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1.)	Prof. Dr. Claus Schuster (l.), Präsident der Fachhochschule Südwestfalen,  und Prof. Dr. Andreas de Vries (r.), Dekan des Fachbereichs TBW, verabschieden Prof. Dr. Werner Hug.
1.) Prof. Dr. Claus Schuster (l.), Präsident der Fachhochschule Südwestfalen, und Prof. Dr. Andreas de Vries (r.), Dekan des Fachbereichs TBW, verabschieden Prof. Dr. Werner Hug.(Download )
Prof. Dr. Werner Hug bei seiner Abschiedsvorlesung mit dem Titel „Beobachtungen eines Beobachters eines Beobachters“.
Prof. Dr. Werner Hug bei seiner Abschiedsvorlesung mit dem Titel „Beobachtungen eines Beobachters eines Beobachters“.(Download )
27.06.2014

„Er ist immer seinen eigenen Weg gegangen und deshalb so schwierig zu ersetzen“

Prof. Dr. Werner Hug an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen in den Ruhestand verabschiedet

Hagen. Mit dem Ende der Vorlesungen des Sommersemesters 2014 beendet Prof. Dr. Werner Hug vom Fachbereich Technische Betriebswirtschaft seine Tätigkeit an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Professor Hug war seit 1997 unter anderem als Dekan für den Hagener Fachbereich tätig sowie unter Rekor Prof. Dr. Michael Teusner Mitglied des Rektorats.

Nach seinem Studium in Karlsruhe und später an der Ruhr Universität in Bochum startete Prof. Dr. Werner Hug seine berufliche Laufbahn bei Hoesch in Hohenlimburg, wo er bis zum Logistikkoordinator aufstieg. Es folgte der Wechsel zum Dortmunder Pumpenhersteller WILO. Und wer weiß, wie Prof. Hugs berufliche Karriere verlaufen wäre, wäre da nicht dieser Strandspaziergang im Urlaub mit dem befreundeten Prof. Dr. Michael Müller gewesen. Müller, damals schon im Fachbereich TBW tätig, versuchte Hug von einem Wechsel zur damaligen Märkischen Fachhochschule zu überzeugen. „Er ließ nicht locker“, blickt Hug zurück, „und so habe ich mich schließlich für diesen Weg entschieden.“

1997 übernahm Prof. Hug die Professur für Rechnungswesen und Controlling. „Mir ist sofort aufgefallen, dass der Bereich Einkauf im Curriculum fehlt“, erinnert sich Hug und setzte sich mit Erfolg dafür ein, dass dieser Bereich ins Lehrangebot aufgenommen wurde. Außerdem gestaltete Prof. Hug die Zusammenarbeit mit der russischen Universität in Kostroma entscheidend mit und brachte den Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen auf den Weg.

„Mir ging immer der Ruf voraus, dass ich fördernd und fordernd sei“, schätzt Prof. Hug seinen Ruf bei den Studierenden ein. Und genau die werden ihm in Zukunft wohl am meisten fehlen.  „Der Kontakt mit den Studierenden war mir immer sehr wichtig“, sagt Hug, „den werde ich richtig vermissen.“

Vermisst wird Prof. Hug zukünftig auch in seinem Fachbereich.  Dekan Prof. Dr. Andreas de Vries würdigte Hug in seiner Laudatio als „schnellen Kopf, der den Fachbereich geprägt und mit seiner Wissenschaftlichkeit  beeindruckt hat“.  „Er hat alte Zöpfe abgeschnitten, ist immer seinen eigenen Weg gegangen und ist deshalb so schwierig zu ersetzen“, strich Prof. Dr. Müller in seiner Rede heraus.