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Die Preisträger Jens Serowy, Sabrina Kaczmarek, Andreas Senge, Andreas Gottwald mit Egbert Neuhaus und Dr. Volker Verch
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25.06.2014

Unternehmensverband zeichnete Absolventen aus

Unternehmensverband verleiht Förderpreise für herausragende Abschlussarbeiten der Fachhochschule Südwestfalen in Soest und Meschede

Soest/Meschede. Im Rahmen seiner diesjährigen Vortragsveranstaltung verlieh der Unternehmensverband Westfalen-Mitte insgesamt vier Förderpreise. Die Preisträger haben hervorragende Bachelorarbeiten mit besonderem Praxisbezug verfasst, deren Ergebnisse zum Teil in der Produktion des jeweiligen KooperationsUnternehmens bereits direkt umgesetzt werden.

Den mit 2.500 Euro dotierten erste Preis erhielt in diesem Jahr an Andreas Gottwald aus Arnsberg, der nach dem praxisorientierten Soester Modell an der Fachhochschule Südwestfalen, Standort Soest, Konstruktionstechnik studiert hat. In Kooperation mit der SCHROTH Safety Products GmbH hat er seine Abschlussarbeit mit dem Titel „Verfahrens- und Bauteiloptimierung eines aus Epoxidharz gegossenen Gurtbandes im Einsatz eines militärischen Aufrollautomaten“ verfasst. Das Ergebnis löst ein auch bei anderen Herstellern bekanntes Problem in der Fertigung von Gurtbändern, die in der militärischen Luftfahrt eingesetzt werden. Der Ausschuss konnte drastisch reduziert werden.

Andreas Senge aus Soest, Absolvent der Fachhochschule Südwestfalen, Standort Meschede im Studiengang Maschinenbau, erreichte mit seiner Arbeit „Finite-Elemente-gestützte Eigenfrequenzanalyse von Transformatoren im Vergleich mit Messungen und analytischen Berechnungsverfahren“ den zweiten Platz (2000 Euro). Transformatoren kommt eine entscheidende Bedeutung zu, wenn Kraftwerke sicher herunter gefahren werden müssen. Aus diesem Grund unterliegen sie strengen Sicherheitsbestimmungen. So ist es dringend notwendig, die Eigenfrequenzen und das Schwingungsverhalten der Transformatoren genau zu kennen. Ermittelt werden diese Werte im Allgemeinen mit Hilfe von teuren Rütteltests, da mathematische Simulationen zu unsicher sind. Die Ergebnisse dieser Bachelorarbeit ermöglichen eine Überprüfung der Simulationsrechnungen, so dass für weitere Transformatoren auf die kostenintensive Rütteltest verzichtet werden kann.

Der dritte Förderpreis wurde an Sabrina Kaczmarek aus Welver und der vierte Platz an Jens Serowy aus Hamm überreicht, die beide an der Hochschule Hamm-Lippstadt, Campus Hamm den Bachelorstudiengang Energietechnik und Ressourcenoptimierung abgeschlossen haben.
Mit seinen Preisen verfolgt der Unternehmensverband zwei Ziele: Zum einen soll das besondere Engagement der Absolventen gewürdigt und zum anderen aber auch der Kontakt zwischen den heimischen Unternehmen und den Hochschulen gefördert werden. Egbert Neuhaus, Vorsitzender des Verbandes: „Wir möchten den Technologie-Transfer in unserer Region ankurbeln, denn der regelmäßige und intensive Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist für die Entwicklung unseres Standortes sehr bedeutsam.“


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