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 Beim Grillen wurden interessante Karriereverläufe ausgetauscht
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11.07.2014

Studium der Bio- und Nanotechnologien ist ein gutes Sprungbrett für die Karriere

Ehemalige Studierende trafen sich in Iserlohn zum „Netzwerk-Grillen“

Iserlohn. Bei Bier und gegrillten Würstchen trafen sich jetzt rund 40 Absolventen des Studiengangs Bio- und Nanotechnologien in der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Mit Professoren, Mitarbeitern und Studierenden tauschten sie sich über ihren weiteren Lebensweg seit Abschluss des Studiums aus.

„ Man kann mit diesem Studiengang unheimlich viel beruflich machen“, ist sich Franziska Hoffmann, Studentin im 6. Semester, sicher. Dass sie mit ihrer Einschätzung nicht falsch liegt, zeigen die Werdegänge der Ehemaligen. Die Mehrzahl hat sich für eine Fortsetzung des Studiums entschieden und ein Masterstudium entweder an der Fachhochschule Südwestfalen oder an Universitäten wie Aachen, Düsseldorf oder Jena angeschlossen. Dabei wurden ganz verschiedene fachliche Richtungen eingeschlagen: Werkstoffwissenschaften, Bioinformatik, Biologie oder Biotechnologie finden sich unter den gewählten Masterstudiengängen.

Katja Meyer beispielsweise steckt mitten in ihrer Masterarbeit in Berlin. Sie versucht herauszufinden, wie Schilddrüsenhormone im Körper transportiert werden. Dazu nutzt sie die Eizellen des Südafrikanischen Krallenfrosches um den Transporter herzustellen. „Der Frosch lebt aber noch nach der Eizellenentnahme“ beruhigt sie.

Eugenia Kress hat ihr Masterstudium bereits abgeschlossen und promoviert zurzeit an der RWTH Aachen am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät. In ihrer Promotion untersucht sie Entzündungsreaktionen bei bakterieller Hirnhautentzündung. „Mit dem Studiengang Bio- und Nanotechnologien habe ich die perfekte Grundlage für meine weitere wissenschaftliche Karriere gelegt, auch der Einstieg ins Masterstudium an der Uni in Aachen war kein Problem“, berichtet sie und erzählt, dass mit ihr rund 15 weitere FH-Absolventen in die alte Kaiserstadt gewechselt sind.

Für den Einstieg ins Berufsleben hat sich Josef Eiswirt  entschieden. Er ist heute Projektingenieur für Softwareentwicklung und Applikation bei einem Ingenieurdienstleister in Aachen und bearbeitet Projekte vom KFZ-Bereich bis zur Energietechnik. Sein fachliches Rüstzeug erhielt er von Prof. Dr. Bernward Mütterlein, der im Studiengang das Fach „Grafische Programmierung“ unterrichtete. Über ihn ist auch der Kontakt zu seinem jetzigen Arbeitgeber zustande gekommen. „Meine Firma suchte einen Problemlöser. Lösungen zu finden, das haben wir an der FH gelernt und Kenntnisse der dort eingesetzten  Software brachte ich ebenso mit“, erinnert sich Eiswirt.

Corinna Meiwald ist noch voll im Studium und findet das Ehemaligentreffen sehr hilfreich: „Von den Erfahrungen der Ehemaligen kann ich nur profitieren. Ich interessiere mich sehr für Bioinformatik, sagt sie und hofft, „dass ich über meine Bachelorarbeit in einem Unternehmen auch eine Arbeitsstelle bekommt“. Da ist sie aber zuversichtlich, denn „unsere Professorinnen und Professoren unterstützen uns in dieser Hinsicht sehr“.