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10.10.2014

Physik-Nobelpreis für die blaue LED

Am Dienstag, den 07.10.2014, hat die Nobelpreiskomission die Erfindung der blauen LED gewürdigt. Auch das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe auf dem Soester Campus forscht auf dem Gebiet der LEDs.

Das Nobelpreiskomitee hat die drei gebürtigen Japaner Akasaki, Amano und Nakamura für die Erforschung und Entwicklung der blauen Leuchtdiode mit dem Physik-Nobelpreis 2014 ausgezeichnet. In Kombination mit einem Leuchtstoff, der aus Teilen des blauen Lichts gelbes Licht erzeugt, ist es so möglich, effiziente und kostengünstige weiße LEDs herzustellen. Jeder von uns nutzt diese „junge“ Technologie schon selbstverständlich. So finden wir sie im Fotolicht von Handys, bei der Beleuchtung im Haus- und Gartenbereich, im Auto oder im Fernseher. Die weiße LED gilt weithin als die Glühlampe des 21. Jahrhunderts. 

Diesen Trend hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM aus Halle (LINK) früh erkannt und in Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen auf dem Campus in Soest das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe (LINK) gegründet. Neben standardisierten Messungen und Bewertungen von LEDs und Leuchten verfolgen die Wissenschaftler das Ziel, die für weiße LEDs verwendeten Leuchtstoffe weiter zu optimieren und effizienter zu gestalten. In Kooperation mit Partnern aus der Industrie werden im Rahmen von Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten zudem neuartige Leuchtstoffe entwickelt und charakterisiert.

Link IWMH: http://www.iwm.fraunhofer.de/

Link Fraunhofer AWZ: http://www4.fh-swf.de/de/home/ueber_uns/standorte/so/fb_eet/doz_eet/profs_eet/schweizer/fraunhofer_anwendungszentrum_1/fraunhofer_1.php