIT-Ranking der Deutschen Hochschulen hat der Soester Fachbereich Elektrische Energietechnik hervorragende Werte erreicht. Die Studiensituation, die Betreuung und die Laborausstattung im Fachbereich liegen bundesweit in der Spitzengruppe. In internationaler Kooperation entwickelte der forschungsstarke Fachbereich bereits vor 20 Jahren einen Masterstudiengang. Im Rahmen der umfassenden Forschungsaktivitäten entstehen dort seit über zehn Jahren kooperative Promotionen.

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