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(v.l.n.r.) Stellvertretend für das gesamte Soester Enactus-Team stellten Jörn Wiesrecker, Vivian Radkau, Alexander Osipovitch und Sheriff George ihr Projekt vor.
(v.l.n.r.) Stellvertretend für das gesamte Soester Enactus-Team stellten Jörn Wiesrecker, Vivian Radkau, Alexander Osipovitch und Sheriff George ihr Projekt vor.(Download )
25.08.2014

Gutes tun kann so einfach sein

Soester Enactus-Team stellt Projektidee vor

Soest. „Anderen helfen – das ist unser Gewinn!“, da sind sich die Soester Studierenden einig. Als Team engagieren sie sich im weltweit arbeitenden Netzwerk „enactus“. Ihre Projektidee klingt zunächst simpel, verspricht aber ein Selbstläufer zu werden.

Enactus ist ein international agierendes Netzwerk, mit selbstständigen Organisationen in 37 Ländern, so heißt es auf der Homepage. Mit kleinen Dingen die Welt ein    bisschen besser machen, dieses Ziel haben alle Mitglieder vor Augen. In Deutschland engagieren sich aktuell etwa 1.000 Studierende aus wirtschaftswissenschaftlichen, technischen und anderen Fächern an über 40 Hochschulen bei Enactus.

Alexander Osipovitch, der in Soest Business Administration with Informatics studiert, brachte den Enactus-Gedanken aus seiner Heimat Minsk mit. Schnell war für eine Gruppe begeisterter Kommilitonen an der Fachhochschule Südwestfalen klar, wir wollen mitmachen und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Ihre Idee: Einseitig bedruckte Fehldrucke, die eigentlich im Altpapier landen würden, sammeln und daraus Notizblöcke binden lassen. Nach ersten Planungen soll ein Förderzentrum für Menschen mit Behinderung die Produktion übernehmen. Im Gegenzug werden die Einnahmen 1:1 an die Bildungseinrichtung weitergegeben. Im Sinne der Nachhaltigkeit liefern die Studierenden mit ihrem Konzept nur den Startschuss: „Wenn erst alles läuft, soll das Projekt selbstständig weiterlaufen“, erklärt Maschinenbaustudentin Vivian Radkau.

Sinnvolles bewegen – das steht für die Studierenden im Vordergrund, aber auch unternehmerisches Denken und Lernen kommen nicht zu kurz. „Das Projekt ist für uns eine Möglichkeit, kreativ zu sein und Dinge aus dem Studium in der Praxis anzuwenden“, so „IMIS-Student“ Jörn Wiesrecker (International Management and Information Systems).

Sich mit anderen messen – auch das gehört zum unternehmerischen Handeln dazu. So finden innerhalb des Netzwerks jährlich Wettbewerbe statt, bei denen die Teilnehmer ihr Projekt in englischer Sprache präsentieren. Nach regionalen Vorrunden und Landeswettbewerb, darf das beste deutsche Team schließlich beim Enactus World Cup antreten. Die Soester Gruppe tüftelt bereits an der nächsten Idee und hofft auf eine Nominierung.

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