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Tolga Kutlusoy ließ seine Aorta per Ultraschall überprüfen
Tolga Kutlusoy ließ seine Aorta per Ultraschall überprüfen(Download )
FH-Mitarbeiterin Katharina Thiel demonstrierte den Schülern eine Gasbrennwert-Therme
FH-Mitarbeiterin Katharina Thiel demonstrierte den Schülern eine Gasbrennwert-Therme(Download )
03.07.2014

Tipps für die Studienorientierung

Jahrgangsstufe 10 des Burggymnasiums Altena besuchte Fachhochschule in Lüdenscheid

Lüdenscheid. Gut 100 Schüler und drei Lehrer besuchten jetzt den Standort Lüdenscheid der Fachhochschule Südwestfalen, um sich über das dortige Studienangebot zu informieren und die Laboratorien kennenzulernen. Neben der Fachhochschule standen auch die Türen des Kunststoffinstituts für die Schüler offen.

„Wir führen zurzeit eine Projektwoche an unserer Schule durch und beschäftigen uns mit dem Thema Berufsorientierung“ berichtete Lehrerin Kathrin Tassidis, die durch Studienberaterin Sabine Knipps auf die Möglichkeit der Exkursion zur FH aufmerksam wurde.

Informiert wurden die Schüler nicht nur über das umfangreiche Studienangebot der heimischen Hochschule, auch für gezielte individuelle Fragen standen Sabine Knipps und Christian Klett zur Verfügung. Anschließend ging es in die Laboratorien, wo konkrete Aufgaben auf die Schüler warteten. Im Labor für Kunststofftechnik erhielten die Schüler einen Crash-Kurs in Sachen Konstruieren mit Kunststoffen. Zunächst wurde beispielhaft ein Kunststoffbehälter für Spielkarten am PC konstruiert und anschließend per 3-D-Drucker hergestellt. Wie ein Gebäude energetisch optimal aufgestellt ist, erfuhren die Teilnehmer in den Laboratorien für Gebäudesystemtechnologie. Die meisten sahen dabei das erste Mal eine Gasbrennwerttherme von innen. Tolga Kutlusoy kann zufrieden sein. Seine Aorta ist in Ordnung, von Verstopfung keine Spur. Der Schüler war im Labor für Medizintechnik das „Versuchskaninchen“ für Mitarbeiterin Ute Heye, die an ihm die Ultraschalltechnologie demonstrierte.

Isabella Pinkawa und Romario Amiridis waren mit dem Projekttag sehr zufrieden. Für beide war es der erste Kontakt mit einer Hochschule. „Ich fand es gut, dass wir hier mal ganz andere Studiengänge kennengelernt haben, die ich vorher noch nicht kannte“, befand Isabella und Romario ergänzt: „ Vorher kannte ich überhaupt nicht den Unterschied zwischen einer Universität und einer Fachhochschule. Die Fachhochschule finde ich jetzt für mich besser. Das Studium ist hier persönlicher, jeder kennt jeden und die Hochschule ist näher an der Praxis dran“. Das wurde auch von Kathrin Tassidis bestätigt: „Durch G 8 sind die Schüler heute beim Abitur jünger. Ich glaube, dass eine Fachhochschule durch die beschütztere Lernatmosphäre für viele Schüler eine gute Hochschule ist“. Dem ein oder anderen Schüler wurde beim Besuch der FH auch deutlich, dass sich mit einem technischen Studium später höhere Einkommen erzielen lassen. Überrascht zeigten sich die Schüler auch von den vielfältigen und guten Berufsperspektiven in der heimischen Wirtschaft.