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Andreas Senge hat in seiner Abschlussarbeit Messungen, analytische Berechnungen und Simulationen verglichen
Andreas Senge hat in seiner Abschlussarbeit Messungen, analytische Berechnungen und Simulationen verglichen (Download )
Prof. Dr. Hubert Willi Klein, Betreuer von Andreas Senge
Prof. Dr. Hubert Willi Klein, Betreuer von Andreas Senge(Download )
17.07.2014

Bestnote für brillante Ingenieursleistung

Andreas Senge erhält den Förderpreis des Unternehmerverbands Westfalen Mitte für seine Abschlussarbeit bei ABB

Brilon. Der 24-jährige Bachelorabsolvent Andreas Senge der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede räumte mit seiner Abschlussarbeit über Finite Elemente den zweiten Förderpreis des Unternehmensverbandes Westfalen Mitte und die Bestnote ab. Die Thesis wurde in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen ABB in Brilon zur Eigenfrequenzanalyse bei Transformatoren geschrieben.

Spätestens seit Fukushima ist jedem bewusst, wie wichtig es ist, Kraftwerke im Notfall sicher herunterzufahren. Hierbei spielen Transformatoren eine große Rolle, welche unter strengsten Sicherheitsauflagen eingesetzt werden. Um ein sicheres Herunterfahren garantieren zu können, ist es wichtig, die Eigenfrequenzen und das Schwingungsverhalten der Trafos genauestens zu kennen. Hierzu führte Andreas Senger in seiner Abschlussarbeit mathematische Simulationen durch. Die Alternative sind sehr teure Rütteltests, die nun Dank der Berechnungen vermieden werden können. Die Ergebnisse werden direkt im Unternehmen umgesetzt und angewendet.

„Die angefertigten Simulationsanalysen und das technische Verständnis für die angewandten Berechnungs- und Konstruktionsregeln zeigen die bewundernswerte Begabung von Andreas Senger“, lobt sein Betreuer Prof. Dr. Hubert Willi Klein. Für seine brillante Ingenieursleistung wurde Senger vom Unternehmensverband Westfalen Mitte mit einem Förderpreis und einem Preisgeld von 2.000 Euro belohnt. Mit der Preisverleihung würdigt der Unternehmensverband einmal im Jahr das besondere Engagement begabter Studenten, um so den Kontakt zwischen Hochschulen und heimischen Unternehmen zu fördern.

Auch Engineering Manager Tobias Aßhauer bedankt sich im Namen der ABB AG bei Andreas Senge: „Wir hoffen auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit nach seinem Abschluss und wünschen viel Erfolg und gutes Gelingen für das nun folgende Masterstudium.“