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(v.li.): Heinz-Joachim Henkemeier, Vizepräsident für Wirtschafts- und Personalverwaltung, verabschiedete Ulrich Brinkmann in den Ruhestand. Nachfolger Holger Raschke steht schon in den Startlöchern.
(v.li.): Heinz-Joachim Henkemeier, Vizepräsident für Wirtschafts- und Personalverwaltung, verabschiedete Ulrich Brinkmann in den Ruhestand. Nachfolger Holger Raschke steht schon in den Startlöchern.(Download )
02.10.2014

„Es war ein wunderbares Berufsleben“

Dezernent Ulrich Brinkmann an der Fachhochschule Südwestfalen in den Ruhestand verabschiedet

Hagen. „Vor 25 Jahren war alles anders“, blickt Ulrich Brinkmann ins Jahr 1989 zurück. In diesem Jahr hatte er die Leitung der Datenverarbeitungszentrale (DVZ) an der damaligen Märkischen Fachhochschule übernommen. Nun wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Nicht an der Märkischen Fachhochschule, sondern an der Fachhochschule Südwestfalen. Und nicht als Leiter der DVZ, sondern als Dezernent des Dezernats IT-Services. Wie gesagt: Es war eben alles anders. Damals. Vor 25 Jahren.

Ulrich Brinkmann ist Hagener. Er ist in Hagen geboren, hat an der Fachhochschule in Hagen studiert und hat nach einem weiteren Studium in Bremen und einigen Jahren als Dezernent für Software und Datennetze beim Landeskriminalamt in Düsseldorf auch beruflich in Hagen Fuß gefasst. „Ich wollte eigentlich nie weg aus Hagen“, sagt Ulrich Brinkmann. Auch während seiner Zeit in Düsseldorf wohnte er weiter in seiner Heimatstadt. Und als er dann 1989 die Stellenausschreibung der Märkischen Fachhochschule las, sah er Licht am Ende des Pendler-Tunnels.

Und tatsächlich: Ulrich Brinkmann bekam die Stelle. Und so schlug die Stunde null der Datenverarbeitungszentrale der Märkischen Fachhochschule, als Brinkmann am 1. März 1989 sein Büro an der Haldener Straße betrat. „Ich ließ mich erstmal in meinen Schreibtischstuhl fallen und grübelte eine Weile“, erinnert sich Brinkmann. Sein Büro hatte er sich irgendwie anders vorgestellt. „Viel war nicht da“, sagt er. Heute kann er darüber lachen. Damals stand er dann irgendwann aus seinem Schreibtischstuhl auf und sagte sich: „Mach‘ was draus“. Dieser Satz sollte zum Motto seines Berufslebens werden.

Wenn Ulrich Brinkmann sein berufliches Leben zusammenfasst, geht das eigentlich nur im Zeitraffer. „Es ist so viel passiert, ich müsste sonst eine Woche reden“, sagt er. „Am Anfang hatte ich zwei Mitarbeiter, es gab kein eigenes Datennetz, nicht einmal einen eigenen PC hatte ich“. Wenn Brinkmann das erzählt, wirkt das, als könne er das selbst kaum noch glauben. „Was dann passiert ist, ist überwältigend“, sagt er. „Inzwischen sind wir die Fachhochschule Südwestfalen mit fünf Standorten und sind eigentlich immer gewachsen.“ Und Brinkmanns DVZ? Die wuchs immer mit. Die vorerst letzte große Neuerung gab es dann im vergangenen Jahr. Aus der DVZ wurde das Dezernat IT-Services, Ulrich Brinkmann wurde Dezernent. „Das war ein wichtiger Schritt für die bessere Verknüpfung mit der Hochschulleitung“, sagt Brinkmann.

„Sie haben stets mehr getan als Ihre Pflicht“, verabschiedete Heinz-Joachim Henkemeier, Vizepräsident für Wirtschafts- und Personalverwaltung, seinen Dezernenten. „Sie haben die Hochschule mit Ihrer Ruhe, Ihrer Souveränität  IT-technisch wohlüberlegt weiterentwickelt“, so Henkemeier weiter. Das Schlusswort bei der Verabschiedungsfeier gehörte dann natürlich Ulrich Brinkmann selbst. „Es war ein wunderbares Berufsleben, ich gehe sehr zufrieden in den Ruhestand.“ Und in den nimmt Brinkmann sein Motto einfach mit: „Mach‘ was draus!“