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Prof. Dr. Helmut Moczala vor zwei von seinen Gemälden
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17.07.2014

Ingenieur, Baurat, Fachhochschullehrer, Professor, Künstler

Der pensionierte Prof. Dr. Helmut Moczala über seinen Werdegang in Meschede

Meschede. „Ich denke nicht, dass früher alles besser war. Früher war einfach vieles anders.“ Prof. Dr. Helmut Moczala muss es wissen. Denn er war 25 Jahre als Dozent in Meschede tätig. Zunächst 1968 als Baurat an der Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen. Ab 1971 hieß seine Berufsbezeichnung an der Fachhochschule Südostwestfalen dann „Fachhochschullehrer mit der Bezeichnung Professor“. Mit der Überführung in die Universität Gesamthochschule Paderborn durfte er sich dann auch Professor nennen.

„Ich kann mir vorstellen, dass darüber viele Universitätsprofessoren gar nicht begeistert waren“, so Helmut Moczala. Denn für diese habe immer die Anzahl ihrer Veröffentlichungen und Forschungen als Qualifikationsausweis gedient, während Fachhochschulprofessoren größtenteils aus der Industrie stammten und Forschung eher nebensächlich war. „Uni und FH, das waren früher zwei ganz verschiedene Denkmuster.“

Helmut Moczala zog 1968 von Oldenburg nach Meschede. „Ich hatte damals noch nie vorher von Meschede gehört. Aber meine Frau war hier einmal mit dem Auto durchgefahren und konnte sich an die schönen Hügel erinnern“, erzählt er. In Meschede konnten sich die beiden den Traum verwirklichen, ein Haus mit Aussicht am Berg zu bauen. „So kam ich nach Meschede“, schmunzelt er. Und blieb auch nach seiner Pensionierung.

Helmut Moczala ist neben seiner Arbeit als Ingenieur schon immer als Maler tätig gewesen. Er hat insgesamt etwa 1000 Bilder gemalt. Als Abschlussrede zu seiner Pensionierung hielt er deshalb keine Rede über seinen Fachbereich oder seine Arbeit in Meschede, sondern über Aquarellmalerei.